Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Alles zum Thema Geheimdienste und Sicherheit in der DDR und in der BRD

Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon Interessierter » 23. November 2018, 09:26

Lübbenau. Das Netz der Stasi-Spinne zog sich durch die Lübbenauer Neustadt: Insgesamt 113 konspirative Wohnungen sind für die Stadt nachgewiesen. Die Aufarbeitung weiterer Akten aus der Dienststelle Calau wird noch dauern.

Die Frage nach Robert Koch ist dank Lexika und Internet schnell zu beantworten: Mediziner, Mikrobiologe, Nobelpreisträger, zudem Namenspatron vieler Straßen in deutschen Städten. So auch in Lübbenau.Wer aber war "Robert Koch" aus Lübbenau?

17 Säcke Material


Dem gehen Roland Jahn, Rüdiger Sielaff und die Mitarbeiter des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen nach. Die Behörde sichtet das Material der ehemaligen Stasi-Kreisdienststelle Calau, und die Arbeit währt noch: "Allein aus der Dienststelle Calau gibt es noch 17 Säcke mit zerschnittenem Material", sagt der Bundesbeauftragte Roland Jahn.

Anhand von Stasi-Karteien und Akten hat die Behörde beispielsweise die konspirativen Wohnungen in Lübbenau gefiltert. Zehn waren es in der Alexander-von-Humboldt-Straße, wie eine Perlenschnur ziehen sich die geheimen Treffs durch Robert-Koch-, Otto-Grotewohl- und Straße der Jugend. Die Neustadt war der Hort der Spitzelei, das Interesse der Stasi groß an allem, was im und rund ums Kraftwerk passierte oder auch nur gesprochen wurde. 113 konspirative Treffs in Lübbenau sind anhand einer Stasi-Kartei nachweisbar, von denen - da staunt selbst Fachmann Jahn - 1989 noch 80 "in Funktion" waren. 31 Straßen sind aufgelistet.

Wer stellte seine Wohnung oder ein Zimmer zur Verfügung? "Manche", sagt Jahn, "waren überzeugte Spitzel, andere verschafften sich einen finanziellen Vorteil, und es gab Leute, die wurden erpresst." Die Behörde wolle die Dichte zeigen, "wo jemand bereit war mitzuarbeiten", es gehe darum, ein "differenziertes Bild" zu zeichnen, "um zu wissen, wie das funktionieren konnte". Namen und Adressen werden nicht genannt, das bleibt Sache der Betroffenen.

Joachim Burisch (62) steht vor dieser Karte, sein Finger tippt auf die Altstadt, er weiß ja, wo er aufgewachsen ist. "Aha." Er sei überrascht über die Dichte des Netzes.

Prag 1968

Was Stasi und Staat mit Menschen angerichtet haben, hat er gespürt. 1968 sei er als vermeintlicher Rädelsführer einer Gruppe Jugendlicher ins Visier der Stasi geraten. "Wir haben gemeinsam Musik gemacht, hatten eine Band", sagt Burisch, der Jahre später selbst als Parteiloser beim Generaldirektor des Braunkohlekombinates arbeitete, aber auch einen Ausreiseantrag laufen hatte. 1968, als 18-Jähriger, sei er dann sofort zur Armee gezogen, sozusagen aus dem Verkehr gezogen worden. "Vielleicht war das auch Glück", sinniert er heute. Wenig später sind drei seiner Freunde wegen ihres Protestes gegen den Einmarsch des Warschauer Paktes in Prag in Lübbenau verhaftet worden. Ermittlungen, U-Haft, Verurteilungen waren die Folge; sie prägten das Leben der jungen Leute auch durch fortgesetzte Bespitzelung.

Und "Robert Koch"? Die Wohnung, die "Robert Koch" als Stasi-Zuträger nutzte, lag in der Lübbenauer Humboldtstraße. "Robert Koch" war eine Frau, geschieden und - das geht aus der Musterakte hervor - damit erpressbar. Die Stasi habe das gezielt genutzt; vermerkt ist es in der Akte, die über jeden Schritt der Anwerbung zwischen Januar und Juni 1982 Auskunft gibt. "Robert Koch" war bis 1989 aktiv, wurde dann wegen "Unehrlichkeit und Unzuverlässigkeit archiviert".

