Die Lage in der Ukraine Teil 1

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Sirius » 23. März 2014, 16:03

Man muß sich die gesamte Entwicklung auch abseits der Ukraine und auch über einen längeren Zeitraum anschauen.

...Der Bundesregierung ist nicht verborgen geblieben, dass die russische Luftwaffe seit dem Herbst nahezu täglich Übungsangriffe vom Gebiet Königsberg aus auf Litauen fliegt und dabei immer wieder litauischen Luftraum verletzt. Vergangene Woche warnte in Washington der Chef des Südamerika-Kommandobereichs der USA, General James Kelly, mit Blick auf verstärkte Lateinamerika-Aktivitäten des russischen Militärs: "Eine derart hochkarätige Präsenz haben wir zuletzt vor 30 Jahren gesehen."

http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... Putin.html


Das war also schon Monate vor den jetzigen Ereignissen in der Ukraine. Es gab auch schon im Mai 2008, also drei Monate vor dem Kaukasuskrieg im August 2008 Vorbereitungen für einen Krieg. Damals wurde von russischen Eisenbahntruppen berichtet, die die Schienenwege nach Abchasien erneuerten sowie einem russischen Großmanöver an der Grenze zu Georgien zwei bis drei Wochen vor Beginn des Kriegs. Im Jahr 2006 tauchten erstmals seit 15 Jahren wieder russische strategische Bomber in der Nordsee vor Großbritannien sowie im Atlantik vor der kanadischen und US-amerikanischen Küste auf. Das sind alles Indizien für einen Paradigmenwechsel der Außenpolitik unter Putin - und zwar schon seit Jahren, nicht erst jetzt!
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 23. März 2014, 16:13

Sirius hat geschrieben:Man muß sich die gesamte Entwicklung auch abseits der Ukraine und auch über einen längeren Zeitraum anschauen.

...Der Bundesregierung ist nicht verborgen geblieben, dass die russische Luftwaffe seit dem Herbst nahezu täglich Übungsangriffe vom Gebiet Königsberg aus auf Litauen fliegt und dabei immer wieder litauischen Luftraum verletzt. Vergangene Woche warnte in Washington der Chef des Südamerika-Kommandobereichs der USA, General James Kelly, mit Blick auf verstärkte Lateinamerika-Aktivitäten des russischen Militärs: "Eine derart hochkarätige Präsenz haben wir zuletzt vor 30 Jahren gesehen."

http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... Putin.html


Das war also schon Monate vor den jetzigen Ereignissen in der Ukraine. Es gab auch schon im Mai 2008, also drei Monate vor dem Kaukasuskrieg im August 2008 Vorbereitungen für einen Krieg. Damals wurde von russischen Eisenbahntruppen berichtet, die die Schienenwege nach Abchasien erneuerten sowie einem russischen Großmanöver an der Grenze zu Georgien zwei bis drei Wochen vor Beginn des Kriegs. Im Jahr 2006 tauchten erstmals seit 15 Jahren wieder russische strategische Bomber in der Nordsee vor Großbritannien sowie im Atlantik vor der kanadischen und US-amerikanischen Küste auf. Das sind alles Indizien für einen Paradigmenwechsel der Außenpolitik unter Putin - und zwar schon seit Jahren, nicht erst jetzt!


Richtig Sirius,

ich habe das gerade in einem entsprechendem Thread ausgearbeitet, also was die neue militärische Stärke Russlands
betrifft. Das macht mir jetzt nicht unbedingt Angst, aber nachdenklich stimmt mich das schon.

LG

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Rupert Hübelbauer » 23. März 2014, 16:35

augenzeuge hat geschrieben:
Rupert Hübelbauer hat geschrieben: Von welchen Diktatoren sprichst Du, die wir – ironischerweise von Dir gemeint – unterstützen sollen? Jemanden locker als Diktator zu bezeichnen, der demokratisch gewählt wurde, gehört nicht zu meinem demokratischen Verständnis.


