Nebenjob beim BND

Alles zum Thema Geheimdienste und Sicherheit in der DDR und in der BRD

Nebenjob beim BND

Beitragvon Interessierter » 27. September 2017, 08:56

Rentner und Hausfrauen als Spione

Zu Tausenden spionierten Rentner und Reisende, Reichsbahner und Regierungsbeamte für den Bundesnachrichtendienst in Ostdeutschland. Seit kurzem zugängliche BND-Akten verraten unbekannte Geschichten über die Massen-Schnüffelei - mit bizarren Details.

Bild

Johannes W., geboren 1906, war der Sohn eines Oberförsters. In der Nähe von Stettin aufgewachsen, wurde er nach dem Zweiten Weltkrieg Bauer in Vorpommern. Allmählich arbeitete sich der spätere Agraringenieur im Berufsleben nach oben. Und auch nach seiner Berentung 1973 lehnte er sich nicht zurück. W. blieb noch mehr als zehn Jahre in seinem alten Beruf, danach arbeitete er als Nachtwächter und Versicherungsvertreter.

Und er hatte noch einen Job, der allerdings war sein Geheimnis: Schon Anfang der fünfziger Jahre hatte sich W. unter dem Decknamen "Gerber" für die Organisation Gehlen anwerben lassen. Die nach ihrem Chef, dem ehemaligen Wehrmacht-General Reinhard Gehlen, benannte westdeutsche Spionage-Organisation mit ihrer Zentrale in Pullach südlich von München stand damals noch unter Aufsicht des amerikanischen Geheimdienstes CIA. 1956 wurde daraus der Bundesnachrichtendienst (BND).

"Gerber" lieferte Informationen über sowjetisches Militär im Raum Eggesin/Torgelow, die Eisenbahnstrecke nach Stettin sowie die landwirtschaftliche Entwicklung in der DDR. Doch 1958 stellte der BND die Zusammenarbeit mit W. ein, da er nicht ausreichend Material beschaffen konnte.

Alte Kontakte wiederbelebt


Aus Verärgerung über sein geringes Ruhegehalt nahm W. 1973 den Kontakt zu seinen alten Auftraggebern wieder auf, nachdem er als Rentner in die Bundesrepublik reisen durfte. Bis zum Frühjahr 1986 belieferte er Pullach mit Informationen.

Der BND setzte ihn vor allem zur Aufklärung von Standorten der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in der DDR (GSSD) und der NVA ein. Bonns Spionagetruppe nutzte seine Ortskenntnisse, vielfältigen Kontakte und seinen großen Aktionsradius, den er dank seines Pkw besaß. Systematisch fuhr der Ingenieur fortan mindestens einmal im Jahr die auf den Bau von Kampfschiffen spezialisierte Peene-Werft in Wolgast und den NVA-Flugplatz in Peenemünde ab. Er spähte die GSSD-Kasernen in Prenzlau und Bernau, den Flugplatz des sowjetischen Garde-Jagdbomberregimentes in Rechlin und die Stationierungsbasis des NVA-Kampfhubschraubergeschwaders in Basepohl sowie weitere Kasernen, Tanklager, Radar- und Raketenstellungen aus.

Ende 1986 beendete Pullach die Zusammenarbeit mit dem Rentner wegen dessen hohen Alters. Als W. wenig später vom Ministerium für Staatssicherheit der DDR (MfS) verhaftet wurde, erzählte er seinen Vernehmern, "dass er die Aufträge des BND gewissenhaft, so gut wie es ihm möglich war, mit hoher Intensität" ausgeführt und "in seinem Leben immer versucht" habe, "alles mit ganzer Initiative zu erfüllen, das Richtige und auch das Verkehrte."

Mehr und weitere Bilder findet man hier:
http://www.spiegel.de/einestages/nebenj ... 48804.html
Interessierter
 

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Merkur » 27. September 2017, 10:18

Interessierter hat geschrieben:Zu Tausenden spionierten Rentner und Reisende, Reichsbahner und Regierungsbeamte für den Bundesnachrichtendienst in Ostdeutschland.


Na nun erklärt sich ja wenigstens, warum die DDR ein kaderstarkes Abwehrorgan hatte. Tausende Spione aus dem Westen und ihre Helfershelfer in der DDR mussten ja erkannt und paralysiert werden.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
Merkur
 
Beiträge: 4652
Registriert: 15. Juni 2010, 17:21

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Kumpel » 27. September 2017, 13:55

Merkur hat geschrieben:
Na nun erklärt sich ja wenigstens, warum die DDR ein kaderstarkes Abwehrorgan hatte.


