pentium hat geschrieben: kam und war der RIAS dort überhaupt störungsfrei zu empfangen?
pentium
Da hat der Bahr gar nicht drüber nachgedacht.....
Bis die Ostberliner in den Rias kamen, war man ahnungslos. Begreife es endlich.
AZ
pentium hat geschrieben: kam und war der RIAS dort überhaupt störungsfrei zu empfangen?
pentium

augenzeuge hat geschrieben:pentium hat geschrieben: kam und war der RIAS dort überhaupt störungsfrei zu empfangen?
pentium
Da hat der Bahr gar nicht drüber nachgedacht.....![]()
Bis die Ostberliner in den Rias kamen, war man ahnungslos. Begreife es endlich.
AZ
Kumpel hat geschrieben:Habe auch gerade im AF über das Thema gelesen. Dort wurde von einem User folgender Link eingestellt in dessen Inhalt mit angeblichen Unwahrheiten
bezüglich Betrachtung des 17.Juni aufgeräumt werden soll.
https://www.youtube.com/watch?v=yUtWsCnzn1k
Was ist drann??
pentium hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:pentium hat geschrieben: kam und war der RIAS dort überhaupt störungsfrei zu empfangen?
pentium
Da hat der Bahr gar nicht drüber nachgedacht.....![]()
Bis die Ostberliner in den Rias kamen, war man ahnungslos. Begreife es endlich.
AZ
Ich habe es ja begriffen, AZ. Nur war man, wie in Johanngeorgenstadt, auch ohne den RIAS auf der Straße!
mfg
pentium


bürger der ddr hat geschrieben:Das von "Kumpel" genannte Video finde ich sehr treffend und ich sehe das (wie im Video mit Fakten verdeutlicht) auch so.

augenzeuge hat geschrieben:bürger der ddr hat geschrieben:Das von "Kumpel" genannte Video finde ich sehr treffend und ich sehe das (wie im Video mit Fakten verdeutlicht) auch so.
1. Das Video beinhaltet einige Fehler. Z.B. ist die rede von nur 274 Orten, wo man demonstrierte. Richtig sind 700!
2. Es wird behauptet, dass nur die Infos vom Rias zur Aufrechterhaltung des Aufstandes geführt haben und der Rias an allen Brennpunkten gehört wurde. Das ist ebenfalls nicht korrekt.
Er konnte nicht an allen Brennpunkten gehört werden.
3. Es ist fast lustig, wenn man liest, dass der Aufstand ohne russ. Truppen niedergeschlagen wurde. Auch ne Lüge. Vermutlich muss man annehmen, das die Panzer nur aus Langeweile auffuhren.
Es gibt weiterhin TV-Aufnahmen, die zeigen, dass die Demo in vollem Umfang lief, als die Panzer kamen.
Man muss sich die Frage stellen, warum man nicht die ganzen Jahre in der DDR so argumentiert hat, wie im Video. Warum musste das vertuscht werden, wenn es so gewesen sein soll? Vielleicht, weil das Volk es besser wusste?
AZ
pentium hat geschrieben: Das Video ist doch weiter nichts als die bildhaft gewordene Erklärung des "Berliner Alternativen Geschichtsforums" zum 50. Jahrestag des 17. Juni. "Es sei ein außen gelenkter faschistischer Putsch gewesen."
pentium

und nicht etwa aus ideologischer Verbohrtheit heraus, sondern weil ich den historischen Wahrheiten nahe kommen will.Volker Zottmann hat geschrieben:Die Beteiligung am 17. Juni war mit Sicherheit auch geringer als 1989, weil doch vielen Erwachsenen noch der Krieg zu sehr im Nacken steckte. Da ist trotz Wut und Empörung so manch einer zu Hause geblieben.
1989 aber war eine ganze Generation, fast schon die übernächste nachgeboren. Das war das Maß aber auch noch voller. Und eingesperrt war sie obendrein!