Es gibt genug, die keine demokratische Wahl zulassen, aber das Land "in Schach" halten, weltweit. Und was die sogenannte demokratische Wahl 2012 in der Ukraine betrifft:

„Das waren die schmutzigsten Wahlen seit 2004, als es zu massenhaften Fälschungen kam“, urteilt die angesehene Beobachtergruppe „Komitee der ukrainischen Wähler“. Es gab Hunderte von Wahlfälschungshinweisen.....in manchen Wahlkreisen seien Stimmen gekauft, in anderen seien Wähler in Bussen von einem Wahllokal zum anderen gefahren wurden, um mehrmals abzustimmen – das sogenannte „Karussell“. Auch die OSZE kritisierte die Wahlen scharf. Mit Demokratie hätten die kaum etwas zu tun.

2004 war es nicht anders:
http://www.faz.net/aktuell/politik/ukra ... 95659.html

Schon richtig, dass Wahlen in neuen Demokratien oftmals noch zu Wünschen übrig lassen. Weltweit. Aber zu sagen, es wären alle völlig ungültig, wäre auch wieder nicht richtig. Und bei der Wahrheit bleibend muss man sagen, die letzten Präsidentenwahlen in der Ukraine waren 2010. Und da bewertete die OSZE den Wahlkampf als den internationalen Standards entsprechend. Vielleicht ist das ja noch zu großzügig bewertet. Aber Janukowitsch jetzt als den Diktator hinzustellen................weiß nicht. Aber mit viel gerechter Objektivität gehts schon [grin]

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 23. März 2014, 17:19

Rupert Hübelbauer hat geschrieben:Aber Janukowitsch jetzt als den Diktator hinzustellen................weiß nicht.
rupert


Nun ja, der Übergang ist manchmal fließend.... [wink] Eine Marionette Moskaus war er auf jedem Fall.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Edelknabe » 23. März 2014, 17:37

Ich weiß nicht, ich weiß nicht Sirius aber deine Texte lesen sich in letzter Zeit wie....als wäre der Putin der neue Stalin und Adolf sinngemäß Derjenige, der nur dazu genötigt wurde, die große Sowjetunion zu überfallen. Und keine Bange, Adolf wurde hier im Fred wohl noch nicht genannt und wenn, wäre das auch nicht wichtig aber dieser Wandel in deinen doch immer so realistischen Beschreibungen von damals Ost und West vor 89, das hatte schon was?

Könnten das Pillen sein, so politische die du in letzter Zeit verkonsumierst und ne mein Freund, das war Humor aber wie geschrieben, man erkennt dich in der Beurteilung verschiedener heutiger Sachen(hin zum Weltkriegs-Horrorszenario, deswegen ober die Stalinvergleiche....) kaum wieder...und das ist jetzt kein Humor, eher so gefühlte...also ich traue mir von der Menschenkenntnis her zu, ich liege da nicht ganz verkehrt.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Danny_1000 » 23. März 2014, 18:02

Edelknabe hat geschrieben:Ich weiß nicht, ich weiß nicht Sirius aber deine Texte lesen sich in letzter Zeit wie....als wäre der Putin der neue Stalin und Adolf sinngemäß Derjenige, der nur dazu genötigt wurde, die große Sowjetunion zu überfallen. Und keine Bange, Adolf wurde hier im Fred wohl noch nicht genannt und wenn, wäre das auch nicht wichtig aber dieser Wandel in deinen doch immer so realistischen Beschreibungen von damals Ost und West vor 89, das hatte schon was? .....Rainer-Maria

… so ähnliche Gedanken hatte ich auch schon (Ich weiß, das kann man hinterher immer schreiben.) Aber es ist in diesem Falle wirklich so.

2 Anmerkungen würde ich aber trotzdem noch machen. Die Beiträge von Sirius lese ich fast alle. Auch wenn ich zu manchen Dingen eine andere Meinung habe, empfinde ich den Diskussionsstil als angenehm, weil niemals unter die Gürtellinie des Diskussionspartners zielend und oftmals für mich auch erkenntnisreich.

Auf einen Nenner in der Beurteilung der aktuellen Krise um die Ukraine – so fürchte ich – werden wir aber hier nicht kommen.