Erheblich kaderstärker dürfte das Abwehrorgan nach innen ausgestattet gewesen sein, aber davon will manch ein "Historiker" heute nichts mehr wissen.
Kumpel
 

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Merkur » 27. September 2017, 18:48

Kumpel hat geschrieben:Erheblich kaderstärker dürfte das Abwehrorgan nach innen ausgestattet gewesen sein


Was ja auch ganz logisch ist. Abwehrarbeit ist zum Großteil nach innen ausgerichtet und nur ein relativ kleiner Teil der Abwehr, die sog. Äußere Abwehr, war im Westen ("im und nach dem Operationsgebiet") tätig, um die westlichen GHD an ihren Ausgangsbasen zu bearbeiten.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
Merkur
 
Beiträge: 4652
Registriert: 15. Juni 2010, 17:21

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Kumpel » 28. September 2017, 07:50

Ja Merkur, Du weißt schon wie ich das meine. [grin]
Kumpel
 

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Merkur » 28. September 2017, 07:54

Kumpel hat geschrieben:Ja Merkur, Du weißt schon wie ich das meine. [grin]


Du musst schon schreiben, was Du konkret meinst. Hier geht es um den BND und die Abwehrarbeit des MfS auf dieser Linie.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
Merkur
 
Beiträge: 4652
Registriert: 15. Juni 2010, 17:21

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Kumpel » 28. September 2017, 08:41

Merkur hat geschrieben:Du musst schon schreiben, was Du konkret meinst. Hier geht es um den BND und die Abwehrarbeit des MfS auf dieser Linie.


Na sicher doch. Das ist schließlich Dein Spezialgebiet. Es wäre schön wenn Du dazu einmal etwas aus Deiner Wissensschatulle offerieren könntest. [ich auch]
Kumpel
 

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Merkur » 28. September 2017, 09:45

Was willst Du denn wissen? [ich auch]
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
Merkur
 
Beiträge: 4652
Registriert: 15. Juni 2010, 17:21

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Kumpel » 28. September 2017, 10:14

Wie ist das MfS denn diesen nach aussen harmlosen "Hobbyspionen" des BND auf die Spur gekommen und war die Anzahl der Spione in der DDR tatsächlich in dieser
Größenordnung und sind das nun vergleichsweise viele gewesen?
Irgendwie kann ich mich auch nicht groß an Nachrichten über Prozesse gegen BND Spione in der DDR erinnern.
Lass doch mal mal dein Wissen sprudeln! [rose]
Kumpel
 

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Merkur » 28. September 2017, 10:35

Grundsätzlich muss man in zwei Epochen unterscheiden und zwar vor und nach dem 13. August 1961.
Die Masse der Spione wurde in den 50er Jahren festgenommenen, da hast Du sicher noch keine Zeitung gelesen. Das kannst Du allerdings jetzt nachholen, indem Du das Buch "Geheimdienstkrieg in Deutschland" liest, welches von der UHK im Rahmen der BND-Forschung herausgegeben wurde.
Nach Grenzschließung war der BND auf ein stabiles Verbindungswesen angewiesen, da ein Grenzübertritt zur Berichterstattung in Westberlin für Agenturen aus der DDR i.d.R. (außer Reisekader) nicht mehr möglich war. Und dieses Verbindungswesen, insbesondere der Postweg, waren anfällig und für das MfS eine Möglichkeit, nach Spionen zu fahnden. Die Spionagebriefe waren zum Teil recht markant. Andere Spione fielen im Rahmen der Funkabwehr/Funkaufklärung auf, wieder andere durch ihr "unauffälliges" Verhalten an militärischen Objekten usw. Auch bei der Einreise fielen beispielsweise Transitspione in der Bahn auf, weil sie ohne Gepäck von Westberlin in den ersten Zielbahnhof auf Bundesgebiet reisten und den nächsten Zug zurück nahmen und dabei unterwegs noch die Plätze von rechts nach links wechselten, je nach dem auf welcher Seite das relevante Militärobjekt lag. Das alles waren feststellbare Handlungen.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
Merkur
 
Beiträge: 4652
Registriert: 15. Juni 2010, 17:21

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Kumpel » 28. September 2017, 17:47

Merkur hat geschrieben:Grundsätzlich muss man in zwei Epochen unterscheiden und zwar vor und nach dem 13. August 1961.


