Gieriger Genosse

Alles zum Thema Geheimdienste und Sicherheit in der DDR und in der BRD

Re: Gieriger Genosse

Beitragvon karnak » 27. August 2018, 13:51

Ich habe die ja auch nicht angeführt sondern der Grenzwolf [grin] Mich interessieren die Massen der vielen Kleinen von denen täglich in der Lokalpresse berichtet wurde.
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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon Volker Zottmann » 27. August 2018, 13:56

Nostalgiker hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben:


So wie Du verleumderisch und gehässig Deinen letzten Satz schreibst, traute ich mir das nie. Das sei mal festgestellt.
Du verbreitest rotzfrech Lügen und suggerierst Dinge die nicht so stehenbleiben dürfen. Du verleumdest!

Gruß Volker


Die zwei Sätze sind der Brüller schlechthin.
Sag mal Volker Zottmann leidest du an selektiver Demenz?
Wäre ich jetzt ein anderer User würde ich dir jetzt seitenlang Zitate um die Ohren knallen mit denen zweifelsfrei nachgewiesen werden kann wie dreist du lügst.
Was hast du mich im Verlaufe der Zeit hier beschimpft, beleidigt und Diffamiert. Mal ganz abgesehen von den Lügen welche du über mich verbreitest.

Übrigens, im Gegensatz zu dir habe ich mich getraut, Schade das du ein Feigling bist. Wer weiß was ich sonst noch alles hier über mich hätte lesen können was aus deiner Feder stammt.
Wer so austeilt wie du sollte mindestens das Echo vertragen können aber so wie du dich verhältst kann ich nur feststellen; war für ein Weichei. Wenn es heikel wird nach Mama greinen .....
Wat für Mann ......


Zu rotzfrech kommt obendrein noch dreist.
Du verleumdest ganze Dir unbekannte Familien. Mit Dir habe ich nachlesbar nach unserem Potsdamtreffen vor Jahren abgeschlossen. Spätere Schlagabtausche basieren ausnahmslos aus Anfeindungen aus Deiner Richtung. Auch das kann man sich erlesen.

Verschone mich zukünftig. Solltest Du jemals wieder hier ausgesperrt werden und Du ein drittes Mal unter falscher Flagge auftauchen, solltest Du Deinen Avatar gleich VERLEUMDER nennen.

Und nun rutsch mir...
Zuletzt geändert von Volker Zottmann am 27. August 2018, 13:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon Interessierter » 27. August 2018, 13:59

Zitat karnak:
[grin] Ich kann mich nun mal an die ganzen "täglich neuen Veröffentlichungen" , also dann landesweit in Größenordnungen, zum Thema irgendwas unter den Nagel gerissen durch SED und Stasi Kader einfach nicht erinnern, zumindest nicht im Bereich der seriösen Berichterstattung und im Rahmen einer Form, dass man heute davon reden könnte


Dein Erinnerungsvermögen streikt ja gerne einmal, wenn es Machenschaften von SED - Schergen geht. Da passt es ja ganz gut in den Chor der Schönredner einzustimmen, wobei ich nicht den User Grenzwolf meine. Über die von dir bestrittenen Machenschaften gibt es reichlich in den unterschiedlichsten Medien und Foren zu lesen; denn " Gierige Genossen " gab es in der der DDR und in der Wendezeit reichlich. Wenn auch nicht unbedingt im Umfang dieses geschilderten Falles.

Sachlich widerlegt hast du genau so wenig, wie Nostalgiker und Merkur. Aufgrund deiner angeblich fehlenden Kenntnisse zu versuchen, den Volker lächerlich zu machen, ist einfach billig,hilflos und schon gar nicht überzeugend.


Du hättest besser schreiben sollen, du willst dich nicht erinnern, statt du kannst dich nicht erinnern.
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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon Merkur » 27. August 2018, 14:08

Interessierter hat geschrieben:Sachlich widerlegt hast du genau so wenig, wie Nostalgiker und Merkur.


