Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon pentium » 17. Oktober 2026, 17:32

Nord-Stream-Sprengung & der Hamburg-Prozess: Die Fakten kurz erklärt

Hi Leute, weil zum Thema Nord Stream gerade viel Halbwissen rumschwirrt, hier mal die Story kompakt runtergebrochen – besonders, was den aktuellen Mammut-Prozess angeht.

1. Die Eigentums-Frage: War das deutsche Infrastruktur?

Kurz gesagt: Besessen haben wir die Röhren nicht, aber bezahlt. Beide Pipeline-Gesellschaften saßen offiziell in der Schweiz.

• Nord Stream 1 gehörte zu 51 % dem russischen Staatsriesen Gazprom. Den Rest teilten sich westeuropäische Firmen (die deutschen Riesen Wintershall Dea und E.ON hielten zusammen 31 %).

• Nord Stream 2 gehörte zu 100 % Gazprom. Westeuropäische Geldgeber haben den Bau aber zur Hälfte über Kredite mitfinanziert.

• Warum verhandelt das ein deutsches Gericht? Weil die Leitungen in Lubmin endeten, die Vorbereitung der Tat (wie das Mieten der Segelyacht Andromeda) in Rostock und auf Rügen lief und der Anschlag unsere Energieversorgung und Sicherheitsinteressen direkt getroffen hat.

2. Der Prozess in Hamburg: Darum geht's gerade

Seit Mitte Oktober steht der Ukrainer Serhii Kusnetzow vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg. Er wurde in Italien eingesackt und ausgeliefert. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm Kriegsverbrechen vor, weil er ein Sprengkommando angeleitet haben soll, um zivile Infrastruktur zu zerstören. Wer die aktuellen News sucht, kann im NDR-Liveblog zum Nord-Stream-Prozess mitlesen oder sich die Doku Serhii K. im Nord-Stream-Prozess auf ZDFheute reinziehen.
https://www.ndr.de/nachrichten/info/liv ... g-100.html

3. Warum das Ganze wie das „Hornberger Schießen“ enden könnte

Der Prozess läuft voraussichtlich bis Februar, steht aber auf extrem wackligen Beinen. Es gibt ein paar dicke rechtliche Hürden, an denen die Richter scheitern könnten:

• Maulkorb aus Kiew: Kusnetzow ist (ex-)ukrainischer Offizier und hat von seiner Regierung keine Aussagegenehmigung für ein ausländisches Gericht. Seine Anwälte sagen: Ohne die kann er sich gar nicht richtig verteidigen, weil er militärische Geheimnisse verraten würde. Sie fordern deshalb den sofortigen Abbruch des Verfahrens.

• Soldat oder Zivilist? Die Verteidigung argumentiert, die Pipelines waren eine finanzielle und politische Waffe Russlands und damit ein legitimes militärisches Ziel im Krieg. Wenn Kusnetzow im offiziellen Staatsauftrag als regulärer Soldat gehandelt hat, greift die sogenannte Kombattanten-Immunität – dann dürfte ein deutsches Zivilgericht ihn gar nicht verurteilen. Die Anklage versucht dagegen zu beweisen, dass er als Zivilist getarnt unterwegs war. Die politischen Details dazu dröselt die Tagesschau im Artikel zum Nord-Stream-Proschlag gut auf.

• Die großen Fische fehlen: Verhandelt wird hier nur die Rolle des Koordinators vor Ort. Wer ganz oben in Kiew (oder anderswo) den Befehl gegeben hat, bleibt im Hamburger Gerichtssaal außen vor.
https://www.tagesschau.de/inland/prozes ... m-100.html

Fazit für den Thread: Rechnet mal lieber nicht mit einem filmreifen Urteil. Gut möglich, dass das Verfahren wegen dieser völkerrechtlichen Fallstricke eingestellt wird oder am Ende ein Freispruch mangels eindeutiger Beweise steht.
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 17. Oktober 2026, 17:42

karnak hat geschrieben:[denken] Für immer und ewig und für alle Zeiten, so wie für manche die Russen unser ewiger Feind sein sollen? Heißt wir haben dann Richtung Osten zwei mit denen wir nicht grün werden wollen?


