Die Sachen mit der Wohnungspolitik

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Neuer Beitragvon karnak » 18. Oktober 2026, 17:11

[grin] Ich habe Dir beschrieben in welchem Dilemma Deutschland in Mietwohnungsfragen steckt. Und da braucht man mir nicht erklären, dass man mit Enteignung/Vergesellschaftung keine einzige neue Wohnung schafft, dass weiß ich selber. Aber man kann in einem Anfang dem Wucher im Mietgeschäft zumindest Paroli bieten. So wie man mit Übergewinnsteuer gegen die Abzockerei der Mineralölkonzerne vorgehen müsste, da schreist Du doch auch immer rum. Und man braucht im zweiten Teil einen Plan wie man in den Mangel an Wohnraum staatlicherseits eingreift damit dieser Wucher nicht mehr funktioniert. Unteranderem eben durch ein staatliches Wohnungsbauprogramm, gerne auf Zeit ,bis der Markt gesättigt ist und sich entsprechend beruhigt. So wie man das jetzt zumindest angekündigt hat. Oder was würde Dir denn vorschweben wie man den Druck im Wohnungsmarkt absenkt?Natürlich gehört auch Förderung privaten Wohnungsbau dazu,Absenkung der Baunormen und und und. Der Markt alleine richtet es jedenfalls nicht, der agiert nach den schnöden Gesetzen des Kapitalismus und das ist gerade bei Wohnungen ein Pulverfass. Nur das zu begreifen und darauf zu reagieren darum geht es.
Selbst in dieser so geschmähten DDR wurden in 20 Jahren ca. 2 Millionen Wohnungen gebaut. Platte sicher, und ich habe 20 Jahre in so einer gewohnt,durchaus vernünftiger Wohnraum in dem man leben konnte. Nun will ich gar nicht sagen" von der DDR lernen heißt siegen lernen" [flash] , aber man könnte sich schon mal ansehen wie man das vom Prinzip her organisiert hat mit dieser Plattenbautechnologie.
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Neuer Beitragvon pentium » 18. Oktober 2026, 17:32

karnak hat geschrieben:[grin] Ich habe Dir beschrieben in welchem Dilemma Deutschland in Mietwohnungsfragen steckt. Und da braucht man mir nicht erklären, dass man mit Enteignung/Vergesellschaftung keine einzige neue Wohnung schafft, dass weiß ich selber. Aber man kann in einem Anfang dem Wucher im Mietgeschäft zumindest Paroli bieten. So wie man mit Übergewinnsteuer gegen die Abzockerei der Mineralölkonzerne vorgehen müsste, da schreist Du doch auch immer rum. Und man braucht im zweiten Teil einen Plan wie man in den Mangel an Wohnraum staatlicherseits eingreift damit dieser Wucher nicht mehr funktioniert. Unteranderem eben durch ein staatliches Wohnungsbauprogramm, gerne auf Zeit ,bis der Markt gesättigt ist und sich entsprechend beruhigt. So wie man das jetzt zumindest angekündigt hat. Oder was würde Dir denn vorschweben wie man den Druck im Wohnungsmarkt absenkt?Natürlich gehört auch Förderung privaten Wohnungsbau dazu,Absenkung der Baunormen und und und. Der Markt alleine richtet es jedenfalls nicht, der agiert nach den schnöden Gesetzen des Kapitalismus und das ist gerade bei Wohnungen ein Pulverfass. Nur das zu begreifen und darauf zu reagieren darum geht es.
Selbst in dieser so geschmähten DDR wurden in 20 Jahren ca. 2 Millionen Wohnungen gebaut. Platte sicher, und ich habe 20 Jahre in so einer gewohnt,durchaus vernünftiger Wohnraum in dem man leben konnte. Nun will ich gar nicht sagen" von der DDR lernen heißt siegen lernen" [flash] , aber man könnte sich schon mal ansehen wie man das vom Prinzip her organisiert hat mit dieser Plattenbautechnologie.