Was gibt's da zu widerlegen? Fakt ist, dass es in wenigen Fällen Mitarbeiter des MfS gab, die sich im größeren Maße unrechtmäßig bereichert haben. Dies aber auf die Masse der Mitarbeiter projizieren zu wollen, ist einfach Unsinn.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon karnak » 27. August 2018, 14:11

[grin] Einfach meiner Erinnerung auf die Sprünge helfen und die Massen an Betrügereien Land auf Land ab auflisten, ich würde mal sagen bei ein paar Hunderttausend Funktionären würden so 20 ,30 schon reichen, nach dem vermittelten Eindruck müssten es ja viel mehr sein, also dürfen doch 20/30 kein Problem sein, und Zack, ich bin überführt. [hallo]
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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon Beethoven » 27. August 2018, 14:26

Ich bin ja kein Insider, was das MfS und die Kreisleitungen der SED angeht.

Allerdings kenne ich so manchen ehemaligen Angehörigen des MfS und der SED Kreis- oder Bezirksleitung, die selten in Häusern wohnten.
Bei MfS Angehörigen fällt mir nicht einer ein. Angehörige der Kreisleitung ehrlich gesagt auch nicht, wobei diese Damen und Herren ja oft mit dem Territorium verbunden sind, und schon eher mal Wohneigentum hatten, vermute ich.
Als Harry Tisch 1. Sekretär der BL Rostock war, wohnte er in einem Haus zur Miete in der Schliemannstraße. Wo der Nachfolger (Timm) dann wohnte weiß ich nicht.
Der 2. Sekretär Heinz Lange, wohnte in einer Wohnung in Breitestraße, gegenüber dem Kino "Capitol" .

Also die hatten schon mal keine eigenen Häuser.

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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon Interessierter » 27. August 2018, 15:14

karnak hat geschrieben:[grin] Einfach meiner Erinnerung auf die Sprünge helfen und die Massen an Betrügereien Land auf Land ab auflisten, ich würde mal sagen bei ein paar Hunderttausend Funktionären würden so 20 ,30 schon reichen, nach dem vermittelten Eindruck müssten es ja viel mehr sein, also dürfen doch 20/30 kein Problem sein, und Zack, ich bin überführt. [hallo]


Wenn du jemanden für " dumm verkaufen " willst, versuche es doch einfach einmal mit einem ehemaligen Offizier der DDR. Mit mir klappt das nicht. Anstatt Marx zu lesen, hättest du dich öfter für die negativen Seiten des Regimes, dem du so gerne gedient hast, interessieren sollen. Sei bitte so freundlich und minimiere deine Ahnungslosigkeit selbst.
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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon karnak » 27. August 2018, 15:27

[grin] Schade, ich wäre gerne von Dir aufgeklärt worden, denn bis jetzt weiß ich, dass es diese Wendegaunerein in relevanten Größenordnungen durch Ex -Funktionäre überhaupt nicht gab. Und auch gleich noch was, zu jeder von denen die man mir nachvollziehbar aufzeigt sage ich, war eine Sauerei, genauso wie ich Geschichten zu den Missetaten der Ex-Funktionäre erstmal als Spinnereien und vorsätzliche Form von Geschichtsklitterei dem Zeitgeist geschuldet deklariere wenn man mir dazu mit irgendwelchen Pauschalgeschichten kommt.
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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon Interessierter » 27. August 2018, 16:02

Zitat karnak:
Schade, ich wäre gerne von Dir aufgeklärt worden, denn bis jetzt weiß ich, dass es diese Wendegaunerein in relevanten Größenordnungen durch Ex -Funktionäre überhaupt nicht gab.