Sorry, aber wer die Energieversorgung bei uns zerstört, muss mind. den Schaden begleichen, wenn er Interesse an einer Freundschaft hat. Oder lädst du mich zum Drink ein, wenn ich deine Beete zerstöre? [flash]

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon pentium » 17. Oktober 2026, 17:47

augenzeuge hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:[denken] Für immer und ewig und für alle Zeiten, so wie für manche die Russen unser ewiger Feind sein sollen? Heißt wir haben dann Richtung Osten zwei mit denen wir nicht grün werden wollen?


Sorry, aber wer die Energieversorgung bei uns zerstört, muss mind. den Schaden begleichen, wenn er Interesse an einer Freundschaft hat. Oder lädst du mich zum Drink ein, wenn ich deine Beete zerstöre? [flash]

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Das Problem ist nur, es sind nichts Karnaks Beete....Sie gehören ihm nicht und liegen nicht mal in seinem Garten.
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 17. Oktober 2026, 17:51

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:[denken] Für immer und ewig und für alle Zeiten, so wie für manche die Russen unser ewiger Feind sein sollen? Heißt wir haben dann Richtung Osten zwei mit denen wir nicht grün werden wollen?


Sorry, aber wer die Energieversorgung bei uns zerstört, muss mind. den Schaden begleichen, wenn er Interesse an einer Freundschaft hat. Oder lädst du mich zum Drink ein, wenn ich deine Beete zerstöre? [flash]

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Das Problem ist nur, es sind nichts Karnaks Beete....Sie gehören ihm nicht und liegen nicht mal in seinem Garten.


Er nutzt sie und er profitiert davon. Daher passt es schon. [grin]

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon pentium » 17. Oktober 2026, 17:59

augenzeuge hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
karnak hat geschrieben:[denken] Für immer und ewig und für alle Zeiten, so wie für manche die Russen unser ewiger Feind sein sollen? Heißt wir haben dann Richtung Osten zwei mit denen wir nicht grün werden wollen?


Sorry, aber wer die Energieversorgung bei uns zerstört, muss mind. den Schaden begleichen, wenn er Interesse an einer Freundschaft hat. Oder lädst du mich zum Drink ein, wenn ich deine Beete zerstöre? [flash]

AZ


Das Problem ist nur, es sind nichts Karnaks Beete....Sie gehören ihm nicht und liegen nicht mal in seinem Garten.


Er nutzt sie und er profitiert davon. Daher passt es schon. [grin]

AZ


Passt eben nicht. Zumal die Beete schon abgeerntet waren, um mal bei deinem Beispiel zu bleiben. Die anderen Probleme habe ich oben aufgelistet.
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 17. Oktober 2026, 18:00

Abgeerntet? Hatte ich geschrieben, wann ich sie zerstöre?


Was ich hier überhaupt nicht begreife? Eine irgendwie suggerierte subtile Akzeptanz dieser Sprengung.
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon pentium » 17. Oktober 2026, 18:03

augenzeuge hat geschrieben:Abgeerntet? Hatte ich geschrieben, wann ich sie zerstöre?

AZ


Erinnere dich bitte mal. Die Pipeline wurde gesprengt, als schon kein Gas mehr geliefert wurde.
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon karnak » 17. Oktober 2026, 18:08

augenzeuge hat geschrieben:
Sorry, aber wer die Energieversorgung bei uns zerstört, muss mind. den Schaden begleichen, wenn er Interesse an einer Freundschaft hat. Oder lädst du mich zum Drink ein,

AZ

[grin] Nun ist die internationale Politik und Diplomatie wahrscheinlich nicht ganz so einfach wie zwischen zwei Nachbarn. Ein Land, in dem Fall Deutschland, muss sich schon überlegen ob es für die Interessen des eigenen Landes ,dass besser nicht so genau wissen zu wollen, und schon gar nicht hochoffiziell zu bestätigen. Es gilt nun mal das Prinzip" Staaten haben keine Freunde, Staaten haben Interessen". Oder wie sollen wir sonst mit Saudi-Arabien und ein paar anderen Ländern agieren? [grin]
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 17. Oktober 2026, 18:10

Ja, ich weiß. Aber worin bestand dann der Sinn der risikoreichen Sprengung, wenn eh kein Gas mehr angenommen wurde?

AZ
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon pentium » 17. Oktober 2026, 18:15

augenzeuge hat geschrieben:Ja, ich weiß. Aber worin bestand dann der Sinn der risikoreichen Sprengung, wenn eh kein Gas mehr angenommen wurde?