Sicher hat man in der DDR die Platten gebaut. Dafür sind aber die Altbauten vergammelt. Solche Filme wie Ist Leipzig noch zu retten oder ähnlich scheinst du ja nie gesehen zu haben. Nochmal, die Länder sind für das Wohnungswesen verantwortlich. Wir sind nicht mehr in der DDR.
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Landtagswahlen & Kommunalwahlen

Neuer Beitragvon karnak » 18. Oktober 2026, 17:40

Na und nu, wer fordert denn dass das gleichlaufend so stattfinden soll? Und wer bestreitet denn diese Art in der Vergangenheit? Mehr Wohnraum muss her, möglichst schnell, möglichst effizient und möglichst kostengünstig. Wohnungen für Durchschnittsfamilien, und die wird es in schick sanierten Bürgerhäusern in Innenstädten auf absehbare Zeit nicht mehr geben, also braucht es andere Lösungen.
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Re: Landtagswahlen & Kommunalwahlen

Neuer Beitragvon pentium » 18. Oktober 2026, 17:50

karnak hat geschrieben:Na und nu, wer fordert denn dass das gleichlaufend so stattfinden soll? Und wer bestreitet denn diese Art in der Vergangenheit? Mehr Wohnraum muss her, möglichst schnell, möglichst effizient und möglichst kostengünstig. Wohnungen für Durchschnittsfamilien, und die wird es in schick sanierten Bürgerhäusern in Innenstädten auf absehbare Zeit nicht mehr geben, also braucht es andere Lösungen.


Die Linke will in Berlin große Wohnungskonzerne vergesellschaften. Gleichzeitig stellt sie sich mit Umweltverbänden gegen Neubauprojekte. Gegen hohe Mieten soll der Staat also Eigentumsverhältnisse ändern, während zusätzliches Angebot bekämpft wird.

https://www.focus.de/immobilien/die-lin ... 55f4d.html

Davon abgesehen. Neubau willst du also? Hat das Land Berlin die Flächen um Wohnungen bauen zu lassen? Effizienter bauen? Dazu müssten die Bauvorschriften geändert werden. Hast du in deinem Dorf einen Bauunternehmen oder Architekten? Frage mal...u.s.w....
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Re: Landtagswahlen & Kommunalwahlen

Neuer Beitragvon karnak » 18. Oktober 2026, 18:02

Und wenn das alles so ist dann können wir leider nichts machen, dann muss alles so bleiben wie ist? Das wäre dann meine Gegenfrage. [hallo]
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Re: Landtagswahlen & Kommunalwahlen

Neuer Beitragvon pentium » 18. Oktober 2026, 18:12

karnak hat geschrieben:Und wenn das alles so ist dann können wir leider nichts machen, dann muss alles so bleiben wie ist? Das wäre dann meine Gegenfrage. [hallo]


Ich persönlich will nichts machen. Warum auch, ich wohne in einer Genossenschaftswohnung. Dazu in der Provinz. Wie sagte letztens ein Bekannter zu mir: Wer sich die Miete in Leipzig nicht mehr leisten kann, soll nach Borna oder Espenhain ziehen.
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Re: Landtagswahlen & Kommunalwahlen

Neuer Beitragvon karnak » 18. Oktober 2026, 18:18

[grin] Der soll nicht solchen Müll erzählen. Etwas weiter als Heinz Becker sollte man schon denken können wenn es um gesamtgesellschaftliche Probleme geht.
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Re: Landtagswahlen & Kommunalwahlen

Neuer Beitragvon pentium » 18. Oktober 2026, 18:30

karnak hat geschrieben:[grin] Der soll nicht solchen Müll erzählen. Etwas weiter als Heinz Becker sollte man schon denken können wenn es um gesamtgesellschaftliche Probleme geht.


Sehe ich nicht so. In der Provinz ist das mit den Wohnungen kein gesamtgesellschaftliches Problem. So mindestens hier in der Gegend nicht.
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Re: Landtagswahlen & Kommunalwahlen

Neuer Beitragvon steffen52 » 18. Oktober 2026, 18:34

karnak hat geschrieben:[grin] Der soll nicht solchen Müll erzählen. Etwas weiter als Heinz Becker sollte man schon denken können wenn es um gesamtgesellschaftliche Probleme geht.