Du weiß gar nichts, du behauptest einfach etwas, was du zu wissen vorgibst. Selbst in unserem Forum kann man unter anderem dieses lesen:


Alles schon vergessen? Vergessen die riesigen, unauffällig gehaltenen Transaktionen des DDR–Vermögens? Oder etwa gar nicht erst bemerkt?
Eine Ermittlungsstelle für Regierungs– und Vereinigungskriminalität wurde jetzt eingerichtet, um dem verschwundenen DDR–Volkseigentum auf die Spur zu kommen. Ein winziges Häuflein trat gegen einen riesigen mafiotischen Geheimdienst an. Die Mitarbeiter unter dem unvergessenen Kriminaldirektor Manfred Kittlaus wussten nicht, wo anfangen:

Überall in Ost– und Westeuropa gab es Fingerzeige auf Tarnfirmen von SED und Staatssicherheit. Führungsoffiziere machten plötzlich in Immobilien und fast flächendeckend verschwand DDR — Volksvermögen in eilig gegründeten GmbHs. Auf dem Flughafen in Oslo wurde ein Genosse verhaftet, der einen Koffer mit 5 Millionen DDR–Mark mit sich schleppte und auf dem Umweg nach Moskau war.

LPGs gingen für 1 DM in Genossenhand über, das neue Privateigentum wurde mit Euro–Geldern aufgepeppt… Es war gespenstisch. Innerhalb kürzester Zeit gingen beim Kriminalisten Kittlaus zwölftausend konkrete Hinweise ein, die meisten kamen aus der erbosten Ex–DDR–Bevölkerung.


Hauptsache du weißt noch, wie man einen Pkw nach Republikflüchtlingen durchsuchte.
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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon karnak » 27. August 2018, 16:10

Und von diesen konkreten Hinweisen hätte ich eben gerne so 20/30 personifiziert, am Besten in Ost und Westgauner und Wendeprofiteure gesplittet [flash]
Und natürlich wusste ich wie das mit dem Durchsuchen geht, im Gegensatz zur Beantwortung meiner relativ einfachen Frage zu Wendegaunerein habe ich das hier schon ausgiebig erläutert. [hallo]
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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon Nostalgiker » 27. August 2018, 16:22

karnak wie können dich zwei Klatsch und Tratsch bevorzugende User über Sachverhalte aufklären?

Bei dem Einen sind aller SED Mitglieder; Sorry "Schergen", außer er selbst, und damit aktive Mitglieder einer höchst kriminellen Vereinigung welche sich schamlos alles was sie bekommen konnten skrupellos unter den Nagel rissen. Gesetze galten für sie nicht.
Besonders schlimm trieben es diese "Schergen" um die Zeit der Wende als sie sich vorzugsweise Häuser und Grundstücke unter den Nagel rissen.
Bei rund 2 Mio. SED Mitgliedern und davon 90.000 MfS Bütteln kommt schon ganz schön was zusammen.
Danach bildeten und betrieben diese Leute ein hoch geheimes Netzwerk um ihre unrechtmäßigen Pfründe zu verwalten und zu mehren ....., Naja, Mafia eben ......

Beim Anderen sind es große Teile der Bevölkerung von Dunkeldeutschland welche im Schutze der dieser Dunkelheit marodierend durch die Strassen latschen, rechte Parolen grölen und unschuldige (Schein)Asylanten jagen und hetzen.
Gerne fackeln sie auch deren Unterkünfte ab ......

Ihr Wissen beziehen sie hauptsächlich aus der Sensationspresse welche mit ihren Enthüllungen ihre Gier nach solchen Geschichten auf das beste Befriedigt auf das es ihnen wohlig warm herunterläuft ........
Schon Led Zep haben diesem Phänomen einen Song gewidmet fällt mir gerade ein .....
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon zonenhasser » 27. August 2018, 16:48

Beethoven hat geschrieben:Als Harry Tisch 1. Sekretär der BL Rostock war, wohnte er in einem Haus zur Miete in der Schliemannstraße. Wo der Nachfolger (Timm) dann wohnte weiß ich nicht.
Der 2. Sekretär Heinz Lange, wohnte in einer Wohnung in Breitestraße, gegenüber dem Kino "Capitol" .

Also die hatten schon mal keine eigenen Häuser.



Brauchte Tisch auch nicht, war ja alles "Volkseigentum" - und er war das Volk.

