Meldungen aus der Region

Die Ecke für dies und das...

Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon pentium » 12. Juli 2014, 22:08

FIIIIINNNNNAAAAALLLLEEEEE: Wenn Deutschland Fussball-Weltmeister wird, profitieren LVB-Kunden

Die LVB sind wie ganz Deutschland im Fussballfieber und starten mit Blick auf das Finale am Sonntag zwischen Argentinien und der deutschen Nationalelf eine Sonderaktion.

Wenn Deutschland Fußball-Weltmeister wird, dann gelten die geschossenen deutschen Tore als Freifahrt-Tage auf der entsprechenden Tram-Linie. Als Beispiel: Schießt Deutschland 3 Tore, können Kundinnen und Kunden 3 Tage auf der Linie 3 frei fahren. Weitere Info´s unter http://www.lvb.de/wm

Die Freifahrt gilt nur auf der entsprechenden LVB-Linie (von Endstelle zu Endstelle). Zum Beispiel fahren Sie auf Linie 3 von Taucha nach Knautkleeberg ohne ein Ticket lösen zu müssen. Bei dieser Sonderaktion gelten die Beförderungsbestimmungen der LVB/MDV. Die LVB-Sonderaktion gilt nicht auf Linien anderer Verkehrsunternehmen, wie z. B. S-Bahn- oder Buslinien. Es gelten nur die geschossenen Tore in der Regelspielzeit bis zur 90. Minute (plus Nachspielzeit). Die Tore in der Verlängerung oder einem Elfmeterschießen gelten nicht. Bei 5 oder 6 Toren gelten die Linien 15 bzw. 16.

Wir wünschen der deutschen Mannschaft viel Erfolg und uns allen einen schönen Fußballsonntag!

mfg
pentium
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon Zicke » 19. Juli 2014, 11:31

Mysteriöser Unfall am Hauptbahnhof
Zwei Diplomatenfahrzeuge waren Freitagnachmittag in einen Unfall am Hauptbahnhof verwickelt. Beide Fahrzeuge waren offenbar vor dem Eingang Osthalle entlang gerast. +++


http://www.leipzig-fernsehen.de/Aktuell ... ptbahnhof/

durch den Diplomatenstatus wird wohl nichts weiter bekannt werden. [mad]
Zicke
 

Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon pentium » 19. Juli 2014, 18:23

Tragödie auf der A4 Zehn Tote bei Busunfall nahe Dresden

Zitat:
Tragischer Unglücksfall zum Start in die sächsischen Sommerferien. Bei einem schweren Busunglück nahe Dresden sind in der Nacht zum Sonnabend vermutlich zehn Menschen ums Leben gekommen. Bei den Opfern handelt es sich offenbar um Polen. Sieben saßen in einem Kleinbus, der sie in ihre Heimat bringen sollte. Ein polnischer Reisebus Richtung Westen hatte die Mittelleitplanke durchbrochen und war in den Transporter gerast. Zuvor war der Reisebus auf einen ukrainischen Bus aufgefahren. Die Bergungsarbeiten dauerten bis zum Nachmittag, die Autobahn blieb stundenlang gesperrt.
...
Nach bisherigen Kenntnissen der Polizei ist in der Nacht gegen 2 Uhr ein polnischer Reisebus auf einen anderen aus der Ukraine aufgefahren. Dabei soll der hintere Bus ins Schleudern geraten sein und hat die Mittelleitplanke durchbrochen. Auf der Gegenfahrbahn prallte der Bus mit einem polnischen Kleintransporter zusammen und stürzte anschließend eine Böschung hinunter. Bei den Toten soll es sich um Insassen des Kleintransporters und zwei Busreisende handeln...]

http://www.mdr.de/sachsen/unfall1584_zc ... fcd56.html

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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon pentium » 21. Juli 2014, 12:45

Aufatmen in Kirchseeon Prüfungsaufgaben doch nicht verschwunden

Zitat:
Die rund 200 verschwundenen Abschlussprüfungen der Bayerischen Verwaltungsschule Kirchseeon (Lkr. Ebersberg) sind wieder aufgetaucht. Die Post habe die Prüfungen dem Zweitkorrektor zugestellt, teilte die Schule mit.
...
Prüfungstermin war im Mai. Die angehenden Verwaltungsfachangestellten waren am Freitag (18.07.14) darüber informiert worden, dass ihre Prüfungen in den Bereichen Haushaltskasse, Rechnungswesen und BWL auf dem Postweg vom Erstkorrektor zum Zweitkorrektor verloren gegangen seien.

http://www.br.de/nachrichten/oberbayern ... n-100.html

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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon pentium » 25. Juli 2014, 16:41

103. Bayreuther Festspiele starten mit "Tannhäuser"

Zitat:
Die 103. Richard-Wagner-Festspiele werden an diesem Freitag (16.00 Uhr) mit der Wiederaufnahme der Oper "Tannhäuser" eröffnet. Eine Neuinszenierung gibt es diesmal nicht. Zum feierlichen Auftakt werden zahlreiche Prominente aus dem In- und Ausland auf dem Festspielhügel erwartet.
...
Bayreuth - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat allerdings aus Termingründen abgesagt. Sie wird einige Tage später zur Ring-Aufführung in Bayreuth erwartet. Die Liste der Ehrengäste wird von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) angeführt.
Der "Tannhäuser" ist eine umstrittene Inszenierung aus dem Jahr 2011 von Sebastian Baumgarten. Er hat Teile der Handlung in eine Biogasanlage verlegt.

Spannend ist die Frage, wie das Publikum im zweiten Jahr auf Frank Castorfs Inszenierung des "Ring des Nibelungen" reagieren wird. Im Vorjahr fiel sie bei den Bayreuther Zuschauern komplett durch. Castorf äußerte vor Beginn der Festspiele heftige Kritik an den Chefinnen Katharina Wagner und Eva Wagner-Pasquier...]

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inh ... 7e064.html

Und so ging es los auf dem Grünen Hügel.

Zitat:
Bayreuth. Ausnahmezustand auf dem Grünen Hügel: Nur wenige Minuten nach Beginn der Premiere musste das Festspielhaus geräumt werden. Um 17 Uhr dann riefen die Fanfaren die Zuschauer wieder in den Saal, die Vorstellung konnte nach einer unfreiwilligen halbstündigen Pause fortgesetzt werden.
...
Die Ouvertüre des "Tannhäusers" lief gerade, war fast zu Ende - und dann war erst mal Schluss. Eigentlich hätte nach dem zwanzigminütigen Vorspiel der Käfig, in dem sich Venus und Tannhäuser räkeln, nach oben fahren sollen. Doch stattdessen ging plötzlich der Vorhang zu.

Vor den Vorhang trat Marius Bolten, Leiter des künstlerischen Betriebsbüros. Was passiert war: Zwei Seilzüge, die den Käfig nach oben fahren, waren herausgebrochen. Die Zuschauer wurden gebeten, den Raum zu verlassen.