Roland Jahn: "Erst da haben es die Leute geschafft, ihre Angst loszuwerden."

https://www.lr-online.de/lausitz/luebbe ... id-3718055
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon Merkur » 23. November 2018, 10:41

Interessierter hat geschrieben: "Robert Koch" war eine Frau, geschieden und - das geht aus der Musterakte hervor - damit erpressbar. Die Stasi habe das gezielt genutzt


Warum war eine geschiedene Frau aufgrund der Scheidung erpressbar?
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon Olaf Sch. » 23. November 2018, 12:53

Ende der 60er war das noch eine andere Sache als in den 80ern, wenn ich das Datum richtig evaluiert habe...

nun wisst ihr auch warum ich so einen Abgrund tiefen Hass gegen die Stasi habe, es gab eben hier bedeutend mehr als wo anders.
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon zonenhasser » 23. November 2018, 14:56

Was sollte das Erpressungspotential sein, nur weil jemand geschieden war - egal zu welcher zeit?
Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon pentium » 23. November 2018, 18:01

Der Beitrag ist aus 2012, gibt es da neue Erkenntnisse aus Calau...?
Die Aufarbeitung weiterer Akten aus der Dienststelle Calau wird noch dauern.

...
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon Interessierter » 24. November 2018, 02:06

Was haben denn deine Nachforschungen ergeben?
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon Olaf Sch. » 24. November 2018, 09:31

das Interesse in der normalen Bevölkerung ist im Moment = Null zu diesem Thema, wenn ich so darüber nachdenke, bei der großen Anzahl an IMs - da befragt man unter Umständen einen exIM über das Thema. Flüchtlinge und die teure Butter beschäftigen die Menschen...
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon augenzeuge » 24. November 2018, 10:10

AkkuGK1 hat geschrieben:Flüchtlinge und die teure Butter beschäftigen die Menschen...


Absolut! Die einen will man nicht sehen, das andere sich nicht vom Brot nehmen lassen. Ich, ich, ich,.....meins, meins, meins,.... [flash]
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon Nostalgiker » 24. November 2018, 12:07

Welche teure Butter?
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon Olaf Sch. » 24. November 2018, 12:49

Stimmt, zu Ostzeiten war sie noch teurer, viel teurer... Verdammte Kommunisten!
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon Merkur » 24. November 2018, 13:05

AkkuGK1 hat geschrieben:das Interesse in der normalen Bevölkerung ist im Moment = Null zu diesem Thema,


Was ja auch ein ganz normaler Prozess ist. Die Leute interessieren sich nun mal eher für aktuelle Probleme und nur ein kleiner Teil für den „Schnee von gestern“. Möglicherweise liegt es auch daran, dass die Leute zum Thema überinformiert worden sind.
Dennoch gibt es perspektivisch noch einiges aufzuarbeiten. [super]
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon Nostalgiker » 24. November 2018, 13:16

AkkuGK1 hat geschrieben:Stimmt, zu Ostzeiten war sie noch teurer, viel teurer... Verdammte Kommunisten!


Ach du setzt die Ostmark zum Euro 1:1?
Interessant

Schon mal das Wort "Kaufkraft" in Bezug auf eine Währung gehört?
Was sollten jetzt die Italiener sagen wenn sie an die Zeiten der it. Lira denken?
Wie "teurer" war denn da die Butter?
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon augenzeuge » 24. November 2018, 13:40

Nostalgiker hat geschrieben:
AkkuGK1 hat geschrieben:Stimmt, zu Ostzeiten war sie noch teurer, viel teurer... Verdammte Kommunisten!


Ach du setzt die Ostmark zum Euro 1:1?
Interessant

Schon mal das Wort "Kaufkraft" in Bezug auf eine Währung gehört?
Was sollten jetzt die Italiener sagen wenn sie an die Zeiten der it. Lira denken?
Wie "teurer" war denn da die Butter?


Ok, mal simpel, zur Kaufkraft, der Durchschnitt verdiente 1980 etwa 850 Mark. Heute sinds 3800 EUR. Ok, 1100 Miete weniger, bleiben 2800 EUR, Steuern und Vers. weg, bleiben 2100 EUR.

Butter heute 1,70 EUR, zu DDR Zeiten 2,40 Mark. Wer kann sich wie viele Stück kaufen?

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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon Nostalgiker » 24. November 2018, 13:47

Wie hörte ich mit Begeisterung letztens in einer Kabarettsendung?
offensichtlich hat die "Grünen" Frau Karin Göring-Eckardt ihr volkswirtschaftliches Wissen auf der Fachhochschule für Milchmädchen erworben .....

Augenzeuge, warst du mit ihr in einer Matrikel oder gibt es ein gesonderte Fachhochschule für Milchjungs?
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon augenzeuge » 24. November 2018, 13:53

Nostalgiker hat geschrieben:Augenzeuge, warst du mit ihr in einer Matrikel oder gibt es ein gesonderte Fachhochschule für Milchjungs?