Tischs Anwalt Winfried Matthäus aus dem Ostteil Berlins verweist darauf, daß nach westlichem Rechtsverständnis Finanzschiebereien, wie sie in der SED-Spitze vorkamen, nur bestraft werden können, wenn ein Schaden entstanden ist. Matthäus meint, Tisch habe "das sozialistische Eigentum nicht geschädigt".
Denn anders als im Kapitalismus blieb nach SED-Lehre jeder Pfennig der "4 558 876,71 M", die Tisch in Eixen investierte, in der Familie: Sowohl die FDGB-Kasse als auch die Staatsjagd standen ja im sozialistischen Eigentum. Sein Mandant, sagt der Jurist, habe das Geld nur "umgeschichtet".
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13489690.html

Tisch nutzte seit den sechziger Jahren das Staatsjagdgebiet Eixen bei Rostock. Alle Aufwendungen für die Bewirtschaftung, für Personal und Technik und die Verpflegung der Gäste wurden aus staatlichen Mitteln finanziert. 1985 ließ Tisch "zur noch attraktiveren Gestaltung seiner Freizeit", wie die DDR-Generalstaatsanwaltschaft einst und die Berliner Staatsanwaltschaft jetzt moniert, Jagdhütten und Forsthaus "nach eigenem Gutdünken" um- und aus- und neu bauen, ohne sich um die Höhe der Kosten (4,5 Millionen Mark), die Beschaffung des Materials und vor allem die Meinung des Ministers für Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft zu kümmern, dem die Staatsjagd unterstand.
So entstand ein "Schwarzbau" von spießigem, kleinbürgerlichem Charme. Während in der übrigen DDR die Häuser verrotteten, baute man mit Fernheizung, Fliesen nach Wunsch und Einbauten nach Maß eine Ausstattung, die in den Augen der Öffentlichkeit den Sparsamkeitsappellen des Vorsitzenden hohn sprach. Von irgendeinem Nutzen für den FDGB, so die Anklage, keine Spur. Denn Eixen zählte gar nicht zum Vermögen des inzwischen zu Grabe getragenen Gewerkschaftsbundes. Dieser wurde übrigens nicht allein durch Mitgliedsbeiträge finanziert, er erfreute sich erheblicher staatlicher Subventionen.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13489070.html

Im Jahr 1980 ließ er in Graal-Müritz bei Rostock für 40 Millionen Mark ein Gewerkschafts-Ferienheim bauen, mitten in einem Buchenhain, nur 50 Meter vom Meer entfernt. Das FDGB-Freizeitzentrum nutzte Tisch regelmäßig als privates Ferienquartier. Obwohl, wie sich Mitarbeiter erinnern, nie mehr als 40 Gäste dort urlaubten, standen 130 Angestellte auf der Lohnliste des Ferienheims - um vor allem Tisch zu Diensten zu sein. Das Haus bot allen erdenklichen Luxus: Lichterflut, Spiegelsäulen und Marmor am Portal, im Innenhof einen künstlich angelegten Wasserfall, die Schwimmhalle mit 25-Meter-Becken auf 28 Grad temperiert.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13489690.html
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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon zonenhasser » 27. August 2018, 17:06

karnak hat geschrieben:Und natürlich wusste ich wie das mit dem Durchsuchen geht


Bild [laugh]
Als ein Cadillac-Besitzer die Stasi narrte https://www.welt.de/motor/article121675 ... arrte.html
Die “Rote Fahne” schrieb noch “wir werden siegen”, da hatte ich mein Geld schon in der Schweiz.
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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon andr.k » 27. August 2018, 17:38

Interessierter hat geschrieben:Du weiß gar nichts, du behauptest einfach etwas, was du zu wissen vorgibst.