Hinter der Bühne herrschte große Aufregung, schilderte ein Besucher, der einen der Bühnenplätze hatte, Kurier-Kulturredakteur Florian Zinnecker. Vor dem Festspielhaus mischten sich in der unfreiwilligen Pause Prominente und weniger Prominente. Und für die Fotografen wurde der Zwischenfall zu einem optischen Fest.

Ein Alptraum hingegen schien er für die Security-Kräfte zu sein - das zumindest ließ sich von deren Gesichtern ablesen, berichtete Zinnecker. Ministerpräsident Horst Seehofer hatte sich unter die Menge gemischt, Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber plauderte mit Alt-OB Michael Hohl.

Um 17 Uhr erklangen dann zum zweiten Mal an diesem Tag die Fanfaren - das Zeichen, dass die Zuschauer den Saal wieder betreten konnten. Wie vor der regulären Aufführung erklingt der Posaunen- und Trompetenruf drei Mal, dann schließen sich die Türen endgültig. Diesmal hoffentlich bis zum Ende des dritten Aktes...

http://www.nordbayerischer-kurier.de/na ... umt_278735

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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon pentium » 27. Juli 2014, 20:36

Rollstuhlfahrer droht Fahrverbot
Dass auch Radfahrer nur nüchtern auf ihren Drahtesel steigen dürfen, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Ein Mann muss jetzt lernen: Auch betrunken Rollstuhl fahren, gefährdet den Führerschein.

Apolda - Ein Rollstuhlfahrer in Apolda muss wegen einer Trunkenheitsfahrt um seine Fahrerlaubnis bangen. Der Mann sei mit seinem elektrischen Rollstuhl mehrfach gegen eine Mauer gefahren, teilte die Polizei am Sonntag in Apolda mit. Beim Eintreffen der Polizisten habe der 57-Jährige kaum noch verständlich sprechen können. Ein Test ergab einen Atemalkoholwert von 2,6 Promille. Es folgte eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

Nutzer eines elektronisch betriebenen Rollstuhls seien beim zulässigen Alkoholkonsum rechtlich einem Fahrradfahrer gleichgestellt, betonte die Polizei. Deshalb könne auch gegen sie ein Fahrverbot verhängt werden - aber nur, "falls diese im Stande sind, sich in einem handbetriebenen Rollstuhl fortzubewegen", hieß es. epd

http://www.insuedthueringen.de/regional ... 67,3491320

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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon andr.k » 30. Juli 2014, 14:28

Goldleistenfabrik Grabow schließt

von Michael Seifert erstellt am 30.Jul.2014

Nach 148 Jahren endet in der bunten Stadt an der Elde eine lange Handwerkstradition/ Am 31. Juli zum letzten Mal für die Kunden geöffnet

Grabow im Juli 2014. Nach nunmehr 148 Jahren geht eine lange Grabower Handwerkstradition, die Herstellung handveredelter Bilderrahmen und Leisten, zu Ende. Am 31. Juli 2014 wird die Th. Heinsius + M. Lampert Goldleistenmanufaktur in der Berliner Straße 40a das letzte Mal für ihre Kunden geöffnet haben. Das teilen die Geschäftsführer Stephan Heinsius und Monika Lampert von der Th. Heinsius + M. Lampert Goldleistenmanufaktur in einer gemeinsamen Erklärung mit.

Grabow.jpg

Die Grabower Goldleistenfabrik um1920 nach einer Zeichnung von G. Schütz. Repro: Privat

Trotz aller Bemühungen und erster kleiner Erfolge in den Jahren 2010 und 2011 konnte sich das Unternehmen mit seinen Qualitätsprodukten nicht mehr gegen aktuelle Trends wie den Hang zu Schnelllebigkeit und Billigprodukten entgegen stellen.

Grabow im Juni 1866. Der Glasermeister Theodor Heinsius legt mit der Anschaffung einer Grundiermaschine die Basis für ein rasch wachsendes Geschäftsfeld, die Herstellung von Holzleisten für Bilderrahmen. Die Kenntnisse dafür eignete sich der seit 1857 in Grabow als Glasermeister ansässige Theodor Heinsius zuvor in einem Kursus in Berlin an.

Sägen, Kehlen, Grundieren, Vergolden - der komplette Herstellungsprozess für Barock- und andere Rahmen und Leisten des ausgehenden 19. und angehenden 20. Jahrhunderts fand in Grabow statt. Über 100 Mitarbeiter waren am Standort dauerhaft beschäftigt, das Unternehmen seit 1894 in zweiter Generation durch die Brüder Carl und Albert Heinsius geführt. In den 20-er Jahren des 20. Jahrhunderts erlebte die Firma Th. Heinsius ihren Höhepunkt und größte Ausdehnung. Sie war zu einem der größten Leistenhersteller in Deutschland gewachsen. Geliefert wurde ins In- und Ausland.

Durch die beiden Weltkriege und die damit verbundenen Nöte - unter anderem mussten „kriegswichtige Güter“ anstelle von Bilderrahmen hergestellt werden - wurden das Unternehmen, seine Mitarbeiter und seine Geschäftstätigkeit in starke Mitleidenschaft gezogen. Wenige Monate nach Einmarsch der Roten Armee 1945 in Grabow verlor die Goldleistenfabrik zudem ihren Leiter Dr. Walter Heinsius, der seit dem Tod seines Bruders Theodor seit 1944 das Unternehmen allein führte. Er wurde als „Kapitalist“ verhaftet, starb 1946 im Lager Fünfeichen bei Neubrandenburg.

Der Betrieb wurde durch seine Frau Dr. Dorothea Heinsius und dem Prokuristen Robert Markwardt weitergeführt. 1953 wurde die Firma enteignet und bestand in der DDR als „VEB Goldleistenfabrik“, später als „VEB Plast- und Holzverarbeitung“ bis 1990 weiter. Nun wurden auch Kunststoffleisten hergestellt, die hochwertigeren Produkte wurden als „Devisenbringer“ in den Westen verkauft.

Mit der Wiedervereinigung war das Fortführen der Geschäfte nur mit einem Kooperationspartner möglich, der Wiederaufstieg misslang jedoch aufgrund der schwierigen Marktsituation. Ende 1995 wurde der Betrieb eingestellt. Doch die Herstellung von Bilderrahmen und –leisten wurde fortgeführt. Die Vergolderin Monika Lampert machte sich selbstständig und richtete sich mit Zustimmung des Eigentümers auf dem alten Gelände eine Werkstatt ein. 1999 gründeten sie und Prof. Dr. Theodor Heinsius (Sohn von Dr. Walter Heinsius), der seiner Heimatstadt Grabow über Jahrzehnte hinweg immer verbunden blieb, mit der Firma Th. Heinsius + M. Lampert Goldleistenmanufaktur GmbH + Co. KG ein neues Unternehmen.