Nichts davon, ich wollte dir nur mathematische Ansatzwege präsentieren. Du willst doch nicht immer mit dem mathematischen ungelösten Knoten rumlaufen, oder? [grins]
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon Volker Zottmann » 24. November 2018, 14:08

Kaufkraft bewertet immer, wie lange ich für eine beliebige Ware arbeiten muss.
Dementsprechend ist heute die Kaufkraft um ein Vielfaches höher, als zu DDR-Zeiten.

Weil gerade im anderen Thread der Nostalgiker schrieb, dass auch seine Sehnsüchte ihn eher nach Canada zogen als nach Sibirien, bringe ich mal ein Erlebnis, da war ich etwa 12. :

Mein Onkel aus Canada schickte häufig Autofarbprospekte und schrieb unter jedes Modell stets den Kaufpreis, den ein Händler von ihm haben wollte. Ich wusste damals bereis, was er in Calgary als Hauptbuchhalter in der Stadtverwaltung verdiente.
Ganz genau erinnere ich mich noch, dass er genau 13 Minuten arbeiten musste, um sich einen Zentner(!) Zucker kaufen zu können. Hat er natürlich nie, denn soviel gesüßten Kaffee hätte auch er nie vertragen. Die Kg-Tüte kostete dort nur ganz wenige Cent. 50 Tüten hätte er sich aber für 13 Minuten Arbeit kaufen können.
Mit solchem erworbenen Wissen hatten es die Lehrer schwer, bei mir zu punkten.
Diese Beschreibungen waren solche Momente, woraus sich später dann Sehnsüchte entwickelten. Die Berliner Mauer blieb aber erstmal noch 26 weitere Jahre stehen. ...

Gruß Volker
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon Interessierter » 24. November 2018, 16:28

Zitat Merkur:
Was ja auch ein ganz normaler Prozess ist. Die Leute interessieren sich nun mal eher für aktuelle Probleme und nur ein kleiner Teil für den „Schnee von gestern“.


Ersten schließt das Eine das Andere ja nicht aus und zweitens kann das aufgrund des vorgegebenen Themas, nicht für User unseres Forum gelten.

Möglicherweise liegt es auch daran, dass die Leute zum Thema überinformiert worden sind.


Das wird sicher auch der Grund sein, dass es Autoren gibt, die darüber noch mit Hilfe von Co - Autoren Bücher schreiben. [laugh]
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon Merkur » 24. November 2018, 16:39

Interessierter hat geschrieben:Das wird sicher auch der Grund sein, dass es Autoren gibt, die darüber noch mit Hilfe von Co - Autoren Bücher schreiben.


Darum schrieb ich ja, dass es perspektivisch noch einiges aufzuarbeiten gibt. [hallo]
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon Merkur » 24. November 2018, 17:41

Interessierter hat geschrieben:Zitat Merkur:
Was ja auch ein ganz normaler Prozess ist. Die Leute interessieren sich nun mal eher für aktuelle Probleme und nur ein kleiner Teil für den „Schnee von gestern“.


Ersten schließt das Eine das Andere ja nicht aus und zweitens kann das aufgrund des vorgegebenen Themas, nicht für User unseres Forum gelten.


Nun ist ja das hiesige Forum nicht der Nabel der Welt. Dass die Thematik aus quantitativer Sicht keine Massen anzieht, sieht man ja an der geringen Resonanz. Außer Einstellern und einem Dutzend Schreibender ist ja nicht viel zu verzeichnen.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon pentium » 24. November 2018, 18:05

Merkur hat geschrieben:Außer Einstellern und einem Dutzend Schreibender ist ja nicht viel zu verzeichnen.


Dafür haben wir etwas über die Butterpreise damals bei den Kommunisten und im Hier und Heute erfahren, über die Kaufkraft in Kanada wurde auch geschrieben und der schlimme Staasie damals...wenn das nichts ist!
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon steffen52 » 24. November 2018, 18:39

Merkur hat geschrieben:
Interessierter hat geschrieben:Zitat Merkur:
Was ja auch ein ganz normaler Prozess ist. Die Leute interessieren sich nun mal eher für aktuelle Probleme und nur ein kleiner Teil für den „Schnee von gestern“.


Ersten schließt das Eine das Andere ja nicht aus und zweitens kann das aufgrund des vorgegebenen Themas, nicht für User unseres Forum gelten.


Nun ist ja das hiesige Forum nicht der Nabel der Welt. Dass die Thematik aus quantitativer Sicht keine Massen anzieht, sieht man ja an der geringen Resonanz. Außer Einstellern und einem Dutzend Schreibender ist ja nicht viel zu verzeichnen.