Es waren beide Male Revolutionen, auch wenn es 1953 an einzelnen Orten nur wie reine örtliche Revolten aussah.
Gruß Volker
karnak hat geschrieben:Nach allem was ich nun bis jetzt zu diesem Ereignis weiß, ein faschistischer Putsch ist natürlich Unsinn, aber gleichzeitig war der Frust zu dieser Zeit auf diese DDR noch lange nicht so entwickelt, dass der Drang nach politischen Veränderungen im Übermaß vorhanden war wie 89, es gab ja noch nicht mal die Mauer, von einer entsprechenden Klientel im Osten und eben auch im Westen mal abgesehen. Und so war für mich dieser Tag ursächlich und erst mal ein Aufbegehren gegen blödsinnige Normerhöhungen und damit im Umkehrschluss Lohnkürzungen. Bei der weiteren Entwicklung hat die von mir benannte Klientel im Osten mit Unterstützung der aus dem Westen kräftig an den Rädern gedreht und die Entwicklung hat eine entsprechende Entwicklung genommen, ist ein Volk erst mal auf der Straße ist es schnell verführbar. Das beste Beispiel ist das"Wir sind das Volk" und die Umwandlung in"Wir sind ein Volk" und das nicht ursächlich durch die Demonstranten sondern durch die fetten Buchstaben der ach so überparteilichen Bild Zeitung.Dieser Palkatspruch"wir sind ein Volk war nämlich der Einzige der nicht von den DDR Demonstranten entwickelt wurde.
Das man diese Dinge völlig ausblendet, dieses an den Rädern drehen als nicht vorhanden deklariert und 40 Jahre als nicht vorhanden deklariert hat, Geschichtsverklärung und Verdrehung im entsprechenden eigenen Interesse betrieben hat, von DDR Seite, aber eben auch von den Gegnern der DDR,das stört mich und treibt mich in den verbalen Widerstandund nicht etwa aus ideologischer Verbohrtheit heraus, sondern weil ich den historischen Wahrheiten nahe kommen will.
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bürger der ddr hat geschrieben:Wie schön das es noch User gibt, die sachlich und mit einem hohen Kenntnisstand uns den 17.Juni 1953 erklären können
Wosch hat geschrieben:
Ich bin mir ziemlich sicher daß es eigentlich sinnlos ist Dir auf das von mir grün hervor gehobene in Deinem Beitrage zu antworten, Deine diesbezüglichen von Unkenntnis strotzenden "Erkenntnisse" über diesen geschichtsträchtigen Tag (in Verbindung zu den Ereignissen von 1989) bewegen mich trotzdem dazu.
Was weißt Du denn eigentlich vom 17. Juni 1953? Von eigenen Wahrnehmungen warst Du doch noch meilenweit entfernt und gibst doch nur das weiter, was man Dir in Deiner "politisch motivierten" Ausbildung und wohlmöglich auch in einem dementsprechenden Elternhaus mit auf den Weg gegeben hatte.
Dabei fehlt Dir leider der Hang zur Sachlichkeit und wahrscheinlich auch der Wille zur Sachlichkeit, denn wie sonst kannst Du trotzt Deiner verquerten "Analyse" der damaligen Umstände so "schief" daneben liegen, obwohl Du angeblich nicht etwa aus ideologischer Verbohrtheit, sondern der historischen Wahrheit nahe kommen möchtest.
1953 und 1989 kann man nicht im gleichen Kontext sehen, denn 1989 rief die Masse auf den Straßen "Keine Gewalt!", 1953 hätte die Masse der "Aufständischen" in ihrem Haß gegen Regierung und Nomenklatur dagegen deren Mitglieder (wenn´s drauf angekommen wäre) auch,....na ja, denke einfach mal an Budapest 1956.