AZ


Gute Frage. Nächste Frage...
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon karnak » 17. Oktober 2026, 18:35

augenzeuge hat geschrieben:Ja, ich weiß. Aber worin bestand dann der Sinn der risikoreichen Sprengung, wenn eh kein Gas mehr angenommen wurde?

AZ

Hätte sich aber wieder leichter ändern können wie es jetzt möglich wäre. Und dann kommen natürlich auch durchaus die Amis mit ins Gedankenspiel.Die waren schon immer Meister darin Andere ihre Interessen verfolgen zu lassen. [flash]
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon Edelknabe » 18. Oktober 2026, 09:13

Mal hin zu dem hier: "• Maulkorb aus Kiew: Kusnetzow ist (ex-)ukrainischer Offizier und hat von seiner Regierung keine Aussagegenehmigung für ein ausländisches Gericht. Seine Anwälte sagen: Ohne die kann er sich gar nicht richtig verteidigen, weil er militärische Geheimnisse verraten würde. Sie fordern deshalb den sofortigen Abbruch des Verfahrens.und Ende

In unserem Wurstblatt vom WE steht der Mann inmitten von sage und schreibe "3 Verteidigern/ Anwälten". Wozu jetzt gerade 3 Verteidiger? Hätte nicht auch Einer gereicht? Und wer bezahlt diese eigentlich wenn es nicht so läuft wie erhofft? Ich nehme einmal an der dumme Steuerzahler der EU?

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon pentium » 18. Oktober 2026, 09:37

Edelknabe hat geschrieben:Mal hin zu dem hier: "• Maulkorb aus Kiew: Kusnetzow ist (ex-)ukrainischer Offizier und hat von seiner Regierung keine Aussagegenehmigung für ein ausländisches Gericht. Seine Anwälte sagen: Ohne die kann er sich gar nicht richtig verteidigen, weil er militärische Geheimnisse verraten würde. Sie fordern deshalb den sofortigen Abbruch des Verfahrens.und Ende

In unserem Wurstblatt vom WE steht der Mann inmitten von sage und schreibe "3 Verteidigern/ Anwälten". Wozu jetzt gerade 3 Verteidiger? Hätte nicht auch Einer gereicht? Und wer bezahlt diese eigentlich wenn es nicht so läuft wie erhofft? Ich nehme einmal an der dumme Steuerzahler der EU?

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Wieso sind bei dir eigentlich immer alle dumm und was für Steuerzahler der EU? Der Mann steht in Deutschland vor Gericht. Die drei Verteidiger von Serhij K. sind selbst gewählte Wahlverteidiger (unter anderem bekannte Strafverteidiger wie Dr. Alexander Stevens oder Dr. Engin Sanli, je nach Mandatskonstellation im Verfahren vor dem OLG Hamburg).
(https://www.focus.de/panorama/welt/anwa ... 23a1d.html
https://www.abendblatt.de/hamburg/polit ... enden.html

Wer bezahlt sie?
In diesem Fall handelt es sich nicht um vom Staat bezahlte Pflichtverteidiger. Die Kosten für die drei Wahlverteidiger tragen der Angeklagte Serhij K. selbst, sein direktes Umfeld oder – wie in solchen politisch und militärisch hochsensiblen Prozessen häufig spekuliert wird – möglicherweise unterstützende Stellen, Stiftungen oder ukrainische Kreise im Hintergrund.

Warum sind es drei?
Da es ein extrem komplexes, historisches Staatsschutzverfahren mit Vorwürfen wie Kriegsverbrechen und millionenschwerem Beweismaterial ist, schöpft die Verteidigung das gesetzliche Maximum von drei Wahlverteidigern nach § 137 StPO voll aus, um die Aktenflut und die mediale wie rechtliche Tragweite zu bewältigen.
https://www.generalbundesanwalt.de/Shar ... -2026.html),
https://www.focus.de/panorama/welt/anwa ... 23a1d.html)
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon Gerd Böhmer » 18. Oktober 2026, 09:37