Eine Frage:" Davon hast du Ahnung oder wie"? [ich auch]
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Re: Landtagswahlen & Kommunalwahlen

Neuer Beitragvon karnak » 18. Oktober 2026, 18:37

Als Rentner kann das schon so sein. Aber doch nicht für Leute die noch arbeiten, die Arbeit dort ist wo sie die Mieten nicht bezahlen können. Es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, keine Schulen, keine Kinderbetreuung. Wie soll denn jemand so einfach als Arbeitnehmer in so einer Gegend wohnen,auch wenn die Mieten dort günstig sind.
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Re: Landtagswahlen & Kommunalwahlen

Neuer Beitragvon steffen52 » 18. Oktober 2026, 18:52

karnak hat geschrieben:Als Rentner kann das schon so sein. Aber doch nicht für Leute die noch arbeiten, die Arbeit dort ist wo sie die Mieten nicht bezahlen können. Es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt, keine Schulen, keine Kinderbetreuung. Wie soll denn jemand so einfach als Arbeitnehmer in so einer Gegend wohnen,auch wenn die Mieten dort günstig sind.

Na endlich begreifst du wie Elend es in diesem Lande aussieht.....Darum brauchen die Leute die in Arbeit sind ihr Auto und einigermaßen günstige
Spritpreise, sowie auch geringere Steuern in jeden Bereich. Wäre alles möglich, würde diese Regierung für ihre Bürger was machen, aber so machen
sie nur alles teurer. Würden sie nicht...okay ich lasse es lieber, sonst kommst du mir wieder mit so sinnlosen Worte wie Sturmlokal, man könnte
bei dir denken das nicht nur die DDR-Vergangenheit bei dir hängen geblieben ist, sondern auch noch die Zeit davor..... [sick]
Gruß steffen52
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Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 19. Oktober 2026, 10:29

pentium hat geschrieben:in Bezug auf einen Beitrag von @ karnak ...
Sicher hat man in der DDR die Platten gebaut. Dafür sind aber die Altbauten vergammelt. Solche Filme wie Ist Leipzig noch zu retten oder ähnlich scheinst du ja nie gesehen zu haben. Nochmal, die Länder sind für das Wohnungswesen verantwortlich. Wir sind nicht mehr in der DDR.

Richtig, auch in der DDR wurde im Wesentlichen auf den Neubau gesetzt und die Altbauten wurden vernachlässigt, das wurde nicht nur von mir zu DDR-Zeiten kritisiert. Nur hat sich daran nichts geändert, auch aktuell wird der Neubau priorisiert und Altbauten werden mehr oder weniger vernachlässigt.
Wenn der Wohnungsbau Ländersache ist, ist andererseits auch das von der Hubig angedachte Antienteignungsgesetz zumindest fragwürdig. Dann sollte gleich ein Preisstoppgesetz auf den Weg gebracht werden.

steffen52 hat geschrieben:auch in Bezug auf einen Beitrag von @ karnak ...
Na endlich begreifst du wie Elend es in diesem Lande aussieht ... [sick]
Gruß steffen52

Das Elend beobachte ich an Hand einer zunehmenden Zahl von Obdachlosen hier in Berlin täglich [angst]
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
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Neuer Beitragvon Icke46 » 19. Oktober 2026, 14:50

Was ich ja immer paradox finde: In Berlin stehen aktuell 40.500 Wohnungen seit mindestens 12 Monaten leer. Auch wenn nun die berechneten Zahlen sagen, dass 3% leerstehende Wohnungen einen entspannten Wohnungsmarkt widerspiegeln, während die besagten 40.500 Wohnungen nur 2% ausmachen und einen angespannten Wohnungsmarkt zeigen sollen: Wäre es nicht sinnvoll, als Schnellmaßnahme erstmal den Leerstand zu beseitigen?
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Neuer Beitragvon pentium » 19. Oktober 2026, 15:51

Icke46 hat geschrieben:Was ich ja immer paradox finde: In Berlin stehen aktuell 40.500 Wohnungen seit mindestens 12 Monaten leer. Auch wenn nun die berechneten Zahlen sagen, dass 3% leerstehende Wohnungen einen entspannten Wohnungsmarkt widerspiegeln, während die besagten 40.500 Wohnungen nur 2% ausmachen und einen angespannten Wohnungsmarkt zeigen sollen: Wäre es nicht sinnvoll, als Schnellmaßnahme erstmal den Leerstand zu beseitigen?