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dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Edelknabe » 23. März 2014, 18:18

Na mal sehen Danny was Sirius dazu meint? Denn wenn schon zwei Leutchen ähnliche....aber wir wollen Ihn nicht nageln.Und ja, auch ich lese seine Texte immer mit Vergnügen....ist vielleicht das falsche Wort macht aber nix.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 23. März 2014, 18:26

Nach dem Anschluss der Krim an Russland wurden russische Fahnen auf rund 200 Militärobjekten gehisst. Die russischen Truppen brachten sie laut Staatsagentur Itar-Tass nach der unblutigen Übernahme zur russischen Nationalhymne auf 147 Einrichtungen sowie auf 54 Schiffen der ukrainischen Marine an...]

147 Einrichtungen auf der kleinen Insel? Oder bezeichnen die jedes Schildhäuschen als Stützpunkt.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 23. März 2014, 22:33

Ist das hilfreich? Oder sogar abgesprochen? [denken]

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen setzt in der Ukraine-Krise auf eine starke Rolle der Nato und sorgt damit für Irritationen in der großen Koalition. "Jetzt ist für die Bündnispartner an den Außengrenzen wichtig, dass die Nato Präsenz zeigt", sagte die CDU-Politikerin dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Sirius » 23. März 2014, 22:37

Edelknabe hat geschrieben:Na mal sehen Danny was Sirius dazu meint?
Rainer-Maria


Wozu? Ich weiß zwar nicht genau was Du meinst, aber ich sehe es im Fall der Krim nicht anders als 13 von 15 Staaten im UN-Sicherheitsrat und 43 von 46 Staaten im Europarat. Du hast selbstverständlich das Recht, das anders sehen.
Zuletzt geändert von Sirius am 23. März 2014, 23:07, insgesamt 5-mal geändert.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 23. März 2014, 22:38

Das beruhigt doch wieder oder?
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der russische Präsident Wladimir Putin haben am Sonntag über die Lage in der Ukraine gesprochen. Beide Seiten hätten in dem Telefonat die Einigung auf ein Mandat für eine Beobachtermission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) begrüßt, teilte der Kreml in Moskau mit. In dem Gespräch sei es zudem um die Situation nach der Eingliederung der Schwarzmeerhalbinsel Krim in russisches Staatsgebiet gegangen, hieß es in der Erklärung der russischen Präsidentschaft weiter.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 24. März 2014, 12:51

Russland: Ukraine kappt Stromversorgung für Krim

Zitat:
Ukrainische Medien berichteten, dass der Strom gestern Abend etwa in Jalta, Sudak und Jewpatorija ausgefallen war. Der Versorger Krimenergo gab dem ukrainischen Unternehmen Ukrenergo die Schuld an den Engpässen. Der ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk hatte zuvor gesagt, dass ungeachtet der Spannungen die Halbinsel weiter versorgt werden solle, Russland dafür aber zahlen müsse...]

http://news.orf.at/stories/2223295/

Zitat:
Anschluss der Krim wird für Russland richtig teuer

Putin hat versprochen, die Renten anzuheben

Aus Moskauer Sicht ist die Integration der Krim eine nationale Aufgabe, an der sich auch die Regionen beteiligen müssen. Die Kosten dafür dürften jährlich nicht unter zwei Milliarden Euro liegen, Investitionsprogramme nicht eingerechnet. Die rund 200.000 Staatsbediensteten auf der Krim, zehn Prozent der Bevölkerung, stehen seit vergangenem Dienstag aus Sicht des Kreml in russischen Diensten. Daten zu ihrem Durchschnittsmonatsgehalt liegen nicht vor, doch gibt die ukrainische Statistikbehörde das allgemeine Durchschnittsmonatsgehalt auf der Krim mit rund 220 Euro an. Allein so kommt man auf mehr als 520 Millionen Euro im Jahr. Überdies ist den Staatsbediensteten in der Kampagne vor dem Anschlussreferendum eine Vervielfachung ihrer Bezüge versprochen worden. Hinzu kommen Kosten für rund 677.000 Krimbewohner im Ruhestand: Sie sollen nun russische Renten beziehen, ohne in die entsprechenden Kassen eingezahlt zu haben. Eine stellvertretende russische Ministerpräsidentin sagte, Moskau würde für die Renten der „Krimtschani“ jährlich mehr als 715 Millionen Euro aufwenden. Aber schon mit dem gegenwärtigen Rentenniveau auf der Krim von 111 Euro im Monat kommt man auf mehr als 900 Millionen Euro. Zudem hat Putin versprochen, die Renten auf den russischen Durchschnitt anzuheben, der fast doppelt so hoch liegt...]

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 59482.html

Ob man diese Versprechen alle einhalten kann, Vervielfachung ihrer Bezüge, russische Renten...

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 24. März 2014, 17:57

Was man mit einem Referendum alles erreichen kann.....

"Ist die Millionenstadt Donezk ukrainisch oder vielleicht doch russisch? Britisch, antwortet eine Initiative ironisch und fordert den Anschluss an das Vereinigte Königreich. Mehrere Tausend Menschen finden die Idee gar nicht so übel.

Unter dem Motto "Donezk ist eine englische Stadt! - God save the Queen" wird eine Volksabstimmung gefordert, bei der über den Anschluss ans Vereinigte Königreich entschieden werden soll. Im 19. Jahrhundert hatte der aus Wales stammende Industrielle John Hughes dort eine Fabrik gegründet, um die eine Siedlung entstand - aus der dann Donezk wurde. Deshalb sei die Stadt im Grunde historischer Bestandteil Großbritanniens, so die Initiative."
http://www.n-tv.de/politik/Donezk-soll- ... 25076.html

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 24. März 2014, 18:42

Zur Lösung der Krise in der Ukraine hat die russische Parlamentspartei des Ultranationalisten Wladimir Schirinowski eine Aufteilung des Landes ins Spiel gebracht. Es seien Briefe an die Regierungen in Polen, Rumänien und Ungarn gegangen mit Vorschlägen, sich in den angrenzenden ukrainischen Gebieten für Volksentscheide einzusetzen, damit die Menschen dort wie auf der Halbinsel Krim über einen Anschluss an „historische Regionen“ entscheiden könnten. Das teilte Schirinowskis Liberaldemokratische Partei Russlands (LDPR) am Montag in Moskau mit.

http://www.taz.de/Russische-Ultranationalisten/!135465/

Bei den ca. 150.000 Karpaten-Ungarn herrscht bereits Angst davor an der Seite der Ukraine in den Krieg gegen Russland ziehen zu müssen und man träumt schon großungarische Träume.

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/ ... er-Ukraine

Wo stecken eigentlich die Habsburger? Der Schwarzenberg könnte doch jetzt...

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Interessierter » 25. März 2014, 08:32

Krim-Krise: Investoren ziehen massenhaft Geld aus Russland ab

Die Krim-Krise schreckt die Investoren auf: Russlands Regierung erwartet allein im ersten Quartal Kapitalabflüsse von knapp 70 Milliarden Dollar - mehr als im gesamten vergangenen Jahr. Vor allem deutsche Firmen ziehen offenbar ihr Geld ab.

Hamburg - In Russland verdüstert sich das Geschäftsklima. Er erwarte, dass allein im ersten Quartal des laufenden Jahres knapp 70 Milliarden Dollar Kapital abgeflossen seien, sagte Vizewirtschaftsminister Andrej Klepach am Montagabend in Moskau. Es wäre ein steiler Anstieg: Im gesamten vergangenen Jahr seien nur 63 Milliarden Dollar abgeflossen, berichten die Nachrichtenagentur Reuters und die "Financial Times" ("FT").

Hauptgrund für die Kapitalabflüsse ist das unsichere politische Klima in Russland. Seit Wladimir Putins Landnahme auf der Krim ist Russlands Verhältnis zu Europa und den USA stark angespannt. Die weltgrößten Wirtschaftsnationen halten die Annexion für völkerrechtswidrig und haben ihre diplomatischen Beziehungen zu Moskau auf ein Minimum begrenzt. Einen Wirtschaftsgipfel im russischen Sotschi sagten sie ab, zudem drohen Europa und die USA mit härteren Sanktionen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 60546.html
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 25. März 2014, 17:12

Zitat:
Ukrainische Polizisten haben den Extremisten Alexander Musytschko erschossen - weil er sich seiner Festnahme entziehen wollte, sagen sie. Seine Kameraden sprechen dagegen von Mord und schwören Rache....]

http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... ossen.html

Langsam ist die Krim das kleinere Übel für die Ukraine!

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 25. März 2014, 18:57

pentium hat geschrieben:Langsam ist die Krim das kleinere Übel für die Ukraine!

mfg
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So ist es, denn nun geht das Hauen und Stechen in der sogenannten Regierung los, was ja so zu erwarten war.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nov65 » 25. März 2014, 19:18

Spartacus hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Langsam ist die Krim das kleinere Übel für die Ukraine!

mfg
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So ist es, denn nun geht das Hauen und Stechen in der sogenannten Regierung los, was ja so zu erwarten war.

LG

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Dieser Reinigungsprozess ist unbedingt vonnöten, sogar noch vor den Wahlen.
Andreas
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Neun » 25. März 2014, 20:11

Nov65 hat geschrieben:
Spartacus hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:Zitat:
Ukrainische Polizisten haben den Extremisten Alexander Musytschko erschossen - weil er sich seiner Festnahme entziehen wollte, sagen sie. Seine Kameraden sprechen dagegen von Mord und schwören Rache....]

Langsam ist die Krim das kleinere Übel für die Ukraine!


So ist es, denn nun geht das Hauen und Stechen in der sogenannten Regierung los, was ja so zu erwarten war.

Dieser Reinigungsprozess ist unbedingt vonnöten, sogar noch vor den Wahlen.
Andreas



Dein Reinigungsprozess, früher auch Säuberung genannt, ist in vollem Gange
http://www.russland.ru/ein-nachruf-auf- ... n-sektors/

Aber schön zu sehen wie hier Edeldemokraten staatliche Tötungen als Reinigungsprozess verharmlosen! Da zeigt sich wohl doch so manche Geisteshaltung? [hallo]


Marodierende Banden auf der Straße, es wird Zeit das da für Ordnung gesorgt wird. Die Putschisten schaffen dies wohl nicht, ein Staat Ukraine der für Ruhe sorgen könnte is anscheinend nicht existent, schaun wir mal... http://www.russland.ru/ostukraine-recht ... rettyPhoto
Neun
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 25. März 2014, 21:09

Im Gegensatz zur russischen Medienlandschaft, kommen zumindest in Deutschland auch andere Stimmen zu Wort.
Nur um mal ein paar Namen zu nennen: Scholl-Latour, Gysi, Wagenknecht.

Zitat:
...Marodierende Banden auf der Straße...
Wenn Putin clever ist marschiert er los, in die Ostukraine, er hat doch nun mehr als nur ein Vorwand.

Frau Timoschenko Präsidentschaftskandidatin in der Ukraine sorgt ja auch für tolle Schlagzeilen.
Timoschenko: "Diesem Dreckskerl" in den Kopf schießen"

http://www.tagesschau.de/ausland/ukraine1338.html

Na ja und eine glückliche Hand hat die Regierung der Ukraine gerade auch nicht:
Ukraine vergrößert Kroatien
Alte Verbündete mit Zukunft

Ein Werbevideo des ukrainischen Übergangspremiers vereint Jugoslawien – als Kroatien. In Serbien mag man nicht an ein Versehen glauben.
Die ukrainische Regierung hat nicht unbedingt eine glückliche Hand mit ihren Entscheidungen, so auch mit einem Fauxpas auf Youtube. Dort war bis zum 24. März ein Video abrufbar, in dem der jetzige Ministerpräsident Arseni Jazenjuk vor einer Europakarte seine Zukunftsvision für die Ukraine ausbreitet. Auf der Karte sind die Nachfolgestaaten Jugoslawiens wieder vereint – als Großkroatien.

http://m.taz.de/Ukraine-vergroessert-Kr ... !135508;m/

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nov65 » 26. März 2014, 08:17

Hi @Neun,
ich habe mit dem Reinigungsprozess was ganz anderes gemeint als du mir jetzt unterstellst. Nämlich: Die Demokraten in der Rada und in der Regierung müssen sich lossagen von den Rechtsgerichteten, von Faschisten aller Couleur. Ansonsten wird die EU mit angezogener Handbremse fahren und Russland hat eine gute Grundlage für seine Propaganda.
Also nix mit Edeldemokraten als Befürworter staatlicher Tötungen..
Und Säuberungen hat deine damalige Vorbildpartei KPdSU vorgenommen.
Andreas
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nostalgiker » 26. März 2014, 08:40

Nov65 hat geschrieben:Hi @Neun,
ich habe mit dem Reinigungsprozess was ganz anderes gemeint als du mir jetzt unterstellst. Nämlich: Die Demokraten in der Rada und in der Regierung müssen sich lossagen von den Rechtsgerichteten, von Faschisten aller Couleur. Ansonsten wird die EU mit angezogener Handbremse fahren und Russland hat eine gute Grundlage für seine Propaganda.
Also nix mit Edeldemokraten als Befürworter staatlicher Tötungen..
Und Säuberungen hat deine damalige Vorbildpartei KPdSU vorgenommen.
Andreas


Träum weiter und meine immer etwas anderes als Du schreibst ........

Thoth

PS.: In einem Interview am Wochenende äußerte sich P. Scholl-Latour folgend sinngemäß zur "Osterweiterung der EU": Seiner Meinung nach war es bereits ein Fehler Rumänien und Bulgarien in die EU aufzunehmen. Die Ostgrenze der EU sollte die ehemalige Grenze des Osmanischen Reiches sein zu dem diese Länder zeitweise gehörten. Ebenfalls hat die Ukraine nichts in der EU verloren. Ein Land welches in der jetzigen Form erst nach Gebietsgewinnen, Grenzverschiebungen etc. nach dem zweiten Weltkrieg entstand.
Ich nehme zur Kenntnis, das ich einer Generation angehöre, deren Hoffnungen zusammengebrochen sind.
Aber damit sind diese Hoffnungen nicht erledigt. Stefan Hermlin

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, dass man nichts zu verlieren hat. Janis Joplin

Psychologen haben herausgefunden, dass Menschen, die immer bei anderen auf die Rechtschreibfehler hinweisen, eine Persönlichkeitsstörung haben und unzufrieden mit ihrem Leben sind. Netzfund
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nov65 » 26. März 2014, 11:14

Heißt @Neun jetzt @Thoth?
Andreas
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Neun » 26. März 2014, 16:53

Nov65 hat geschrieben:Hi @Neun,
ich habe mit dem Reinigungsprozess was ganz anderes gemeint als du mir jetzt unterstellst.
Andreas


Nun aufgrund der Tatsache dass die vorhergehenden Texte, auf die sich deine Antwort ja bezog, diese Tötungen als das aktuelle Hauen und Stechen unter den jetzt herrschenden Putschisten bezeichneten drängte sich dieser Eindruck geradezu auf. Sollte dies also tatsächlich nicht so sein danke ich Dir für die erfolgte Klarstellung.

Ach auch der "legendäre" Altkanzler Schmidt hat sich jetzt zum Thema geäußert, sehr zum Unwillen unserer aktuellen US hörigen Regierung.

"Der Altbundeskanzler hat seine persönliche Meinung geäußert, die ich hier nicht zu kommentieren habe", so Regierungssprecher Steffen Seibert.

http://n-tv.de/politik/Altkanzler-Schmi ... 39796.html
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 26. März 2014, 17:02

Neun hat geschrieben:
"Der Altbundeskanzler hat seine persönliche Meinung geäußert, die ich hier nicht zu kommentieren habe", so Regierungssprecher Steffen Seibert.

http://n-tv.de/politik/Altkanzler-Schmi ... 39796.html


Was äußert Schmidt hier für Unsinn?

"Ich halte es für einen Fehler, wenn der Westen so tut, als ob das zwangsläufig der nächste Schritt sei. Das führt dazu, dass er möglicherweise auf russischer Seite den Appetit anregt." [flash]

Vielleicht sollte der Westen naiv tun, so als ob er keine Zusammenhänge erkennt. Und der Ukraine, bei der man ja nicht mal weiß, ob es eine eigene Nation sein kann, schmackhaft machen, wie bunt und warm es im Magen Russlands ist..... [shocked]
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 26. März 2014, 17:18

Also fassen wir mal zusammen, die Ukraine, bei der man ja nicht mal weiß, ob es eine eigene Nation sein kann, laut Aussage unseres Altkanzlers, hat eine Regierung, welche die Lage nicht in den Griff bekommt, dazu ziehen Banden durchs Land und deshalb ist es am besten wenn man das Land zwischen seinen Nachbarn aufteilt.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nov65 » 26. März 2014, 17:48

Neun hat geschrieben:
Nov65 hat geschrieben:Hi @Neun,
ich habe mit dem Reinigungsprozess was ganz anderes gemeint als du mir jetzt unterstellst.
Andreas


Nun aufgrund der Tatsache dass die vorhergehenden Texte, auf die sich deine Antwort ja bezog, diese Tötungen als das aktuelle Hauen und Stechen unter den jetzt herrschenden Putschisten bezeichneten drängte sich dieser Eindruck geradezu auf. Sollte dies also tatsächlich nicht so sein danke ich Dir für die erfolgte Klarstellung.