Interessierter hat geschrieben:Eine Ermittlungsstelle für Regierungs– und Vereinigungskriminalität wurde jetzt eingerichtet, um dem verschwundenen DDR–Volkseigentum auf die Spur zu kommen. Ein winziges Häuflein trat gegen einen riesigen mafiotischen Geheimdienst an. Die Mitarbeiter unter dem unvergessenen Kriminaldirektor Manfred Kittlaus wussten nicht, wo anfangen:


Interessierter hat geschrieben:Innerhalb kürzester Zeit gingen beim Kriminalisten Kittlaus zwölftausend konkrete Hinweise ein, die meisten kamen aus der erbosten Ex–DDR–Bevölkerung.


Das Ergebnis der Ermittlungsgruppe die 1991 ins Leben gerufen wurde, kannst du doch sicherlich auch einstellen, oder?
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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon Volker Zottmann » 27. August 2018, 21:04

Da könnt ihr Beschöniger keifern wie ihr wollt!
Hier im Forum habe ich zu den Quedlinburger Kungeleien schon genug geschrieben. Suchen könnt Ihr selbst. Gegen Rat des Kreises und SED-Kreisleitung wurde ermittelt. Im Zuge dessen hat einer der (so weiß ich es) nur ausführte, machte, half, mit seinem Selbstmord dieser Scham oder Verzweiflung ein Ende gesetzt. Das war gleich nach der Wende der LPG-Chef in Rieder, wenn ich mich nicht täusche. Namen erwähne ich schon länger nicht mehr. Man lernt ja auch in Foren...
Namen standen in den Tageszeitungen. Nur bin ich lediglich Leser, war nie involviert. Deshalb [mundzu]

Das heißt aber keineswegs, dass nichts geschehen ist. Es gab mehrere diesbezügliche Suizide.
Der Hauptpart der Bereicherungen fand ja lange vor der Wende statt. So dumm waren die Akteure auch nicht, alles freiwillig aufzudecken.
Interessierte können ja mal nachfragen, wieviele Jagd"hütten" gebaut wurden, wer die bezahlte oder später Miete zahlte. Die DDR war ein Selbstbedienungsladen! Und die Arbeiter, die an ihrem Platz mal was mitnahmen, waren jdenfalls die kleinsten Lichter.

Ihr könnt ruhig weiter über mich herfallen, im Grunde zeigt das nur Eure Aufgeregtheit.
Nur eins sollte grundsätzlich unterbleiben, nämlich frei erfundene Unterstellungen, wie sie ein Nostalgiker hier gehässig ins Forum stellt.

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Gieriger Genosse

Beitragvon andr.k » 27. August 2018, 21:48

Volker Zottmann hat geschrieben:Da könnt ihr Beschöniger keifern wie ihr wollt!


FAKTEN und NIX anderes will ich lesen. Das "Keifern" machen schon die Märchenerzähler. [grins]
Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.
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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon Volker Zottmann » 27. August 2018, 21:52

andr.k hat geschrieben:
Volker Zottmann hat geschrieben:Da könnt ihr Beschöniger keifern wie ihr wollt!


FAKTEN und NIX anderes will ich lesen. Das "Keifern" machen schon die Märchenerzähler. [grins]


Bei allem Respekt, den auch wir uns entgegenbringen sollten, interessiert es mich absolut nicht, was Du willst.

Volker
Volker Zottmann
 

Re: Gieriger Genosse

Beitragvon andr.k » 27. August 2018, 21:57

Volker Zottmann hat geschrieben:.... interessiert es mich absolut nicht, was Du willst.


Dito [hallo]
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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon Nostalgiker » 28. August 2018, 07:58

Seit wann sind " Rat des Kreises und SED-Kreisleitung " juristische Personen gegen die Strafverfahren eingeleitet wurden.

Und Volker Zottmann, soll ich dich an das Erinnern was du mir alles Unterstellt hast? Du bist sehr einseitig. Die Nummer mit der Unschuld vom Lande nimmt dir keiner ab.
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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon Volker Zottmann » 28. August 2018, 12:13

[mundzu]
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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon Icke46 » 28. August 2018, 13:37

Interessierter hat geschrieben:
(...)