Durchaus nachvollziehbar. Mich würde insbesondere 1970 bis 1989 interessieren. Gab es in dieser Zeit ein nennenswertes Netz des BND in der DDR
und wenn ja wie war es aufgebaut? Oder sind diese Informationen noch unter Verschluss?
Bei uns im Ort wurde gemunkelt , dass ein Kneiper im Visier des MfS gewesen sein soll weil er die KfZ der Russen gezählt hätte die in oft endlosen
Kolonnen an seiner Kneipe vorbei fuhren.
Aber genaues wußte man nicht.
Kumpel
 

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Merkur » 29. September 2017, 07:31

Kumpel hat geschrieben:
Durchaus nachvollziehbar. Mich würde insbesondere 1970 bis 1989 interessieren. Gab es in dieser Zeit ein nennenswertes Netz des BND in der DDR
und wenn ja wie war es aufgebaut? Oder sind diese Informationen noch unter Verschluss?
Bei uns im Ort wurde gemunkelt , dass ein Kneiper im Visier des MfS gewesen sein soll weil er die KfZ der Russen gezählt hätte die in oft endlosen
Kolonnen an seiner Kneipe vorbei fuhren.
Aber genaues wußte man nicht.


Natürlich verfügte Pullach auch in dieser Zeit über ein entsprechendes Netz zur Aufklärung von militärischen Einrichtungen und Truppenbewegungen bzw. Manövern. Dies setzte sich schwerpunktmäßig aus DDR-Bürgern zusammen aber auch auch aus Bundesbürgern und Westberlinern. Wichtig war, dass die entsprechendenden Informationen zeitnah in die Bundesrepublik gelangten (aktuelles Lagebild) und für den Spion dabei möglichst kein Risiko entstand, was fast nicht möglich war. Also war es gern gesehen, wenn der DDR-Spion selbst über Reisemöglichkeiten verfügte oder zuverlässige Personen aus Ost und West für Kuriertätigkeiten nutzen konnte. Sonst war er auf Post, Funk oder TBK angewiesen, was Risiken in sich barg.
Ansonsten sollten Militärspione natürlich über Möglichkeiten verfügen, unauffällig solche Informationen zu beschaffen. Gern gesehen waren Personen, die sich unkontrolliert bewegen konnten.Daher würde es mit dem Kneiper schon passen.
Darüber hinaus versuchte der BND verschiedene Wege zu gehen und warb auch Bundesbürger als Reisespione an oder versuchte es unter Deutrans-Fahrern aus der DDR.
Großes Ziel war natürlich die Werbung einer Quelle mit Zugang in relevante Objekte oder Abschöpfungsmöglichkeiten aus diesen.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
Merkur
 
Beiträge: 4652
Registriert: 15. Juni 2010, 17:21

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Interessierter » 28. Dezember 2017, 10:37

Natürlich hatte die Stasi auch um militärische Objekte herum zahlreiche DDR - Bürger, welche auch jeden etwas auffälligen Bürger meldeten, den sie in deren Nähe beobachten konnten. Selbst eine Frau mit Kinderwagen oder eine junge Frau, die mit ihrem Großvater dort spazieren ging, wurden gemeldet.

Selbst aus Straßenbahnen, die an Kasernen vorbeifuhren, versuchten die " Reisespione " neues aus deren Innenleben zu erfahren. Wobei allerdings, meiner Meinung nach, die Militärmissionen wirklich wesentlichere Dinge in Erfahrung bringen konnten.
Interessierter
 

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Merkur » 28. Dezember 2017, 15:23

Ach herrje, so stellt sich klein Hänschen Spionage vor. [flash]
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
Merkur
 
Beiträge: 4652
Registriert: 15. Juni 2010, 17:21

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Interessierter » 28. Dezember 2017, 17:30

Einmal abgesehen von deinem üblichen, dämlichen Spielwieseneinzeiler, sind das Erkenntnisse die über den " Kalten Krieg " als Tagesthema im TV gebracht wurden. Dort wurde gleichlautend über Reisespione und die Militärmissionen berichtet.