Gute Idee. Wird aber nicht funktionieren.
Von den rund 40.500 leer stehenden Wohnungen steht ein erheblicher Teil – je nach Datenbasis zwischen 12.000 und 16.000 Einheiten – länger als 12 Monate leer. Dieser langfristige Leerstand entzieht dem Markt dauerhaft Wohnraum und erfüllt nicht mehr die Funktion einer kurzfristigen Fluktuationsreserve.
https://www.berliner-mieterverein.de/ak ... /92753.htm

Ein Teil der Wohnungen steht leer, weil unvermietete Immobilien oft zu einem deutlich höheren Preis verkauft werden können. Das Land Berlin versucht hiergegen mit dem Zweckentfremdungsverbot vorzugehen, welches Leerstände ohne Genehmigung von mehr als drei Monaten verbietet.
Ein Großteil des Leerstands ist nicht sofort bezugsfertig. Viele Wohnungen stehen wegen aufwendiger Sanierungen, langwieriger Erbstreitigkeiten oder baulicher Mängel leer, die eine sofortige Vermietung unmöglich machen.

Solche Spekulationsinmobilien finden sich hier in der Gegend ebenfalls. Die Häuser stehen teilweise seit den Wendewirren leer.
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Re: Die Sachen mit der Wohnungspolitik

Neuer Beitragvon karnak » 19. Oktober 2026, 17:00

Icke46 hat geschrieben:Was ich ja immer paradox finde: In Berlin stehen aktuell 40.500 Wohnungen seit mindestens 12 Monaten leer. Auch wenn nun die berechneten Zahlen sagen, dass 3% leerstehende Wohnungen einen entspannten Wohnungsmarkt widerspiegeln, während die besagten 40.500 Wohnungen nur 2% ausmachen und einen angespannten Wohnungsmarkt zeigen sollen: Wäre es nicht sinnvoll, als Schnellmaßnahme erstmal den Leerstand zu beseitigen?

Also meine Wohnung in Potsdam stand nach unserem Auszug 2 Jahre leer. Wir sind ausgezogen mit 1400 Euro, neuer vermietet wurde sie mit 2000 Euro,also 600 Euro mehr. Für mich ist das Wucher. Und wie ich den zusätzlichen Funkklingeln entnehme ist das jetzt eine WG.
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Re: Die Sachen mit der Wohnungspolitik

Neuer Beitragvon karnak » 19. Oktober 2026, 17:03

pentium hat geschrieben:
Icke46 hat geschrieben:Was ich ja immer paradox finde: In Berlin stehen aktuell 40.500 Wohnungen seit mindestens 12 Monaten leer. Auch wenn nun die berechneten Zahlen sagen, dass 3% leerstehende Wohnungen einen entspannten Wohnungsmarkt widerspiegeln, während die besagten 40.500 Wohnungen nur 2% ausmachen und einen angespannten Wohnungsmarkt zeigen sollen: Wäre es nicht sinnvoll, als Schnellmaßnahme erstmal den Leerstand zu beseitigen?


Gute Idee. Wird aber nicht funktionieren.
Von den rund 40.500 leer stehenden Wohnungen steht ein erheblicher Teil – je nach Datenbasis zwischen 12.000 und 16.000 Einheiten – länger als 12 Monate leer. Dieser langfristige Leerstand entzieht dem Markt dauerhaft Wohnraum und erfüllt nicht mehr die Funktion einer kurzfristigen Fluktuationsreserve.
https://www.berliner-mieterverein.de/ak ... /92753.htm

Ein Teil der Wohnungen steht leer, weil unvermietete Immobilien oft zu einem deutlich höheren Preis verkauft werden können. Das Land Berlin versucht hiergegen mit dem Zweckentfremdungsverbot vorzugehen, welches Leerstände ohne Genehmigung von mehr als drei Monaten verbietet.
Ein Großteil des Leerstands ist nicht sofort bezugsfertig. Viele Wohnungen stehen wegen aufwendiger Sanierungen, langwieriger Erbstreitigkeiten oder baulicher Mängel leer, die eine sofortige Vermietung unmöglich machen.

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Gnadenlose Enteignung gebe es da bei mir,spätestens nach 10 Jahren, ohne Entschädigung. Die Berliner Linken wären gegen mich Vermieterfreundlich. [flash]
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Re: Die Sachen mit der Wohnungspolitik

Neuer Beitragvon steffen52 » 19. Oktober 2026, 17:45

karnak hat geschrieben:
Icke46 hat geschrieben:Was ich ja immer paradox finde: In Berlin stehen aktuell 40.500 Wohnungen seit mindestens 12 Monaten leer. Auch wenn nun die berechneten Zahlen sagen, dass 3% leerstehende Wohnungen einen entspannten Wohnungsmarkt widerspiegeln, während die besagten 40.500 Wohnungen nur 2% ausmachen und einen angespannten Wohnungsmarkt zeigen sollen: Wäre es nicht sinnvoll, als Schnellmaßnahme erstmal den Leerstand zu beseitigen?