Alles schon vergessen? Vergessen die riesigen, unauffällig gehaltenen Transaktionen des DDR–Vermögens? Oder etwa gar nicht erst bemerkt?
Eine Ermittlungsstelle für Regierungs– und Vereinigungskriminalität wurde jetzt eingerichtet, um dem verschwundenen DDR–Volkseigentum auf die Spur zu kommen. Ein winziges Häuflein trat gegen einen riesigen mafiotischen Geheimdienst an. Die Mitarbeiter unter dem unvergessenen Kriminaldirektor Manfred Kittlaus wussten nicht, wo anfangen:

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LPGs gingen für 1 DM in Genossenhand über, das neue Privateigentum wurde mit Euro–Geldern aufgepeppt… Es war gespenstisch. Innerhalb kürzester Zeit gingen beim Kriminalisten Kittlaus zwölftausend konkrete Hinweise ein, die meisten kamen aus der erbosten Ex–DDR–Bevölkerung.


(....)


Ich nehme mal an, dass Du Dich hier selbst zitierst, anderenfalls wäre eine Quellenangabe nicht verkehrt.

Manfred Kittlaus war übrigens ein guter Mann, ich hatte um die Jahrtausendwende das Vergnügen, bei ihm ein einwöchiges Seminar zu besuchen. Der hatte durchaus seinen eigenen Kopf, weshalb er in der Berliner Polizeiführung nichts unbedingt gern gesehen war.
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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon Interessierter » 28. August 2018, 15:35

Aber sehr gerne sogar, ich habe das aus einem von mir hier im Forum eingestellten Beitrag vom 17.02.2018/12,30 Uhr, im Thema " DDR - Seilschaften ", kopiert.

viewtopic.php?t=11169&p=282087
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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon augenzeuge » 28. August 2018, 15:48

Nostalgiker hat geschrieben:Seit wann sind " Rat des Kreises und SED-Kreisleitung " juristische Personen gegen die Strafverfahren eingeleitet wurden.


Nur ne Frage, du weißt schon, was eine juristische Person ist oder sein kann?

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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon zonenhasser » 28. August 2018, 15:58

augenzeuge hat geschrieben:
Nostalgiker hat geschrieben:Seit wann sind " Rat des Kreises und SED-Kreisleitung " juristische Personen gegen die Strafverfahren eingeleitet wurden.

Nur ne Frage, du weißt schon, was eine juristische Person ist oder sein kann?


Da es in der DDR keine Verwaltungsgerichtsbarkeit gab, konnte nicht gegen Staatsorgane prozessiert werden. Juristische Personen können auch heute nicht Gegenstand eines Strafverfahrens sein.
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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon augenzeuge » 28. August 2018, 16:04

zonenhasser hat geschrieben: Juristische Personen können auch heute nicht Gegenstand eines Strafverfahrens sein.

Danke. Geldbußen können allerdings verhängt werden.

AZ
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Re: Gieriger Genosse

Beitragvon Volker Zottmann » 28. August 2018, 18:19

zonenhasser hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Nostalgiker hat geschrieben:Seit wann sind " Rat des Kreises und SED-Kreisleitung " juristische Personen gegen die Strafverfahren eingeleitet wurden.

Nur ne Frage, du weißt schon, was eine juristische Person ist oder sein kann?


Da es in der DDR keine Verwaltungsgerichtsbarkeit gab, konnte nicht gegen Staatsorgane prozessiert werden. Juristische Personen können auch heute nicht Gegenstand eines Strafverfahrens sein.

Um es klarer zu sagen:
Natürlich wurde gegen PERSONEN des Rates ermittelt, nie gegen den Rat selbst. War von mir etwas unklar formuliert, aber bestimmt auch einem hochgebildeten Nostalgiker verständlich.
Aber Rummosern macht ja so Freude!