Stephan Heinsius und Monika Lampert führten bis zuletzt die Grabower Goldleistenmanufaktur. Neue Räume wurden in der Berliner Straße 40a gefunden, wo das Unternehmen noch heute ansässig ist. Nach dem Tod von Prof. Dr. Theodor Heinsius stieg sein Sohn Stephan Heinsius im Jahr 2009 neben Monika Lampert in die Geschäftsführung ein. Der studierte Diplom-Informatiker brachte über Partnerunternehmen das Internet mit, der Vertrieb wurde neu aufgebaut, das Händlernetz in ganz Deutschland sukzessive erweitert, auch international waren nun Grabower Rahmen
via Online-Einrahmung im Internet erhältlich. Trotz aller Bemühungen konnte sich das kleine Unternehmen jedoch nicht gegen sich inzwischen global entwickelte Trends durchsetzen. In Zeiten von Digitalkamera, Smartphone und sozialen Netzwerken ist die klassische Einrahmung von Bildern immer weniger bei den Endkunden gefragt.

Grabow 2.jpg

Stephan Heinsius und Monika Lampert führten bis zuletzt die die Grabower Goldleistenmanufaktur. Foto: Privat

„Wir bedauern diese Entwicklung außerordentlich. Umso mehr freuen wir uns, dass wir einen Großteil unserer Produktionsressourcen an die Glaserei Schütt in Eldena, Tel. 038755-20224, übergeben können und dort unsere Produkte ab August 2014 weiterhin erhältlich sein werden. Wir danken unseren Kunden in Grabow und Umgebung für ihre langjährige Treue und verabschieden uns im Namen des Goldleisten-Teams in Grabow und Dreieich“, so Stephan Heinsius und Monika Lampert.

Quelle: http://www.svz.de/lokales/ludwigsluster ... 76346.html

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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon Interessierter » 30. Juli 2014, 16:55

Immer schade um so " Traditionsunternehmen ", aber auch ein Zeichen, dass ein Unternehmen sich nicht den Erfordernissen des geänderten Marktes oder Bedarfes anpassen konnte.

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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon andr.k » 31. Juli 2014, 15:55

Plau am See erneut überflutet

Unwetter richtet gestern Vormittag große Schäden an. Die Rettungskräfte sind rund um die Uhr im Einsatz. Laut Meteorologen sei es Zufall, dass dieser Ort zweimal betroffen ist.

Heftige Unwetter und sintflutartige Regenschauer zogen gestern über Plau am See. „Ganze Straßen wurden überflutet. Die Feuerwehr pumpt immer noch“, erzählt Bauhof-Chefin Kathrin Weber. Die Straßen seien teilweise bis zu einem Meter ausgespült, die Burganlage stehe komplett unter Wasser. „Auch die gesamten Sandstraßen wurden ausgespült und die Gullideckel in der Stadt kamen hoch“, berichtet Weber weiter. Zahlreiche Keller und Bungalows stehen durch den heftigen Regen noch immer unter Wasser. Die Rettungskräfte sind rund um die Uhr im Einsatz und versuchen die Schäden zu beheben. „Es ist schon verheerend. So schlimm habe ich das noch nicht miterlebt“, so die Bauhof-Chefin.

Plau am See.jpg

Die Sandstraße in Heidenholz, die zu den Bungalows führt, wurde völlig ausgespült.Foto: Bauhof Plau am See

Während in Lübz und anderen Orten gestern Morgen ein von vielen als erholsam empfundener Regen niedergeht – kräftig, aber nicht bedrohlich – ahnt hier niemand, welche Wassermassen Plau am See zu diesem Zeitpunkt bewältigen muss. Seit kurz nach 9 Uhr stand die Zufahrtsstraße zur Klinik unter Wasser. Dies betraf zum Beispiel auch einen elektrischen Betriebsraum im Krankenhaus, Menschen waren aber nicht in Gefahr. Möglicherweise gefährdete Patienten hatte man rechtzeitig evakuiert. Im Keller der Klinik wurde ein Trafo hochgelegt – ein bedrohlicher Zustand, aber letztlich hatte man alles im Griff. Die technische Sicherheit der Einrichtung mit ihren 20 bis 25 Beatmungspatienten war nach Auskunft des medizinischen Direktors Prof. Dr. Erich Donauer jederzeit gegeben und nicht gefährdet. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Plau, Retzow, Ganzlin und Karbow-Vietlübbe.

Wasser im Keller – das betraf neben Privatleuten und der Klinik zum Beispiel auch das 200-Betten-Hotel „Vila Vita“ in Dresenower Mühle. „Was den Keller betrifft, ging es für uns noch relativ glimpflich ab, weil die Ganzliner Feuerwehr ganz schnell mit Motorpumpen hier war“, berichtet Direktor Kai Laude. „Ihr kann ich nur meinen größten Dank aussprechen.“

Die Dachrinnen und auf der Anlage angelegten Speicherbecken liefen binnen kürzester Zeit über, so dass das Wasser darauf durch die Kellertür eingedrungen sei – trotz Sicherung, die genau das eigentlich verhindern soll. Doch sie sei nur 50 Zentimeter hoch, die Flut kam mit mehr. Das Brett wurde übrigens nach dem Unwetter vor etwa 14 Tagen installiert. Jetzt stand das Wasser innen doppelt so hoch.

Als ungleich größeres Problem bezeichnet Laude allerdings die Gefahr für das Gebäude, in dem die zentrale, auch für die Warmwassererzeugung genutzte Heizungsanlage steht: „Die sechs Männer der Feuerwehr haben uns gerettet. Wären sie nicht gewesen, hätte es Wochen gedauert, bis alles wieder funktionstüchtig gewesen wäre. Wir hätten schließen können – besonders angesichts des momentanen Seminarbetriebs verheerend.“ In dem Hotel zeigte die Natur nicht nur durch Wasser ihre Kraft: Zu verzeichnen waren auch zwei Blitzeinschläge, die wegen entsprechender Schutzeinrichtung jedoch keinen Schaden anrichteten.

Im Raum Plau am See und Parchim rückten die Feuerwehren zu folgenden Einsätzen am Mittwoch noch aus: 9.08 Uhr Klebe, Feldstraße, Wasser im Keller; 9.10 Uhr Plauerhagen, Quetziner Straße, Keller unter Wasser; 10.09 Uhr Matzlow in Richtung Spornitz: Umgestürzter Baum auf der Straße. Auf dem Gelände der Meciclin Plau standen die Autos auf dem Parkplatz bis zu den Rädern im Wasser. Auch Prof. Dr. Donauer dankt Feuerwehr und Polizei für ihren Einsatz. Die Unwetterwarnung sei zwar sehr spät gekommen, aber dennoch habe man alles gemeistert. Der Arzt: „So viel Regenwasser in der kurzen Zeit habe ich noch nicht erlebt.“

Vor gerade einmal zwei Wochen war Plau am See bereits Opfer eines verheerenden Unwetters. Ein schweres Gewitter richtete starke Verwüstungen an, besonders in der Seeluster Bucht. „Die Aufräumarbeiten von diesem Unwetter dauern eigentlich noch immer an“, so Weber.