Wer von den beiden das " Kleine Hänschen " ist, wurde schnell deutlich. Ich kenne aber auch noch einen naseweisen " Hans Guck in die Luft "! [grin] Wenn es falsch ist, dass verdächtige Personen von DDR - Bürgern der Stasi gemeldet wurden und das die Militärmissionen, oftmals in gefährlichen Einsätzen, Erkenntnisse über Kampftechniken und neue militärische Geräte auskundschafteten, dann widerlege das bitte.

Lediglich diese Themen hatte ich ein wenig ergänzt, nach der interessanten Schilderung von Historikern in den Dokumentationen des Fernsehens.
Von der " Großen Spionage " war überhaupt keine Rede, falls du das überhaupt begriffen hast.

[hallo]
Interessierter
 

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon karnak » 28. Dezember 2017, 17:44

Wir hatten immer die Hobby-Eisenbahner mit ihrer, bei Einreise mitgeführten, gigantischen Fototechnik im Blick. Ob da wirklich mal ein Reisespion bei war, ich hatte damals schon meine Zweifel. In jedem Fall waren sie eine sichere Bank für den soz. Wettbewerb. [flash]
Laie, Experte,Dilettant
(alle Fachrichtungen)
Benutzeravatar
karnak
 
Beiträge: 29253
Bilder: 0
Registriert: 5. Februar 2012, 13:18

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Interessierter » 28. Dezember 2017, 18:24

Es gibt Beispiele, da wurden erwischte Reisespione zu mehr als 10 Jahren Haft verurteilt und dann nach 3 Jahren freigekauft.
Interessierter
 

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Merkur » 28. Dezember 2017, 20:11

Interessierter hat geschrieben:Wenn es falsch ist, dass verdächtige Personen von DDR - Bürgern der Stasi gemeldet wurden dann widerlege das bitte.


Das Vorgehen im Rahmen der Außensicherung militärischer Objekte war doch wesentlich komplexer als Du es uns hier in Deiner Unkenntnis der Zusammenhänge weismachen willst. Was hätte es denn genutzt, wenn IM "Maxe Müller", in der Nähe eines militärischen Objektes einen Pilzsammler ausmacht und beim nächsten Treff mit seinem FO den verdächtigen Pilzsammler gemeldet hätte? Gerade die neuralgischen Objekte lagen oftmals so weit weg von der Zivilisation, dass sie gar keine Anwohner hatten, die dort als IM wirken konnten. Dazu kamen Militärobjekte an befahrenen Straßen, wo ein IM ebenfalls wenig bewirken konnte, wenn aus dem Wagen heraus aufgeklärt wurde.
Daher sicherte man im Rahmen von Einsätzen mittels Beobachtergruppen zu bestimmten Zeiten die Objekte ab. Man errichtete beispielsweise bestimmte Einsichtstellen, um Spione zu bestimmten Verhaltensweisen zu veranlassen und diese zu dokumentieren. Man führte an Straßen, die an Kasernen verliefen mit den Beobachtergruppen gedeckte Einsätze zur Erfassung der Kennzeichen durch. Da die meisten Militärspione mehrere Objekte in einem bestimmten Rhythmus zu kontrollieren hatten, war es verdächtig, wenn ein Fahrzeug in einem bestimmten Zeitraum an mehreren militärischen Objekten auftauchte. Auch das Erkennen und Dokumentieren von Spionageaktivitäten bei militärischen Aktivitäten oder beim Truppenaustausch der GSSD im Rahmen der Aktion "Sprung" wurde erfolgreich realisiert.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
Merkur
 
Beiträge: 4652
Registriert: 15. Juni 2010, 17:21

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Olaf Sch. » 29. Dezember 2017, 09:59

zum Glück haben die Profis so jämmerlich versagt, lag vielleicht daran, das sie so voller Liebe waren. Die Stasi hatte ja keine Spione im Westen... aber allein Dein Wortschatz Merkur [laugh]
Olaf Sch.
 

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Interessierter » 29. Dezember 2017, 10:52

Das Vorgehen im Rahmen der Außensicherung militärischer Objekte war doch wesentlich komplexer als Du es uns hier in Deiner Unkenntnis der Zusammenhänge weismachen willst.


Ich hatte lediglich eine kleine Ergänzung zu Reisespionen, die wohl nicht mehr als laienhafte, normale BRD - Bürger waren. Denen hatte der BND auch mit Sicherheit nicht empfohlen,sich mit ihrem Fahrzeug mit Westkennzeichen, vor militärischen Objekten aufzuhalten.