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Gieriger Genosse

Beitragvon Interessierter » 29. August 2018, 16:41

„Neue Schachergeschäfte“

Honeckers Schwager dokumentierte, wie sich PDS-Genossen am DDR-Vermögen bereicherten


Wie großzügig sich die Genossen nach der Wende vor allem mit Immobilien eindeckten, beweisen zwei Schreiben von Manfred Feist. So wie Erich und Margot Honeckers Briefe aus Moskau und ihre private Fotosammlung stammen diese Dokumente aus den beiden Koffern, die das Paar vor seiner Flucht in Berlin deponiert hatte.

Bei seinem Parteifreund Gregor Gysi beklagte sich der Honecker-Schwager am 14. Februar 1990, „als einzigen Genossen in der 30 Häuser umfassenden Siedlung Rosenthal“ sei ihm kein Haus zum Kauf angeboten worden. „Du wirst verstehen, dass mich diese Entscheidung überrascht“, echauffierte sich Feist.

Aus Enttäuschung und Ärger verfasste der ehemalige Leiter der Abteilung Auslandsinformation ein dreiseitiges Schreiben, in dem er die Gier der gewendeten SED-Genossen anprangerte. „In jüngster Zeit ist eine regelrechte Schlammschlacht der PDS-Führungsriege um verbliebenen SED-Besitz in Gang gekommen“, leitete Feist ein. Im Haus des Parteivorstands in der Kleinen Alexanderstraße 28 werden „neue Schachergeschäfte besiegelt“. So habe der „Gysi-Günstling“ Max Koenig „eine früher SED-eigene Villa“ in der Birkenstraße 17a in Berlin-Köpenick gekauft. Feist wunderte sich, dass „der langjährige SED-Pressefunktionär“ dafür „immerhin mehr als 100000 DM hinblättern konnte“.

Mit Immobilien bedachten sich laut Feist auch die Gysi-Freunde Edwin Schwertner, ehemaliger Leiter des Politbüros der SED, sowie dessen Redenschreiber G. Schneider, früher „stellvertretender Abteilungsleiter für Propaganda im SED-ZK“. Auch Joachim Nußpicker, einst Direktor des SED-eigenen Betriebs Fundament, habe sich „als erster“ ein Haus gesichert. Schon „in der Honecker-Ära“ sei Nußpicker dafür bekannt gewesen, sich „nicht gerade zimperlich an West-Importen bereichert“ zu haben, rechnet Feist ab.

Dieses Verschachern von Immobilien bedeute „unverhüllte politische Willkür“, schimpft der übergangene Genosse. „Bleibt abzuwarten, was die neue Garde sich aus alten SED-Pfründen noch alles unter den Nagel reißen wird“, schreibt er.

Den vollständigen, längeren Bericht findet man hier:
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 07840.html
Interessierter
 

Re: Gieriger Genosse

Beitragvon Volker Zottmann » 29. August 2018, 18:15

Ist das nicht bezeichnend , dass Margots Bruder nun Leute anprangerte, weil er selbst leer ausging?
Ich finde das aus heutiger Sicht sogar gut, denn sonst hätten wir nie was davon vernommen, was sich die Nomenklatura unter den Nagel riss.
Wohlmöglich hätten wir noch dem Nostalgiker geglaubt, dass alles gar nicht so schlimm war...

Gruß Volker
Volker Zottmann
 

Re: Gieriger Genosse

Beitragvon HPA » 29. August 2018, 18:39

HPA
 

Re: Gieriger Genosse

Beitragvon Nostalgiker » 29. August 2018, 20:39

Volker Zottmann hat geschrieben:Ist das nicht bezeichnend , dass Margots Bruder nun Leute anprangerte, weil er selbst leer ausging?
Ich finde das aus heutiger Sicht sogar gut, denn sonst hätten wir nie was davon vernommen, was sich die Nomenklatura unter den Nagel riss.
Wohlmöglich hätten wir noch dem Nostalgiker geglaubt, dass alles gar nicht so schlimm war...

Gruß Volker

Setzt du schon wieder Unwahrheiten über mich in die Welt, Volker Zottmann?
Du kannst es einfach nicht lassen, naja Neid, Missgunst und eine charakterlich bedingte Gehässigkeit sind dir gegeben.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

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