Wetterexperten sprechen von keinen außergewöhnlichem Phänomen. „Es ist traurig, aber reiner Zufall, dass die Unwetter in so kurzer Zeit über Plau am See gezogen sind“, erzählt der Potsdamer Meteorologe Thomas Endrulat. Schuld an den heftigen Regenschauern am Mittwoch und den Temperaturabkühlungen hat eine Kaltfront, die aus der Prignitz Richtung Ostsee zieht. „Wenn wir eine Unwetterwarnung herausgeben, dann gilt sie meist für einen ganzen Landkreis“, so der Experte. Das sich Unwetter nur punktuell an einem Ort so heftig auswirken, sei ein typisches meteorologischen Phänomen. „Eine Quellwolke ist endlich, sie ist rund zehn Kilometer breit. Und nur die Orte unter dieser Wolke bekommen alles ab“, so der Experte. Ein paar Kilometer weiter kann ein leichter Landregen über die Orte ziehen. Der Meteorologe gibt für die kommenden Tage schon Entwarnung. „Es wird wieder sonniger und wärmer.“

Quelle: http://www.svz.de/lokales/zeitung-fuer- ... 4886.html#

Moin Andreas, ich hoffe dass es Euch gut geht. [hallo]

Grüße von der (ruhigen) Küste
Andreas
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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon pentium » 4. August 2014, 18:22

Erdbeben erschüttert das Vogtland

Zitat:
Bad Brambach. Ein Erdbeben hat heute Nacht das Vogtland erschüttert. Das Epizentrum befand sich auf tschechischem Gebiet bei der Ortschaft Novy Kostel nahe Cheb in rund acht Kilometern Tiefe, teilte das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) aktuell in Dresden mit. Die Erschütterungen seien auch von Bewohnern im Vogtland und dem Erzgebirge deutlich gespürt worden. Vom Geophysikalischen Observatorium Collm wurde soeben eine Magnitude von 3,6 auf der Richterskala bestätigt. Ein Bewohner von Cheb (Eger) sagte der Onlineausgabe der Zeitung «Pravo»: «Das Bett hüpfte, und aus der Küche waren klirrende Gläser zu hören.» Noch einige Minuten später seien schwache Vibrationen zu spüren gewesen. Auf dem Portal juskis-erdbebennews.de berichtete ein Einwohner des oberfränkischen Selb, sein ganzes Haus habe gewackelt und Gläser seien aus dem Schrank gefallen. "Das Glas im offenen Fenster vibrierte, ein Grollen war zu hören", berichtete ein Internet-User aus Wildenfels im Erzgebirge.

Die Feuerwehr meldete zunächst keine Schäden. Erst Ende Mai ereignete sich im selben Epizentralgebiet bei Novy Kostel das stärkste Erdbeben der vergangenen 30 Jahre in dieser Region. In den darauffolgenden fünf Tagen registrierte die BGR dort insgesamt 45 Nachbeben mit einer Magnitude größer 2. Bis Ende Juli war es seismisch ruhig, es traten keine weiteren Beben dieser Stärke auf. Die beobachteten Ereignisse deuten darauf hin, dass in der Region eine erneute Erdbebentätigkeit begonnen hat. Die Gebiete um Novy Kostel sowie auf deutscher Seite um Klingenthal in Sachsen zählen zu den klassischen Schwarmbebenregionen.

In den Tagen nach dem heutigen Hauptereignis ist zu erwarten, dass noch weitere Beben auftreten werden.

(fp/dpa)

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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon pentium » 11. August 2014, 20:40

Zwickau

Segelflugzeuge landen auf dem Schwanenteich

Nicht schlecht gestaunt haben die Passanten am Schwanteich am Sonntagnachmittag. Statt Schwänen oder Enten setzten zwei Segelflugzeuge zur Landung auf dem Gewässer an. Timo Lehrke (FG Freudenstadt), ein Teilnehmer der deutschen Junioren-Meisterschaften, die derzeit in Zwickau stattfinden, war gezwungen, seine ASW 15 einer unfreiwilligen Wasserung zu unterziehen.

"Es herrschte ziemlich starker Wind, mit 30 bis 40 km/h aus Südwest. Unser Anflug war über die Stadt. Wir haben halt den Wind genau auf der Schnauze gehabt", erzählt der Schwarzwälder. "Anfangs hat es von der Höhe her noch gereicht. Dann kamen wir in den Abwind rein." Kurze Panik. Er musste runter. "Auf dem Wasser - das macht man auch nicht jeden Tag", pustet Lehrke durch. Am Flugzeug ist kein Schaden entstanden. Eventuell wurde die Elektronik in Mitleidenschaft gezogen. (tc)

Quelle:
Freie Presse

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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon pentium » 12. August 2014, 18:05

Leipzig
Industriebrache in Leipzig-Mockau ausgebrannt – Giebelmauer drohte einzustürzen

Zitat:
Im Stadtteil Mockau-Süd ist am Dienstagmorgen eine Industriebrache fast komplett abgebrannt. Wie ein Sprecher der Feuerwehr erklärte, wurden die Rettungskräfte um 0.50 Uhr von besorgten Anwohnern zum 900 Quadratmeter großen Gebäude in der Dortmunder Straße gerufen. Als die Kameraden eintrafen, loderten die Flammen bereits meterhoch aus dem viergeschossigen Haus.

Da keine Menschen in Gefahr geraten waren, entschieden die Rettungskräfte, das Feuer kontrolliert abbrennen zu lassen. Wegen der starken Rauchentwicklung forderten Polizei und Feuerwehr mit Lautsprecherdurchsagen die Anwohner im Wohngebiet auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Aus Sicherheitsgründen wurden zudem die Dortmunder Straße zwischen Mockauer und Essener Straße sowie eine angrenzende Strecke der Deutschen Bahn (DB) gesperrt. Nach Angaben von Bahnsprecher Jörg Bönisch hatte das zwischen 3 Uhr und 8.30 Uhr Auswirkungen auf den Regional- und Fernverkehr der DB. Zwischen Leipzig-Hauptbahnhof und Neue Messe mussten die IC-Linien umgeleitet werden. Auf der S-Bahn-Strecke zwischen Leipzig und Halle wurden Ersatzbusse eingesetzt...

http://www.lvz-online.de/leipzig/polize ... 50330.html

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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon Volker Zottmann » 13. August 2014, 09:45

Stand: 12.08.2014 21:33 Uhr -

Ein onanierender Kragenbär für Göttingen?

Stammt das Wort "Sku-lptur" von "sku-rril" ab? Allen, die in Göttingen wohnen, dürfte das allmählich so vorkommen. Denn in diesen Tagen könnte man auf die Idee kommen, die Stadt könnte demnächst Touren zu ihren verrücktesten Denkmälern anbieten - zwei Anwärter gibt es jedenfalls bereits. Da ist zum einen der Sockel ohne Pferd auf dem Bahnhofsvorplatz, der an die Göttinger Sieben erinnern soll und dessen genauer Standort von den Ratsmitgliedern per "Verrückung" bestimmt werden soll. Und dann ist da ja auch noch der onanierende Kragenbär von Siegfried Böttcher, der demnächst in der Innenstadt aufgestellt werden könnte.

Der Kragenbär, der hat es schwer
Die Modellskulptur eines sich befummelnden Kragenbären steht auf dem Robert-Gernhardt-Platz in der Innenstadt von Göttingen. © dpa-Bildfunk Fotograf: Hubert Jelinek
Na?! Was macht der kleine, putzige Bronzebär da wohl?! Um diese Frage zu beantworten, müssen Sie eines wissen: Bei dem possierlichen Tierchen handelt es sich um einen Kragenbär.
Die Modellskulptur eines sich befummelnden Kragenbären steht auf dem Robert-Gernhardt-Platz in der Innenstadt von Göttingen. © dpa-Bildfunk Fotograf: Hubert Jelinek
Und schon ist Kennern des Dichters Robert Gernhardt klar, was hier gespielt wird: "Der Kragenbär, der holt sich munter einen nach dem anderen runter."
Die Modellskulptur eines sich befummelnden Kragenbären steht auf dem Robert-Gernhardt-Platz in der Innenstadt von Göttingen. © dpa-Bildfunk Fotograf: Hubert Jelinek
So hat der Satiriker einst gedichtet - und so soll demnächst in der Stadt Göttingen an Gernhardt erinnert werden.
Bildhauer Siegfried Böttcher steht auf dem Robert-Gernhardt-Platz in Göttingen. © dpa-Bildfunk Fotograf: Hubert Jelinek
Zumindest wenn es nach dem Kasseler Bildhauer Siegfried Böttcher geht: Von ihm stammt das bronzene Kragenbär-Modell, das er demnächst in der Göttinger Innenstadt aufgestellt wissen will.
Die Modellskulptur eines sich befummelnden Kragenbären steht auf dem Robert-Gernhardt-Platz in der Innenstadt von Göttingen. © dpa-Bildfunk Fotograf: Hubert Jelinek
Ob Böttchers Traum vom beglückt vor sich hin onanierenden Bär auf dem Robert-Gernhardt-Platz Wirklichkeit wird, ist noch unklar. Der Göttinger Rat wird sich erst nach der Sommerpause mit dem Denkmal beschäftigen.

Bär soll an Satiriker Gernhardt erinnern
Nach Angaben einer Stadtsprecherin will der Rat sich nach der Sommerpause mit dem Kragenbär-Denkmal beschäftigen (kein Wunder, jetzt muss ja erst mal der Göttinger-Sieben-Granitsockel an den richtigen Platz), dessen Finanzierung noch offen ist - und gegen dessen Realisierung sich der eine oder andere Lokalpolitiker bislang gesperrt hat. Besagter Bär soll an den 2006 verstorbenen Schriftsteller und Satiriker Robert Gernhardt erinnern, der seine Kindheit in Göttingen verbracht hat. Und der einst so schmissig getextet hatte: "Der Kragenbär, der holt sich munter einen nach dem anderen runter." Der Kasseler Bildhauer Böttcher hat bereits ein Modell für eine entsprechende Skulptur in Bronze entworfen, das den bereits nach Gernhardt benannten Platz in der Innenstadt künftig zieren könnte. Bevor nun aber Ihr Hirn gleich wieder seinen schmutzige-Fantasien-Motor anwirft: Auf "Details im Schritt" habe er "bewusst verzichtet", sagt der Künstler. Aber dann hätte er ja eigentlich auch Gernhardts Schnabeltier in Bronze gießen können. Da hätte man auf nichts verzichten müssen. Denn das will nur ein Bier.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... er102.html
Volker Zottmann
 

Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon pentium » 20. August 2014, 21:37

Erneut Mann im Elbsandsteingebirge abgestürzt

Die Serie von Kletterunfällen in der Sächsischen Schweiz reißt nicht ab. Jetzt fiel ein Tscheche vom Winterstein in die Tiefe.

Zitat:
Bad Schandau. Thomas Kegel von der Bergwacht Sebnitz kann nicht genau erklären, wie es Montagnacht zu dem Absturz in der hinteren Sächsischen Schweiz kommen konnte. Eine Tschechin hatte einen Notruf vom Winterstein abgesetzt: Ihr Freund sei in die Tiefe gefallen. Um 4 Uhr erreichte der Alarm der tschechischen Rettungsleitstelle die Bergwacht auf sächsischer Seite. "Die Bergsteiger hatten auf der Westseite des Wintersteins gebooft. Entweder musste der 42-Jährige austreten, oder er wollte den Sonnenaufgang erleben", mutmaßt Thomas Kegel. Ein falscher Schritt habe gereicht, dass er vier Meter tief abstürzte. Nach zeitaufwendiger Suche und Bergung habe erst gegen 7.30 Uhr ein Rettungshubschrauber den an Kopf und Brustwirbeln schwer verletzten Mann ausfliegen können. Es war bereits der 23. Rettungseinsatz für die Bergwacht Bad Schandau in diesem Jahr. Helfer aus Sebnitz unterstützten sie - wie schon eine Woche zuvor, als sich montags gleich drei Unfälle ereigneten, einer davon mit tödlichem Ausgang.

Warum dabei ein ausgesprochen erfahrener Kletterer aus Pirna zu Tode stürzte, können sich die Bergretter nicht erklären. Der 70-Jährige galt als äußerst umsichtig und erfahren, war an jenem Tag als Vorkletterer einer fünfköpfigen Seilschaft als erster auf dem Großen Gratturm - Schwierigkeitsgrad VIIa. Er hatte die Sicherungen schon abgelegt, um das Gipfelbuch zu holen, als er 20 Meter tief abstürzte. "Wir wissen nicht, ob es ein Moment der Schwäche, der Unachtsamkeit oder ein falscher Tritt war", sagt Thomas Eckert, Referent bei der DRK-Bergwacht Sachsen, die 240 Retter zählt.

Eine deutliche Zunahme der Unfälle wird von der Bergwacht bereits seit dem Jahr 2011 registriert. Im Vorjahr wurden 22 Kletter- und 43 Wanderunfälle erfasst. Hinzu kamen ein mit dem Fahrrad Verunglückter und ein Höhlenforscher in Not. Bis Anfang Juli gab 34 Rettungseinsätze. Uwe Weber von der Bergwacht Sebnitz sieht die Ursache für die hohen Zahlen darin, dass der Sport immer beliebter werde, alle Outdoor-Sportarten hätten überall großen Zulauf. Das Elbsandsteingebirge werde oft unterschätzt. Es sei zwar von der Größe und Höhe nicht mit den Alpen vergleichbar, aber viele Gipfel seien sehr anspruchsvoll. "Nicht jeder, der ein guter Bergwanderer ist, kommt da rauf, denkt aber, er schafft das", sagt Weber.