Auch brauchten sie nicht vor weit abgelegenen Flugplätzen oder Truppenübungsplätzen herumschleichen, das taten unter anderem schon die Militärmissionen oftmals mit großem Erfolg, wie es aus den vorliegenden Akten hervorgeht.

Die Außensicherung militärischer Objekte habe ich nicht erwähnt, sondern du hast sie ins Spiel gebracht. Wobei sie nachweislich nicht komplex genug war, um zu verhindern, dass beispielsweise die MM die Bombenabwurftechnik, neue Panzer und vieles mehr, auskundschaften konnten.

Widerlegt hast du somit gar nichts. Da hilft auch nicht, dass Teile meines gestrigen Beitrages von 17,30 Uhr gelöscht wurden.

[wink]
Interessierter
 

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Merkur » 29. Dezember 2017, 11:10

Interessierter hat geschrieben:

Ich hatte lediglich eine kleine Ergänzung zu Reisespionen, die wohl nicht mehr als laienhafte, normale BRD - Bürger waren. Denen hatte der BND auch mit Sicherheit nicht empfohlen,sich mit ihrem Fahrzeug mit Westkennzeichen, vor militärischen Objekten aufzuhalten.

Auch brauchten sie nicht vor weit abgelegenen Flugplätzen oder Truppenübungsplätzen herumschleichen, das taten unter anderem schon die Militärmissionen oftmals mit großem Erfolg, wie es aus den vorliegenden Akten hervorgeht.

Die Außensicherung militärischer Objekte habe ich nicht erwähnt, sondern du hast sie ins Spiel gebracht. Wobei sie nachweislich nicht komplex genug war, um zu verhindern, dass beispielsweise die MM die Bombenabwurftechnik, neue Panzer und vieles mehr, auskundschaften konnten.


Das hatte ihnen Pullach in der Tat nicht empfohlen. Aber man konnte ja beispielsweise den Pkw der DDR-Verwandten nutzen. Und wenn sie nicht an abgelegenen Objekten herumschleichen mussten und die MVM so erfolgreich waren, warum taten sie es trotzdem?
Oder man schickte Reisespione mit der Bahn auf Tour. Die wechselten dann je nach Lage der zu beobachtenden Objekte stets unauffällig die Seiten im Waggon. Und sie nahmen nach Durchquerung der DDR stets den ersten Zug zurück zum Ausgangsort. Das war alles sehr professionell. Vor allem sahen sie ohne Gepäck wie richtige Reisende aus. [wink]
Na dann lass mal Deine Akten sprechen, was MVM und MI so sensationelles aufgeklärt haben...Meine geben da ein sehr differenziertes Bild ab. Und vor allem stellen sie wesentliche Nachteile der legalen Militäraufklärer heraus.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
Merkur
 
Beiträge: 4652
Registriert: 15. Juni 2010, 17:21

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Interessierter » 29. Dezember 2017, 13:26

Interessierter hat geschrieben:
Wenn es falsch ist, dass verdächtige Personen von DDR - Bürgern der Stasi gemeldet wurden dann widerlege das bitte.


Das vorstehend Zitierte fragte ich. Trotz deiner Ablenkungsmanöver stelle ich fest, dass du es nicht widerlegen kannst. Wie solltest du auch, da es doch Fakten aus Stasiakten sind, die dem BStU einschließlich der Fotos ( von DDR-Bürgern geschossen ) vorliegen.

Kannst du bei " mfs - insider " oder in den Aussagen vorbestrafter Totschläger nichts finden, das dir hilft meine Aussage zu widerlegen?

Das nachstehende Video entlarvt deine Unkenntnis überdeutlich, ganz besonders auch durch die Aussage von Herrn Müller Enbergs bezüglich der DDR IMs und die Erkenntnisse der Militärmissionen sind ja auch deutlich dargestellt.

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinf ... g-100.html

Mir dann noch die Sichtweise von " Klein Hänschen " nahezulegen, ist nichts weiter als ein erneuter Versuch von Dir, nicht genehme User lächerlich zu machen. Bei einer derartigen Unkenntnis deinerseits ist ein Vergleich mit dem die Nase zu hoch tragenden " Hans guck in die Luft " noch untertrieben.

