
Ruth Polte um 1980
Foto: Medienzentrum Helmut-Schmidt-UniversitäT Hamburg
Am Ende stand eine Verurteilung zu neun Monaten Haft auf Bewährung und die Rückzahlung von 35.000 Mark Honorar, das Ruth Polte für ihre Spitzeldienste von der Stasi gezahlt worden war. Fast dreißig Jahre lang, von 1960 bis 1989, hat sie als Ost-Agentin die Hamburger SPD ausgespäht - darunter auch Helmut Schmidt und Herbert Wehner, in deren Büros sie gearbeitet hatte. Ihren Ausgang nahm die Spitzeltätigkeit jedoch in Halle, wo die Russisch-Lehrerin zwei Jahre im Roten Ochsen inhaftiert war und dort unter Druck gesetzt wurde.
https://www.mz-web.de/halle-saale/ruth- ... t-24873096








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