Ach auch der "legendäre" Altkanzler Schmidt hat sich jetzt zum Thema geäußert, sehr zum Unwillen unserer aktuellen US hörigen Regierung.

"Der Altbundeskanzler hat seine persönliche Meinung geäußert, die ich hier nicht zu kommentieren habe", so Regierungssprecher Steffen Seibert.

http://n-tv.de/politik/Altkanzler-Schmi ... 39796.html

Missverständnis beigelegt. Okay.
Andreas
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nov65 » 26. März 2014, 17:53

augenzeuge hat geschrieben:
Neun hat geschrieben:
"Der Altbundeskanzler hat seine persönliche Meinung geäußert, die ich hier nicht zu kommentieren habe", so Regierungssprecher Steffen Seibert.

http://n-tv.de/politik/Altkanzler-Schmi ... 39796.html


Was äußert Schmidt hier für Unsinn?

"Ich halte es für einen Fehler, wenn der Westen so tut, als ob das zwangsläufig der nächste Schritt sei. Das führt dazu, dass er möglicherweise auf russischer Seite den Appetit anregt." [flash]

Vielleicht sollte der Westen naiv tun, so als ob er keine Zusammenhänge erkennt. Und der Ukraine, bei der man ja nicht mal weiß, ob es eine eigene Nation sein kann, schmackhaft machen, wie bunt und warm es im Magen Russlands ist..... [shocked]
AZ

Ich habe den russischen Magen mit seiner Geborgenheit zur Genüge kennengelernt. Er ist nicht erstrebenswert. Ich lag dort nach einer OP im Krankenhaus und habe mit vielen Menschen gesprochen. Allerdings gäbe er für viele Ukrainer eine Verbesserung ihrer Lage her.Immerhin.
Andreas
Nov65
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 26. März 2014, 18:13

Also wenn das da ausartet, droht ein Bürgerkrieg und wenn der kommt, dann wird der Russe eingreifen.

Tut mir leid, aber ich kann nicht sehen, wie die Ukrainer die Lage in den Griff bekommen wollen / sollen,
wenn der Widerstand gewissermaßen aus den eigenen Reihen kommt. Kann nicht sagen ob es stimmt, aber
mir wurde berichtet, das erst bzw. nur die Rechten ( also Svoboda) die Lage auf dem Maidan "retteten",
als sie aktiv eingriffen. Die sind also bei der Bevölkerung teilweise so was wie Helden und genießen daher
einen gewissen Rückhalt.

Das kann noch heiter werden.

LG

Sparta


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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Edelknabe » 26. März 2014, 18:56

Siehe unser Jörg mit:

"Was äußert Schmidt hier für Unsinn?"

Oh oh man stellt doch einen alten weisen Mann als "Unsinnäußerer" hin? Also Jungmann Jörg mit knapp der Hälfte( dazu politischer) Lebenserfahrung wie vom alten Schmidt, das Ding ist echt der Hammer. Demut junger Freund Demut ist wohl angesagt.

Also wenn der alte Schmidt wüßte, das du in der DDR ein" jugendlicher Habenichts", dann in logischer Folge des Habenichts-Sein ein Ausreiseantragsteller wurdest würde er vielleicht mit seinen über 90 Jährchen das schöne Gedicht bemühen....

"Infolge des geräuschvollen Gezeters und des Gebrülls des trunknen Schwerenöters wacht unser Löwe auf mit einem derben Fluch und packt den Hasen grob am Kragen, du Strohkopf willst es also wagen mich zu belästigen mit dem Gebrüll doch warte mal halt still, du scheinst mir ja nach Alkohol zu stinken, mit welchem Zeug gelang es dir, dich derart zu betrinken?"

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