Ich bin nicht so anmaßend zu glauben, ex DDR - Bürgern die DDR erklären zu wollen; aber finde es schon mehr als amüsant, jedenfalls bei diesem Thema, dir als notorisch Besserwissenden aufzuzeigen, dass du irrst oder einfach keine Ahnung hast. [wink]
Interessierter
 

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Merkur » 29. Dezember 2017, 13:37

Na da hast Du mich mit Deinem Medien-/Internetwissen aber jetzt beeindruckt. [flash]
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
Merkur
 
Beiträge: 4652
Registriert: 15. Juni 2010, 17:21

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Interessierter » 29. Dezember 2017, 13:59

Genau so einen einfallslosen, geistig unbewaffneten Spielwieseneinzeiler hatte ich auch erwartet.
Interessierter
 

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Merkur » 29. Dezember 2017, 19:07

Interessierter hat geschrieben:Genau so einen einfallslosen, geistig unbewaffneten Spielwieseneinzeiler hatte ich auch erwartet.


Mehr macht bei Deinem Intellekt einfach keinen Sinn.
Selbstverständlich muss jeder seine individuelle Sicht bzw. Meinung haben und schreiben. Quelle: Augenzeuge.
Merkur
 
Beiträge: 4652
Registriert: 15. Juni 2010, 17:21

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Nov65 » 29. Dezember 2017, 19:34

Wer von euch beiden dem anderen überlegen ist, kriegt ihr nie `raus! Euer Hahnenkampf ist nicht mal interessant.
Wenn @Merkur erzählt, wird mir eines deutlich: Da haben unsere "Abwehrorgane" alles in ihrer Macht Stehende unternommen und kamen sich dabei auch überlegen vor, aber es hat nichts genutzt! Sie kämpften nur auf ihrer Spielwiese.
Als das Spiel aus war, packten sie die Sachen und zogen Strichtarn an.
Grüße von Andreas
Nov65
 
Beiträge: 4338
Registriert: 1. März 2012, 14:09
Wohnort: Plau am See in M-V

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon augenzeuge » 29. Dezember 2017, 19:48

Nov65 hat geschrieben: Da haben unsere "Abwehrorgane" alles in ihrer Macht Stehende unternommen und kamen sich dabei auch überlegen vor..
Grüße von Andreas


Das kann man so sagen. Und wenn man sich ein Interview nach '89 einstiger Größen dieser Organe anschaut, bekommt man die Bestätigung.



AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 96029
Bilder: 20
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon Nov65 » 29. Dezember 2017, 19:52

Das Video ist leider stumm und blind.
Andreas
Nov65
 
Beiträge: 4338
Registriert: 1. März 2012, 14:09
Wohnort: Plau am See in M-V

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon augenzeuge » 29. Dezember 2017, 19:57

Nov65 hat geschrieben:Das Video ist leider stumm und blind.
Andreas


Probiers nochmal....
AZ
"Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist."
„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
Benutzeravatar
augenzeuge
Flucht und Ausreise
Flucht und Ausreise
 
Beiträge: 96029
Bilder: 20
Registriert: 22. April 2010, 07:29
Wohnort: Nordrhein-Westfalen

Re: Nebenjob beim BND

Beitragvon andr.k » 29. Dezember 2017, 20:39

Interessierter hat geschrieben:Kannst du bei " mfs - insider " oder in den Aussagen vorbestrafter Totschläger nichts finden, das dir hilft meine Aussage zu widerlegen?

Das nachstehende Video entlarvt deine Unkenntnis überdeutlich...
Interessierter hat geschrieben:Bei einer derartigen Unkenntnis deinerseits ist ein Vergleich mit dem die Nase zu hoch tragenden " Hans guck in die Luft " noch untertrieben.

Ich bin nicht so anmaßend zu glauben, ex DDR - Bürgern die DDR erklären zu wollen; aber finde es schon mehr als amüsant, jedenfalls bei diesem Thema, dir als notorisch Besserwissenden aufzuzeigen, dass du irrst oder einfach keine Ahnung hast.


Was ist denn das für eine kleingeistige Anmache?
Es ist schon ein Wunder, wie ein User aus vielleicht drei gelesenen Zeilen von "besser wissender Ahnung" sprechen kann. [flash]
Man lebt ruhiger, wenn man nicht alles sagt, was man weiß, nicht alles glaubt, was man hört und über den Rest einfach nur lächelt.
andr.k
 
Beiträge: 4420
Bilder: 0
Registriert: 31. Oktober 2011, 21:56

Nächste

Zurück zu Geheimdienste und Sicherheit

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste