Die Bundestagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen hat Glyphosat in der Muttermilch nachweisen lassen. Die Nachweismethode ist zwar ungeeignet, operiert an der technischen Nachweisgrenze und für die insgesamt 16 (!) Messwerte fehlen Kontrollen und elementare Statistik, aber die Verunsicherung ist gelungen, zumal auch Nachrichtenagenturen und Fernsehsender den Inhalt der Pressemeldung der Grünen unkritisch weiter verbreiteten. Stillende Mütter haben Angst, obwohl sich mit Grundkenntnissen der Mathematik (Dreisatz) nachrechnen lässt, dass ein Säugling mehrere Tausend Liter Muttermilch am Tag zu sich nehmen müsste, um auch nur in die Nähe des zulässigen Grenzwerts für Nahrungsmittel zu kommen (der in Deutschland zu den strengsten der Welt gehört). Näheres dazu findet sich im Tagesspiegel oder in dem offenen Brief der Initiative Stallbesuch. Auch die Zeitschrift The European geht mit der Verunsicherungskampagne der Grünen Bundestagsfraktion hart ins Gericht.
Hoffen wir, dass die stillenden Mütter keinen Kaffee trinken, auf Alkohol verzichten und auch nicht rauchen. Sie sollten aber auch kein Obst essen, schon gar nicht die gerade so beliebten Erdbeeren.
In der Erdbeere (auch in der Bio-Erdbeere!) finden sich nämlich allerlei organische Verbindungen, Farb- und Konservierungsstoffe, die der Chemielehrer James Kennedy hier zusammengestellt hat. Dazu zählen zunächst die viel diskutierten E-Zusatzstoffe: E210 (Benzoesäure), E236 (Methansäure), E296 (2-Hydroxybernsteinsäure), E300 (Ascorbinsäure) und E161d (Rubixanthin). E296 muss nach der EU-Gefahrstoffverordnung als „reizend“ gekennzeichnet werden: „Reizt die Atmungsorgane und die Haut“ – „Gefahr ernster Augenschäden“.
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