Edelknabe hat geschrieben:Mal hin zu dem hier: "• Maulkorb aus Kiew: Kusnetzow ist (ex-) ukrainischer Offizier und hat von seiner Regierung keine Aussagegenehmigung für ein ausländisches Gericht. Seine Anwälte sagen: Ohne die kann er sich gar nicht richtig verteidigen, weil er militärische Geheimnisse verraten würde. Sie fordern deshalb den sofortigen Abbruch des Verfahrens.und Ende
In unserem Wurstblatt vom WE steht der Mann inmitten von sage und schreibe "3 Verteidigern/Anwälten". Wozu jetzt gerade 3 Verteidiger ? Hätte nicht auch Einer gereicht ? Und wer bezahlt diese eigentlich wenn es nicht so läuft wie erhofft ? Ich nehme einmal an der dumme Steuerzahler der EU ?
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na sicher, es ist internationales Recht, das bei bestimmten Ereignissen die Zustimmung / Genehmigung erfolgen muss, sprich eine Entbindung von der Schweigepflicht. Unter dem Aspekt der Rechtsstaatlichkeit geht die ganze Diskussion hier dann doch daneben. Wenn also keine Genehmigung für eine Aussage erteilt wird ist das zu respektieren oder zu akzeptieren.
Was die Finanzierung angeht - bei einem Freispruch fallen die Kosten wie es im Jusristendeutsch heisst der Staatskasse zur Last, bei einer Verurteilung dem Angeklagten.
weiter im Beitrag von @ pentium » 18. Oktober 2026, 10:37 Uhr ...
MfG Gerd Böhmer,
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon Edelknabe » 18. Oktober 2026, 09:56

Danke und nee, weiter hin zu dem hier:".... möglicherweise unterstützende Stellen, Stiftungen oder ukrainische Kreise im Hintergrund." und Ende

Ich nehme ferner an der Staat Ukraine, also hier vorgenannte Stellen, Stiftungen und Kreise im Hintergrund sind bereits hoffnungslos überschuldet(siehe dazu die neuerdings benötigten Milliarden) also wird im Falle der Fälle der Prozess durch das Geld der Gläubiger bezahlt werden. Das dich Pentium das Alles so ruhig sein lässt, das wundert mich echt.....nicht. Denn etwas Anderes ist das nicht, die Dummheit des EU Bürgers, dem der das Geld zu diesem makaberen Prozess gibt, geben wird.

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 18. Oktober 2026, 10:01

hat von seiner Regierung keine Aussagegenehmigung für ein ausländisches Gericht


Alles klar. Wenn man doch der UA mitteilen würde..."wir haben Geld, aber es gibt keine Ausfuhrgenehmigung ins Ausland...ohne Gegenleistung." [shocked]

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 18. Oktober 2026, 10:03

Gerd Böhmer hat geschrieben:Wenn also keine Genehmigung für eine Aussage erteilt wird ist das zu respektieren oder zu akzeptieren.


Bist du nicht der Meinung, dass die UA eine Unterstützungspflicht bei der Aufklärung hat, so eng, wie man miteinander tut?
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon pentium » 18. Oktober 2026, 10:06

augenzeuge hat geschrieben:
hat von seiner Regierung keine Aussagegenehmigung für ein ausländisches Gericht


Alles klar. Wenn man doch der UA mitteilen würde..."wir haben Geld, aber es gibt keine Ausfuhrgenehmigung ins Ausland...ohne Gegenleistung." [shocked]

AZ


Was für eine Ausfuhr? Noch mal, der Mann muss nicht aussagen. Selbst mit der Genehmigung aus der Ukraine.
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon Gerd Böhmer » 18. Oktober 2026, 10:07

augenzeuge hat geschrieben:
Gerd Böhmer hat geschrieben:Wenn also keine Genehmigung für eine Aussage erteilt wird ist das zu respektieren oder zu akzeptieren.

Bist Du nicht der Meinung, dass die UA eine Unterstützungspflicht bei der Aufklärung hat, so eng, wie man miteinander tut ?
AZ

Nein, nicht im Rahmen eines Strafprozesses, bei dem auch der Vorwurf von Kriegsverbrechen im Raum steht [mundzu]
MfG Gerd Böhmer,
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 18. Oktober 2026, 10:23

pentium hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
hat von seiner Regierung keine Aussagegenehmigung für ein ausländisches Gericht


Alles klar. Wenn man doch der UA mitteilen würde..."wir haben Geld, aber es gibt keine Ausfuhrgenehmigung ins Ausland...ohne Gegenleistung." [shocked]

AZ


Was für eine Ausfuhr? Noch mal, der Mann muss nicht aussagen. Selbst mit der Genehmigung aus der Ukraine.