Du weißt, oder willst es nicht wissen, wie es in der damaligen D"D"R der frühen 50er Jahren wirklich ausgesehen hatte, den Leuten (bis auf wenigen) ging es "beschissen", die Schaufenster waren leer und die "Bonzen" suchten dafür die Schuldigen bei den Unschuldigen, Zigtausende mußten jedes Jahr für deren Machtgelüste "unschuldig" für Jahre in die Zuchthäuser und die Urteile dafür lauteten meist immer "Spionage", "Sabotage", "Hetze" und alles mögliche.
Viele von den Weggesperrten landeten in Sibirien oder weiß wo und durften dort ins "Gras" beißen.
Nein mein lieber @Karnak, die Wut der Bevölkerung auf die damaligen Herren Genossen war in den 50er Jahren bedeutend größer als 1989, auch wenn Du mir das nicht glauben wirst, es war so. Nicht zu vergessen im Zusammenhang mit der damaligen Zeit sollten bei der Betrachtung die "Zwangsenteignungen", die "Zwangskollektivierungen" und die millionenfache Flucht der Gegner dieser irrsinnigen politischen Ausrichtung in den "Freien" Teil Deutschlands sein und laß Dir gesagt sein über diese Zahlen kann man sich notfalls auch "gewissenhaft" informieren!
Schönen Gruß aus Kassel.
Wosch.
Interessierter hat geschrieben:
Wieso fällt Dir eigentlich noch nicht einmal heute etwas intelligenteres, als gebetsmühlenartig zu wiederholen, dass der Volksaufstand des Jahres 1953 vom Klassenfeind initiert und organisiert worden sei ?
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pentium hat geschrieben:
Am 11. November 89, Karnak, da gab es nichts mehr zu verführen, da waren die Messen schon fast gelesen! Und mal ehrlich, im Herbst 89 brauchte man Niemand aus dem Westen, der Verführt oder am Rädchen dreht!
mfg
pentium
karnak hat geschrieben:pentium hat geschrieben:
Am 11. November 89, Karnak, da gab es nichts mehr zu verführen, da waren die Messen schon fast gelesen! Und mal ehrlich, im Herbst 89 brauchte man Niemand aus dem Westen, der Verführt oder am Rädchen dreht!
mfg
pentium
Ohne Frage,da gab es nichts mehr zu verführen,obwohl das Thema grenzenlose Sehnsucht nach der deutschen Einheit zu diesem Zeitpunkt nicht stand,zumindest nicht in der Masse der Demonstranten, es ging um Veränderungen in dem Land DDR,wenn das auch nur noch eine Illusion war. Zum Willen zur deutschen Einheit wurden die Bürgerbewegungen geführt und das man in dieser Richtung kräftig " an den Rädern gedreht hat",Du kannst das in dem Artikel nachlesen aus dem Du die Informationen hier hast. Der Spruch"Wir sind ein Volk" in seinen Auslegungsvarianten war für die"an den Rädern Drehern" sozusagen ein Gottesgeschenk.
Thoth hat geschrieben:Na klar, ein Teil der Leute die auf die Strasse gingen und Losungen riefen hörten kein RIAS um sich spontan zu entscheiden, jetzt machen wir auch 'nen Aufstand. Den RIAS hörten sie erst am Tag danach .......
Oder hatten diese Menschen welche in 250 oder 500 Orten der DDR alle am gleichen Tag mit den gleichen Forderungen auf die Strasse gingen alle völlig unabhängig am gleichen Tag die gleiche spontane Idee?
Zur Erinnerung; Facebook und Twitter gab es damals noch nicht, westliche Fernsehreporter waren in der DDR auch nicht an jeder Ecke zu finden und Rundfunkreporter setzten in Berlin keinen Fuß über die Sektorengrenze.
War alles spontan weil sich a la Interessierter Millionen sagten, na sowas, jetzt werden wir schon wieder von einer Diktatur wie von 33 bis 45 gepiesackt, die damalige wollten wir schon nicht und die jetzige erst recht nicht.
Thoth
, was sind hier nur schlaue Genossen unterwegst
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