Mangelnde Erfahrung, Selbstüberschätzung und Orientierungsprobleme seien häufig Unfallursachen. Auch gerate mancher in Not, weil er die Kletter- und Sicherungstechniken nicht ausreichend beherrscht oder zu früh ablegt. Außerdem könnten im Sandstein Tritte und Griffe leichter ausbrechen...

erschienen am 20.08.2014 (Von Gabi Thieme)

quelle:
Freie Presse
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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon pentium » 25. August 2014, 18:14

Breaking News

Junger Elch verirrt sich in Dresdner Büro!

Und plötzlich stand ein 800-Kilo-Tier in der Kantine: Die Mitarbeiter eines Siemens-Werks in Dresden haben am Vormittag schweren Besuch bekommen. Ein streunender Elch durchbrach die Glasfront des Bürogebäudes.

Zitat:
Am Montagmorgen verirrte sich der Elch in den Dresdner Westen. Er brach durch eine Glastür und landete im Foyer des Bürohauses. "Das ist ein Zeichen von Panik, er weiß nicht mehr, wohin", sagte ein Sprecher des Staatsbetriebes Sachsenforst.

„Er wurde in einen Container verladen und wird nun in die Wälder Ostsachsens gebracht“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur dpa. An einem ungenannten Ort soll das etwa zwei bis drei Jahre alte Tier ausgesetzt werden...]

http://www.sz-online.de/nachrichten/da- ... 12708.html

mfg
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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon pentium » 27. August 2014, 18:28

Posse um Bau auf Zubringer: Markierung war für die Katz

Auf einem Teil der Staatsstraße 258 bei Elterlein wird die Fahrbahn erneuert. Die alte musste dafür samt frisch aufgebrachten Rand- und Mittelstreifen weichen. Ein Ärgernis.

Zitat:
Elterlein. Großbaustellen vor der Haustür: Davon können die Elterleiner ein Lied singen. Der Autobahnzubringer S 258, der direkt am Ort vorbeiführt, ist gleich auf mehreren Abschnitten gesperrt. Einerseits wegen eines teilweisen Ausbaus der Trasse, andererseits wegen der Fahrbahn-Sanierung in anderen Bereichen. "Aber wo jetzt die Straßendecke abgefräst worden ist, hat man erst vor einigen Wochen die Markierung von Rand- und Mittelstreifen erneuert. Das war natürlich alles für die Katz", sagt Joachim Hahn. Für ihn ein Unding.
...
Die vor Kurzem aufgebrachte Kennzeichnung sei wieder mit entfernt worden, um die Fahrbahn auf dem Abschnitt zwischen dem Elterleiner Gewerbegebiet und der Kreuzung mit der Geyerschen Straße instandzusetzen. "Das ist Geldverschwendung. Wenn wir als Selbstständige so arbeiten würden, könnten wir zusperren", sagt Hahn...]

Ein schönes Beispiel dafür, was ausufernde Bürokratie anrichtet. Wenn die linke Hand nicht weiß, was die ....!

quelle: Freie Presse

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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon Interessierter » 28. August 2014, 07:19

Der perfekte Tag in...: Echt? Das ist Hannover?

Langweilig! So weit das Vorurteil über Niedersachsens Landeshauptstadt. Reisebuchautor Knut Diers sieht das ganz anders: Hier sind seine Tipps für einen perfekten Tag in Hannover.

Auf nach Hannover, Herr Diers! Wo geht der Tag gut los?

Beim Joggen in der Eilenriede, einem der ausgedehntesten Stadtwälder Europas. Danach wird gegessen: ein Fünf-Elemente-Porridge im vegetarischen Carrots and Coffee im bunten Stadtteil List oder ein Langschläferfrühstück im Mezzo in der Nähe des Hauptbahnhofs.

Wie verbringen Besucher den Vormittag am gelungensten?

Samstags ist der Flohmarkt am Leineufer in der Altstadt ein guter Startpunkt. 1967 eingerichtet, ist er einer der ältesten Deutschlands. Auch die Markthalle bietet sich an: Der "Bauch von Hannover" ist eine wunderbare Mischung aus Essständen, Exotik und Einheimischem.

Welchen Spaziergang durch die Stadt empfehlen Sie?

Von der Marktkirche schlendert man über den Platz vor dem Ballhof, wo abends unterhaltsames Theater geboten wird. Nach einer Rast im Teestübchen werfen Sie einen Blick in die 1333 geweihte Kreuzkirche. Wenn Sie Wünsche haben, drehen Sie dann am goldenen Ring des Oscar-Winter-Brunnens vor dem Leibnizhaus - alles, was Sie hier äußern, geht angeblich in Erfüllung! Später fahren Sie mit dem Bogenaufzug in die 97 Meter hohe Kuppel des Neuen Rathauses. Der Blick auf Maschpark, Maschsee und Innenstadt ist überragend, manchmal reicht die Sicht bis zum Harz.

Weiter hier:
http://www.spiegel.de/reise/staedte/tip ... 86073.html
Interessierter
 

Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon pentium » 2. September 2014, 18:07

Felsbrocken fällt ins Kirnitzschtal

felsen.jpg


Bad Schandau. Ein Felsbrocken von rund 11 Metern Umfang ist am Dienstagmorgen gegen 6 Uhr auf die Kirnitzschtalstraße in Bad Schandau gestürzt.

Der geschätzt 50 Tonnen schwere Sandstein-Koloss hatte sich vom Hang oberhalb der Straße gelöst und war ins Tal gerollt. Er blockiert die Straße so, dass sie für Fahrzeuge derzeit unpassierbar ist. Nach Auskunft der Oberelbischen Verkehrsbetriebe fährt die Kirnitzschtalbahn bis zur Freigabe der Straße nur zwischen dem Depot der Kirnitzschtalbahn und der Endhaltestelle Lichtenhainer Wasserfall nach Fahrplan. Fahrgäste aus Bad Schandau müssen bis zum Depot laufen, wollen sie die Bahn nutzen, die Straße ist nur zu Fuß passierbar.

Busse der Linie 241, Bad Schandau - Hinterhermsdorf, die eigentlich durch das Kirnitzschtal fahren, verkehren vorübergehend von Bad Schandau über Sebnitz, Ottendorf, Buschmühle nach Hinterhermsdorf. Der Fahrplan wird annähernd eingehalten, da die Fahrzeiten ähnlich sind, heißt es. Die Haltestellen im Kirnitzschtal zwischen Bad Schandau-Elbkai und Buschmühle können nicht bedient werden.