Genau. Und wir müssen keine 100 EUR hinsenden, nicht mal mit Anweisung der EU.
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 18. Oktober 2026, 10:26

Heute auf X gefunden... [shocked]

Stefan Homburg
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Videos & Audios: https://stefanhomburg.taplink.site
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So sprengt man NordStream: Mit 3.000 Mann Besatzung und Dutzenden Tauchrobotern!

Der Schauprozess gegen den ukrainischen Jollenkapitän ähnelt dem Reuß-Prozess, der Busfahrer-Drohne oder dem Sturzflug-Klempner. Lassen Sie sich nicht täuschen.

Hintergrund: Die Kearsarge näherte sich während des BALTOPS 22 Manövers der Pipeline, schaltete ihren Transponder ab und forderte einen dänischen Hafenmeister auf, sich zu entfernen, https://politiken.dk/danmark/art10057566/De-f%C3%B8rste-dage-m%C3%A5tte-havnefogeden-p%C3%A5-Christians%C3%B8-%C2%BBikke-sige-en-dyt%C2%AB.-Men-i-dag-kan-han-godt-afsl%C3%B8re-en-smule

Laut Wikipedia lief sie im August 2022 in die Ostsee ein und bildete dort den größten US-Kampfverband seit Ende des Kalten Krieges: https://de.wikipedia.org/wiki/Kearsarge_(Schiff,_1993)

Am 19.09.2022 verließ die Kearsarge den polnischen Hafen Gdynia, https://youtube.com/watch?v=Jy8jwkHeeco. Am 25.09.2022 kehrte sie aus Riga zurück zur Nordsee. Am 26.09.2022 wurde NordStream offenbar per Fernzündung oder Zeitzünder zerstört.

Biden hatte die Zerstörung von NordStream angedroht, Scholz stand neben ihm und bestätigte es, der polnische Außenminister Sikorski bedankte sich nach der Tat. Aber den Deutschen wird eine billige Schmierenkomödie mit einem Segelbootkapitän aufgetischt. Weil sie alles glauben!


https://x.com/SHomburg/status/2111495699749642547?s=20

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 18. Oktober 2026, 10:29

Und noch eins:

Walter Bender

Wie abertausende andere Menschen habe ich ein Sporttauchbrevet, sogar u.a. mit der Spezialität Tieftauchen, d.h. bis 40m. Also knapp der halben Tiefe der Gaspipelines. Wenn man mit Luft taucht, dann benötigt man beim Auftauchen aus 40m Tiefe einen Dekostopp bei ca. 12m plus den üblichen 5m-Stopp. Taucht man mit Nitrox, ist man bei 40m an der Maximallimite der erlaubten Tauchtiefe. Mehrfachtauchgänge jenseits von 40m sind mit Luft innert kurzer Zeit gar nicht möglich. Wer soviel tiefer tauchen will, benötigt spezielle Gasgemische, hat mehrere Dekostopps, zum Teil mit Gaswechsel zu durchlaufen und benötigt pro Tauchgang ziemlich viel Equipment. Zwischen solchen Arbeitstauchgängen muss auch recht viel Zeit liegen, ansonsten hat man ein sehr gegährliches Dekoproblem. Das nächste Problem ist, wie man eine Segelyacht so an einem Ort hält, dass Taucher arbeiten können. - Verankern geht nämlich bei Tiefen an und jenseits der Kettenlänge nicht und eine Segelyacht ist nicht wirklich geeignet in Wasser mit nur etwas Strömung an Ort möglichst punktgenau die Position zu halten. Der Bootstyp der Andromeda hat keinen Anker um das Schiff in einer Position mit dieser Wassertiefe zu halten. - Zumindest hat bisher nirgends gestanden, dass die Andromeda eine spezielle Ankeraustüstung hatte, z.B. eine 120m Ankerkette. Die Taucher müssten somit rein von der tauchtechnischen Betrachtung her eine sehr komplexe Ausrüstung mit Spezialgasen in so grosser Menge gehabt haben, dass das Team mehrere Tauchgänge, zumindest drei, erfolgreich durchführen gekonnt hätte. Eine solche Ausrüstung mietet man nicht mal im nächsten Tauchshop und vor allem, wenn man sowas auf ein Segelboot schleift, muss das jemandem auffallen. Woher soll das Equipment gewesen sein und wo ist dieser ganze Krempel abgeblieben? - Ein Berufstaucher müsste einmal die Mittel für dieses Manöver berechnen, d.h. der notwendige Materialeinsatt für ein ganzes Team in der kurzen Zeit fpr die mindestens drei erfolgreichen Arbeitstauchgänge. - Woher ist das alles gekommen? Wer vermisst das ganze Zeugs oder hat da mitgemacht? Und ein erfahrener Skipper müsste einmal darlegen, wie er die notwendigen Manöver mit einer Yacht, Typ Andromeda, zur entsprechenden Jahreszeit durchführt, was er da an Spezialausrüstung mindestens benötigt. Ja und dann muss jemand noch erklären, wie diese Anforderungsprofile erfüllt worden sein sollten, insbesondere ohne dass das jedem aufgefallen ist, der nur in der Nähe der Andromeda beim Ausrüsten gewesen ist. - Hersh hat der Welt schon lange mitgeteilt was da gelaufen ist. Alles jetzt ist nur für die Galerie der Leichtgläubigen.