Lieber ein Dutzend Schreibende hier im Forum, als eine Vielzahl Schreibende in den anderen Forum, wo eigentlich sich jeder gegenseitig auf die Schulter klopft und sich wiederholt! [frown]
Aktuelle Themen kommen da auch recht wenige vor, geht auch nur über Grenzthemen welche schon hundert mal durchgekaut wurden!
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon zonenhasser » 24. November 2018, 18:52

Volker Zottmann hat geschrieben:Kaufkraft bewertet immer, wie lange ich für eine beliebige Ware arbeiten muss.
Dementsprechend ist heute die Kaufkraft um ein Vielfaches höher, als zu DDR-Zeiten.
Aussagekräftiger ist jedoch der Lebensstandard. Dazu gehört ein Vergleich von Mieten, Energie und Grundnahrungsmitteln,S chulessen, Kinderferienlager, knappen FDGB-Ferienplätzen etc. die in der DDR da staatlich subventioniert spottbillig waren.
Es gab extrem schlecht bezahlte Berufe wie z. B. Verkäuferinnen, deren Lebensstandard unter heutigem Hartz-IV-Niveau lag. Von Mindesrentnern gar nicht zu sprechen.
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon pentium » 24. November 2018, 19:00

zonenhasser hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben:Kaufkraft bewertet immer, wie lange ich für eine beliebige Ware arbeiten muss.
Dementsprechend ist heute die Kaufkraft um ein Vielfaches höher, als zu DDR-Zeiten.
Aussagekräftiger ist jedoch der Lebensstandard. Dazu gehört ein Vergleich von Mieten, Energie und Grundnahrungsmitteln,S chulessen, Kinderferienlager, knappen FDGB-Ferienplätzen etc. die in der DDR da staatlich subventioniert spottbillig waren.
Es gab extrem schlecht bezahlte Berufe wie z. B. Verkäuferinnen, deren Lebensstandard unter heutigem Hartz-IV-Niveau lag. Von Mindesrentnern gar nicht zu sprechen.


Das hat aber jetzt nicht so richtig was mit dem Thema zu tun...?
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon augenzeuge » 24. November 2018, 19:05

steffen52 hat geschrieben:und bei den sehr rot angehauchten Moderatoren nicht ins Bild passt, ist schneller raus als wie er sich angemeldet hat!!! [laugh]
Gruß steffen52


Dagegen ist es hier doch wie im Wellnessclub. Da gibts nur manchmal ne Massage mit der Drahtbürste des Mod. Oder ne Abkühlung nach draußen.... [laugh]
Oder wolltest du mir sagen, man müsste hier auch mal härter durchgreifen? [denken]

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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon steffen52 » 24. November 2018, 19:15

augenzeuge hat geschrieben:
steffen52 hat geschrieben:und bei den sehr rot angehauchten Moderatoren nicht ins Bild passt, ist schneller raus als wie er sich angemeldet hat!!!
Gruß steffen52


Dagegen ist es hier doch wie im Wellnessclub. Da gibts nur manchmal ne Massage mit der Drahtbürste des Mod. Oder ne Abkühlung nach draußen.... [laugh]
Oder wolltest du mir sagen, man müsste hier auch mal härter durchgreifen? [denken]

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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon augenzeuge » 24. November 2018, 19:18

Gehst auch zum Lachen in den Keller, oder? [flash]

Ist doch dein Spruch!

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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon steffen52 » 24. November 2018, 19:22

augenzeuge hat geschrieben:Gehst auch zum Lachen in den Keller, oder? [flash]

Ist doch dein Spruch!

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Gehe ich nicht, aber bei Deinen Sprüchen bin ich vorsichtig, Du meinst sie mal spaßig und manchmal auch ernst, hast ja schon ab und an mal auf die Löschtaste gedrückt. [laugh]
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon pentium » 24. November 2018, 19:27

Thema durch oder?
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon andr.k » 24. November 2018, 19:28

Interessierter hat geschrieben:Das wird sicher auch der Grund sein, dass es Autoren gibt, die darüber noch mit Hilfe von Co - Autoren Bücher schreiben.


Nun müsste man diese Bücher auch lesen, dann klappt es auch mit der Aufarbeitung. [grins]
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Re: Wer war "Robert Koch" aus Lübbenau?

Beitragvon Olaf Sch. » 25. November 2018, 09:56

Wie war eine geschiedene alleinerziehende Mutter erpressbar? Gut bezahlter Job im Kraftwerk weg und statt 1000 Mark im Monat nur noch 500. Kinder ins Heim geben... Also es gab da schon Druckpunkte.
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