Das Unglück geschah zwischen der Kirnitzschtalklinik und dem Depot der Kirnitzschtalbahn. Verletzt wurde bei dem Felssturz niemand. Wann das Gestein beräumt und die Straße wieder passierbar ist, ist derzeit unklar. (mf/hk)

Quelle:
http://www.sz-online.de/sachsen/felsbro ... 18800.html

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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon pentium » 3. September 2014, 18:08

Ein Gipfel weniger
In der Sächsischen Schweiz ist ein Gipfel verschwunden. Kletterer hatten den ins Kirnitzschtal gestürzten Felsen erstiegen und mit Gipfelbuch versehen. Der Stein wurde zertrümmert und weggeräumt. Freie Fahrt gibt es aber noch nicht.

Zitat:
Dresden. Der riesige Felsen, der am Dienstag auf die Kirnitzschtalstraße bei Bad Schandau gestürzt ist, ist verschwunden. Der etwa 50 Tonnen schwere Sandstein ist am Mittwoch zertrümmert und abtransportiert worden. Dabei hatte der etwa 3,70 Meter hohe Felsen ein Gipfelbuch. Das hatten Kletterer in der Nacht dort angebracht. Die Erstbesteiger hatten den kleinen Gipfel über die schwierigste Route bestiegen, die von ihnen „H0-Pico-Kante“ getauft wurde. Der gesamte Brocken bekam von den Kletterern den Namen „Eintagsfliege“ verpasst.
...
Der Name des Steins hat sich als wahr herausgestellt. Am Mittwoch rückte ein Bagger an, um den auf den Gleisen der Kirnitzschtalbahn liegenden Felsen wegzuräumen. Baggerfahrer Torsten Henke entdeckte am Morgen das Gipfelbuch. Darin war neben einer genauen Karte des neuesten Klettergipfels auch ein Zettel. Der Finder desselben könne sich in der nahen „Buschmühle“ einen Kasten Bier abholen. Das will der Baggerfahrer bald tun...]

http://www.sz-online.de/sachsen/ein-gip ... 19811.html

Na dann Prost!

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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon Dille » 3. September 2014, 18:41

Einfach nur miese Qualität diese Ost- Felsen, hochgepfuscht und wir haben jetzt den Ärger damit !

Gruß, Dille
Dille
 

Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon pentium » 3. September 2014, 19:02

Immer wieder wird es solche Felsstürze geben, es gehört zur Natur der Sächsischen Schweiz. Zum Glück gab es keinen Personenschaden.

Hier ein kurzer Bericht auf:
http://boehmwanderkarten.de/neuigkeiten/is_neu.html

mfg
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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon Interessierter » 20. September 2014, 07:39

Familienunternehmen Stasi-Zelle: "Residentur Mitte"

Ein Einfamilienhaus in in einem kleinen Ort: Die Nachbarn hören nicht, was hinter den Mauern gesprochen wird. Hinter den zugezogenen Gardinen sind die Bewohner vor neugierigen Blicken geschützt. Im Inneren kann sich die Familie vertraulich und in aller Seelenruhe austauschen - denn alle ziehen an einem Strang. Ideale Bedingungen für einen Spion der Stasi? Jedenfalls Bedingungen, unter denen ausgerechnet im kleinen Garbsen bei Hannover Ende der 60er-Jahre eine Spionage-Zelle heranwachsen kann, die in den Stasi-Unterlagen respektvoll als "Residentur Mitte" bezeichnet wird und bis 1990 aktiv bleiben wird. Von hier gehen geheimste Papiere und Unterlagen auf die Reise hinter den Eisernen Vorhang, werden Funkfrequenzen und Verschlüsselungscodes westlicher Streitkräfte und Sicherheitsbehörden verraten.

Bild

Weiter hier:
http://www.ndr.de/kultur/geschichte/sta ... si328.html
Interessierter
 

Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon augenzeuge » 20. September 2014, 08:49

Rund 62.000 Niedersachsen haben seitdem bei der Stasi-Unterlagenbehörde angefragt, ob die Stasi Informationen zu ihnen gesammelt hat. Jetzt, ein viertel Jahrhundert später, wollte auch die Cellerin Karin Abenhausen mehr über ihre Vergangenheit wissen.

Auch wenn es nur wenige Seiten gab.... [wink]

http://www.cellesche-zeitung.de/S335009 ... Unterlagen
AZ
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„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
"Es ist manchmal gefährlich, Recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat. (Voltaire)"
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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon vs1400 » 20. September 2014, 10:21

oohr nööööö ... schdasi, schdasi ... schdasiii ... Bild

... muss das hier nun auch noch sein? [denken]

gruß vs [hallo]
vs1400
 

Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon pentium » 20. September 2014, 11:39

Ja das Thema "Schdasi" durchdringt eben das ganze Forum, VS!
Es ist zwar hier so überflüssig wie der Elefant im Porzellanladen oder passt in den Thread hier, wie die Axt....
Erst eine Felsmurmel im Kirnitzschtal und dann rumms, die "Residentur Mitte"....
Aber ich vermute mal, selbst in einem Thread: Der Minnegesang in Deutschland um 1156, wird früher oder später ein Schdasibeitrag auftauchen.

Ich zitiere mich mal selber!
"Ein Thread für regionale Meldungen, keine große Politik!"

mfg
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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon Interessierter » 25. September 2014, 07:40

Weltausstellung in Hannover: Was wurde eigentlich aus der Expo 2000?

Die Expo 2000 sollte Hannover von der grauen Maus in eine hippe Hightech-Stadt verwandeln. Doch das Nachnutzungskonzept ist völlig missglückt. Das ehemalige Ausstellungsgelände liegt in weiten Teilen brach - ein Paradies für Abenteurer.

Der wilde Wald auf Etage drei des niederländischen Pavillons ist Silvias* Lieblingsort auf dem Expo-Gelände. Diesen Nachmittag ist die 15-Jährige wieder zum baufälligen, graffitiüberzogenen "Holländer" getourt, wie die Hannoveraner das 47 Meter hohe Gebäude nennen, das aussieht wie ein monströses Parkhaus mit Außentreppen. In einem unbeobachteten Moment hat sie sich durch ein Loch im Absperrzaun geschlängelt, zusammen mit Kai*, einem Freund. Die beiden sind über die Treppen hochgeschlichen, stets auf der Hut vor der Polizei, Löchern im Boden oder abgebrochenen Stufen. Oben haben sie die wuchernde Pflanzenwelt bestaunt und abfotografiert.

14 dicke, meterhohe Eichenstämme tragen die oberen Geschosse des niederländischen Beitrags zur Expo 2000. Zu allen Seiten ist das dritte Stockwerk offen. Und so sind aus "gestapelten Landschaften", wie der Pavillon während der Weltausstellung hieß, blühende Landschaften geworden. Fotos zeigen Gräser und bunte Blumen, Sträucher und Bäume, Käfer und Schmetterlinge. Aber eine Etage höher hängen Kabelenden von der Decke, quillt Dämmstoff aus der Wand, übersäen Scherben den bröckelnden Betonboden, wie Silvia erzählt: "Auf dem Dach stehen Säcke mit der Warnung: 'Inhalt kann krebserregenden Faserstaub freisetzen'. Neulich hat es da gebrannt."