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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon pentium » 18. Oktober 2026, 10:38

Das hatten wir doch sicher schon mal...

Die aufgestellte These klingt im ersten Moment spektakulär, hält einer Überprüfung der realen Fakten und Ermittlungsergebnisse jedoch nicht stand. Sie basiert auf einer klassischen Methode der Desinformation: Es werden reale, überprüfbare Daten (Schiffsbewegungen der USA) genommen und mit falschen Schlussfolgerungen zu einer Verschwörungserzählung verknüpft.

Drei wesentliche Punkte widerlegen diese Theorie direkt:
1. Die Verdrehung der Zeugenaussage: Der Text verweist auf den dänischen Hafenmeister der Insel Christiansø. Dieser hat jedoch zu keinem Zeitpunkt gesagt, die USS Kearsarge hätte ihren Transponder abgeschaltet. Die Schiffe, die sich kurz vor den Explosionen heimlich und ohne Signal an der Pipeline aufhielten, waren laut Satelliten- und Radarüberwachung Schiffe der russischen Marine (darunter das Spezialschiff SS-750 mit einem Minentauchboot an Bord) sowie die später identifizierte Segeljacht. Ein 257 Meter langer US-Schiff kann sich in der flachen Ostsee physisch überhaupt nicht verstecken.

2. Die zeitliche und logische Lücke: Die Bewegungen der USS Kearsarge waren Teil des seit Monaten geplanten NATO-Manövers BALTOPS. Zum Zeitpunkt der Explosionen am 26. September war das Schiff bereits Hunderte Kilometer weit weg auf dem planmäßigen Rückweg in die Nordsee. Zudem bezog sich das oft zitierte Biden-Zitat Monate vor dem Krieg nachweislich auf politische und wirtschaftliche Sanktionen gegen das Projekt – die Pipeline wurde daraufhin von Deutschland auch offiziell gestoppt, lange vor den Explosionen.

3. Die erdrückende Forensik statt Spekulationen: Die These ignoriert völlig die realen Sachbeweise, die der Generalbundesanwalt im aktuellen Hamburger Strafprozess gegen die ukrainischen Tatverdächtigen vorlegt. Auf der gecharterten Jacht Andromeda wurden handfeste Beweise gesichert: DNA-Spuren der Verdächtigen sowie exakt dieselben militärischen Sprengstoffrückstände (Hexogen/Oktogen), die auch am Meeresgrund an den zerstörten Pipeline-Röhren gefunden wurden.

Für die Sabotage in 70 bis 80 Metern Tiefe brauchte es kein gigantisches Kriegsschiff mit 3.000 Mann Besatzung, sondern das präzise, verdeckte Vorgehen einer kleinen Gruppe professioneller Industrietaucher. Eine spektakuläre Militär-Theorie mag spannender klingen, die biologischen und forensischen Fakten sprechen jedoch eine andere Sprache.
Passt die Erwiderung so von der Länge und Tonalität, oder möchtest du sie noch schärfer formulieren bzw. um bestimmte Zitate ergänzen?
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon Ari@D187 » 18. Oktober 2026, 13:38

augenzeuge hat geschrieben:Und noch eins:

Walter Bender

Wie abertausende andere Menschen habe ich ein Sporttauchbrevet, sogar u.a. mit der Spezialität Tieftauchen, [...]

