karnak hat geschrieben: ![Grinsen [grin]](./images/smilies/evilgrins.gif)
Wenn dann der " Amtsleiter" unfreundlich gewesen sein soll und den Tagesgruß nicht erwidert haben soll, natürlich glaube Deinem Besuch nicht, dass sie den Mut hatten da nachzuhaken und zu oponieren, den hatten sie dort nicht und auch nicht an der Grenze. Dazu kenne ich die Wessis der damaligen Zeit zu gut, die solchen Quatsch ihren Ostverwandten berichtet haben hatten andere Gründe das zu tun, schlichtweg die Wichtigtuerei des " reichen Onkels aus Amerika" in der Rolle sich zu sonnen natürlich jedem mal gut tut, in Wahrheit hatten sie viel zu viel Angst vor den Kommunisten in ihrer Vorstellungswelt wie die denn so sein dürften und was sie im Gulag erwarten könnte.
Ansonsten, in der Meldestelle gab es niemanden der über eine Einreisegenehmigung entschieden hat, dort war man immer nur Überbringer der guten oder schlechten Nachricht.
Gut doch, dass nur Du die westdeutschen Besucher (alle natürlich) kanntest.
Mein Besuch, Dr.D., war in unserer Begleitung dort auf dem Flur und hat beim Zimmer verlassen klar und deutlich seinen Unmut gegenüber diesem Meldestellenleiter kundgetan. Am folgenden Montag kam dieser dann wieder kleinlaut zum Kaffeeschnorren in die Wohnraumvergabestelle.
Beides im Rathausanbau in Harzgerode. Dass der Kerl immer Reisenden gegenüber gehässig, neidisch war, konnte nicht unbemerkt übersehen werden. Der war regelrecht "beliebt".... Die ganze Meldestelle war ja nur mit ihm besetzt. Nebenan auf diesem Flur war auch noch das Polizeibüro.
Das Einzige Deiner Schreiberei, was tatsächlich aber zufällig bei meinem "reichen Onkel aus Amerika" passte, dass der niemals was gesagt hätte. Sein alter deutscher Obrigkeitsgehorsam ließ ihn sogar mit Händen an der Hosennaht bei einer Verkehsstreife Haltung annehmen.
Glaubst Du sonst wirklich ich würde hier so etwas behaupten, wenn es nicht stimme würde? Immerhin schreibe ich nichts anonym! Weiß ich denn, welche Harzgeröder hier evtl. mitlesen?
Gruß Volker