Für "Urban Explorers" wie Silvia und Kai ist Hannovers Expo-Park eine Spielwiese. Immer wieder kommen Abenteurer her: um verlassene Überbleibsel der Weltausstellung zu erkunden, um drinnen zu sprayen, zu feiern, einander zu lieben.

Aber längst nicht alle Gebäude hier im einstigen Expo-Gelände Ost neben der Messe sind so ein "Schandfleck", wie manche Hannoveraner den "Holländer" nennen. Direkt gegenüber, am Boulevard der EU, haben BMW und Ferrari Autosalons aufgemacht, nicht weit davon hat die Fachhochschule ihre Medien-Fakultät, im "Expo-Wal" feiern Christen Gottesdienste. Und den belgischen Container an der Rue de Gent hat der Musiker Mousse T. ("Sexbomb", "Horny") zum "Peppermint-Pavillon" umgebaut: mit Tonstudio, Plattenlabel, dem Edel-Restaurant "Funky Kitchen" und einer stylischen Lounge. Der Expo-Park ist ein kruder, liebenswerter Mischmasch aus Brache und Business. Das Resultat eines völlig missglückten Nachnutzungskonzepts.

Weiter hier:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 90666.html
Interessierter
 

Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon pentium » 27. September 2014, 10:01

Ein Schloss als Alterssitz gefällig?

Wer wird neuer Herr an der Schlossallee in Lichtenstein?

Zitat:
Lichtenstein. Das Schloss Lichtenstein kommt unter den Hammer. Am 29. Oktober ist in Werdau unter Federführung des Zwickauer Amtsgerichtes eine Zwangsversteigerung angesetzt. Der Verkehrswert liegt bei einer knappen halben Million Euro. "Das ist nicht unerschwinglich", sagte Bürgermeister Wolfgang Sedner (CDU) und ermuntert Mutige, mit zu bieten.
...
Insgesamt steht ein knapp 100.000 Quadratmeter großes Grundstück zum Verkauf, inklusive Wald, einer historischen Gedenkstätte sowie eines um 1988 gebauten Mehrfamilienhauses mit zehn Wohnungen. "Das einstige Schwesternwohnheim", erklärt Marcus Tröger, Prokurist der AK Holding GmbH & Co. KG, ein auf deutsche Wohnimmobilien spezialisierter Dienstleister, der von der Gläubigerbank mit dem Verkauf des ehemaligen Herrschaftssitzes der Adelsfamilie betraut wurde...]

http://www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICK ... 989332.php

Ach so, der Eigentümer ist seit 2000 Alexander Prinz von Schönburg-Hartenstein. Er wollte das Schloss eigentlich zu seinem Familiensitz ausbauen, wurde aber seit 2000 nicht mehr in Lichtenstein gesehen...

mfg
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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon vs1400 » 27. September 2014, 10:25

Interessierter hat geschrieben: Weltausstellung in Hannover: Was wurde eigentlich aus der Expo 2000?

Die Expo 2000 sollte Hannover von der grauen Maus in eine hippe Hightech-Stadt verwandeln. Doch das Nachnutzungskonzept ist völlig missglückt.

Weiter hier:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 90666.html


zumindest hat man frau breuel mit der expo nen schönen abgang verschaffen.
birgit breuel

gruß vs [hallo]
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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon vs1400 » 27. September 2014, 10:44

pentium hat geschrieben:Ein Schloss als Alterssitz gefällig?

Wer wird neuer Herr an der Schlossallee in Lichtenstein?

Zitat:
Lichtenstein. Das Schloss Lichtenstein kommt unter den Hammer. Am 29. Oktober ist in Werdau unter Federführung des Zwickauer Amtsgerichtes eine Zwangsversteigerung angesetzt. Der Verkehrswert liegt bei einer knappen halben Million Euro. "Das ist nicht unerschwinglich", sagte Bürgermeister Wolfgang Sedner (CDU) und ermuntert Mutige, mit zu bieten.
...
Insgesamt steht ein knapp 100.000 Quadratmeter großes Grundstück zum Verkauf, inklusive Wald, einer historischen Gedenkstätte sowie eines um 1988 gebauten Mehrfamilienhauses mit zehn Wohnungen. "Das einstige Schwesternwohnheim", erklärt Marcus Tröger, Prokurist der AK Holding GmbH & Co. KG, ein auf deutsche Wohnimmobilien spezialisierter Dienstleister, der von der Gläubigerbank mit dem Verkauf des ehemaligen Herrschaftssitzes der Adelsfamilie betraut wurde...]

http://www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICK ... 989332.php

Ach so, der Eigentümer ist seit 2000 Alexander Prinz von Schönburg-Hartenstein. Er wollte das Schloss eigentlich zu seinem Familiensitz ausbauen, wurde aber seit 2000 nicht mehr in Lichtenstein gesehen...

mfg
pentium


ein wirklich leidiges thema pentium,
zumal es ja keinen mangel an baustoffen mehr gibt.
anbei mal ein beispiel aus meiner alten heimat ... helmsdorf ...
zumindest aus deren umfeld.

gruß vs [hallo]
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Re: Meldungen aus der Region

Neuer Beitragvon Interessierter » 29. September 2014, 06:27

Legendärer Hallig-Bote - Fiede Nissens letzte Post

37 Jahre lang brachte Fiede Nissen Briefe und Pakete mit dem Boot auf die Halligen. Nun geht er in Rente. Sein Nachfolger muss sich erst mal ein Handy zulegen - nur für den Notfall.

Ein bisschen Wehmut ergreift Marianne Nahmsen in diesen Tagen, wenn sie mit ihrem gelben Postauto den Fähranleger Schlüttsiel in Schleswig-Holstein ansteuert: Fiede Nissen, 64, die Postschiffer-Legende, geht Ende des Monats in Rente. Nach 37 Jahren und sechs Monaten. 20 Jahre davon hat Frau Nahmsen ihn als "Hallig-Postzubringerin" begleitet, ihm Pakete und die gelben Kisten mit Briefen an Bord seines Schiffes gereicht.

"Der Abschied fällt schon schwer", sagt sie. Zeit für einen Schnack über Nissens Kinder und Enkel habe es öfter gegeben. Jetzt wünsche sie ihm mehr Zeit für seine Hobbys.

1977 hat Nissen seine erste Hallig-Tour für die Post gefahren. An sechs Tagen pro Woche versorgt er noch bis kommenden Dienstag die Halligen Langeneß, Oland, Gröde und Habel mit Briefen und Paketen, die er vom Festland holen musste. Warum er Postschiffer wurde? "Ich hatte gerade geheiratet und da war nichts anderes frei." Die Post fragte an und Nissen sagte zu. Die erhoffte Festanstellung bekam er nicht, stattdessen einen Werkvertrag. Seither arbeitet er als selbstständiger Transportunternehmer.

Weiter hier:
http://www.spiegel.de/karriere/berufsle ... 94036.html
Interessierter
 

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