Das geht doch mal in eine weitere Richtung.

Um überhaupt mit dem 15 Meter Boot was bewirken zu können, kämen nur der Zeitraum vom 8. bis 10. September oder vom 21. bis 24. September in Frage. Ansonsten wäre die See für die Aktion viel zu hoch gewesen.

Und nun wird es interessant: Im ersten Zeitraum kreuzte der Öltanker "Minerva Julie" im Zick-Zack über den späteren Tatorten in dem Gebiet.

Und in dem zweiten Zeitraum befanden sich ausgerechnet die russischen Bergungsschiffe bzw. Bergungsschlepper SS-750 und SB-123 in dem Gebiet.

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon Ari@D187 » 18. Oktober 2026, 13:41

augenzeuge hat geschrieben:Ja, ich weiß. Aber worin bestand dann der Sinn der risikoreichen Sprengung, wenn eh kein Gas mehr angenommen wurde?

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 18. Oktober 2026, 13:51

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Ja, ich weiß. Aber worin bestand dann der Sinn der risikoreichen Sprengung, wenn eh kein Gas mehr angenommen wurde?

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon pentium » 18. Oktober 2026, 13:59

augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Ja, ich weiß. Aber worin bestand dann der Sinn der risikoreichen Sprengung, wenn eh kein Gas mehr angenommen wurde?

AZ

Interessante Frage. Bisher nutzt das nur einem.

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Die war da längst weg. Außerdem wurde kein Gas mehr geliefert.
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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon Ari@D187 » 18. Oktober 2026, 14:11

augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Ja, ich weiß. Aber worin bestand dann der Sinn der risikoreichen Sprengung, wenn eh kein Gas mehr angenommen wurde?

AZ

Interessante Frage. Bisher nutzt das nur einem.

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Also wars doch die Kearsarge? [denken]

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Das ist doch ein US-Schiff. Das passt nicht zu "wenn eh kein Gas mehr angenommen wurde".
Wenn der Verdacht auf die Ukraine fällt, dann nützt das jemand anderem.

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon augenzeuge » 18. Oktober 2026, 16:14

Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:
Ari@D187 hat geschrieben:
augenzeuge hat geschrieben:Ja, ich weiß. Aber worin bestand dann der Sinn der risikoreichen Sprengung, wenn eh kein Gas mehr angenommen wurde?

AZ

Interessante Frage. Bisher nutzt das nur einem.

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Also wars doch die Kearsarge? [denken]

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Das ist doch ein US-Schiff. Das passt nicht zu "wenn eh kein Gas mehr angenommen wurde".
Wenn der Verdacht auf die Ukraine fällt, dann nützt das jemand anderem.

Ari


Eben. Ich sehe das etwas anders. Die USA waren sofort da, um uns anderes Gas zu verkaufen. Und Trumps Aussage könnte dazu auch passen.

Wen ich bei "wenn eh kein Gas mehr angenommen wurde" ausschließe, sind die Russen.

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Re: Lecks bei Nord Stream 1 und 2: Unfall oder Sabotage?

Beitragvon Gerd Böhmer » 19. Oktober 2026, 11:15

pentium hat geschrieben:Nord-Stream-Sprengung & der Hamburg-Prozess: Die Fakten kurz erklärt
...
Der Prozess läuft voraussichtlich bis Februar, steht aber auf extrem wackligen Beinen. Es gibt ein paar dicke rechtliche Hürden, an denen die Richter scheitern könnten
...
Fazit für den Thread: Rechnet mal lieber nicht mit einem filmreifen Urteil. Gut möglich, dass das Verfahren wegen dieser völkerrechtlichen Fallstricke eingestellt wird oder am Ende ein Freispruch mangels eindeutiger Beweise steht.

Das sehe ich ähnlich, gestern Abend fiel mir eine historische Parallele ein - das war der Prozess gegen den Kommandanten von U 852 Karl-Heinz Eck Im Herbst 1945 auch in Hamburg. Schon damals gab es im Verlauf des Prozesses eine kontroverse Diskussion in Sachen Völkerrecht und auch Kriegsrecht.

Auch ich rechne nicht mit einem filmreifen, bzw. spektakulärem Ende des Prozesses [hallo]
MfG Gerd Böhmer,
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http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
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