Also meine Wohnung in Potsdam stand nach unserem Auszug 2 Jahre leer. Wir sind ausgezogen mit 1400 Euro, neuer vermietet wurde sie mit 2000 Euro,also 600 Euro mehr. Für mich ist das Wucher. Und wie ich den zusätzlichen Funkklingeln entnehme ist das jetzt eine WG.

Da siehst du mal wie günstig du im Wald wohnst. Hoffentlich liest dein Vermieter hier nicht mit, sonst würde er auch mal bei dir die Miete erhöhen... [laugh]
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Re: Die Sachen mit der Wohnungspolitik

Neuer Beitragvon pentium » 19. Oktober 2026, 17:59

karnak hat geschrieben:
pentium hat geschrieben:
Icke46 hat geschrieben:Was ich ja immer paradox finde: In Berlin stehen aktuell 40.500 Wohnungen seit mindestens 12 Monaten leer. Auch wenn nun die berechneten Zahlen sagen, dass 3% leerstehende Wohnungen einen entspannten Wohnungsmarkt widerspiegeln, während die besagten 40.500 Wohnungen nur 2% ausmachen und einen angespannten Wohnungsmarkt zeigen sollen: Wäre es nicht sinnvoll, als Schnellmaßnahme erstmal den Leerstand zu beseitigen?


Gute Idee. Wird aber nicht funktionieren.
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Ein Teil der Wohnungen steht leer, weil unvermietete Immobilien oft zu einem deutlich höheren Preis verkauft werden können. Das Land Berlin versucht hiergegen mit dem Zweckentfremdungsverbot vorzugehen, welches Leerstände ohne Genehmigung von mehr als drei Monaten verbietet.
Ein Großteil des Leerstands ist nicht sofort bezugsfertig. Viele Wohnungen stehen wegen aufwendiger Sanierungen, langwieriger Erbstreitigkeiten oder baulicher Mängel leer, die eine sofortige Vermietung unmöglich machen.

Solche Spekulationsinmobilien finden sich hier in der Gegend ebenfalls. Die Häuser stehen teilweise seit den Wendewirren leer.

Gnadenlose Enteignung gebe es da bei mir,spätestens nach 10 Jahren, ohne Entschädigung. Die Berliner Linken wären gegen mich Vermieterfreundlich. [flash]


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Re: Die Sachen mit der Wohnungspolitik

Neuer Beitragvon Icke46 » 19. Oktober 2026, 18:08

karnak hat geschrieben:
Icke46 hat geschrieben:Was ich ja immer paradox finde: In Berlin stehen aktuell 40.500 Wohnungen seit mindestens 12 Monaten leer. Auch wenn nun die berechneten Zahlen sagen, dass 3% leerstehende Wohnungen einen entspannten Wohnungsmarkt widerspiegeln, während die besagten 40.500 Wohnungen nur 2% ausmachen und einen angespannten Wohnungsmarkt zeigen sollen: Wäre es nicht sinnvoll, als Schnellmaßnahme erstmal den Leerstand zu beseitigen?

Also meine Wohnung in Potsdam stand nach unserem Auszug 2 Jahre leer. Wir sind ausgezogen mit 1400 Euro, neuer vermietet wurde sie mit 2000 Euro,also 600 Euro mehr. Für mich ist das Wucher. Und wie ich den zusätzlichen Funkklingeln entnehme ist das jetzt eine WG.


Na gut, bei Potsdam ist das irgendwo nachvollziehbar, auch wenn man es nicht gut findet. Das ist ja eine absolute In-Stadt, im Prenzlauer Berg in Berlin ist das ja ähnlich. Und trotzdem hat es bei Deiner Wohnung zwei Jahre gedauert, bis jemand bei dem „Schnäppchen“ zugegriffen hat [grins] .

Aber das Immobiliengeschäft ist allgemein eine Wissenschaft für sich…..
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Re: Die Sachen mit der Wohnungspolitik

Neuer Beitragvon karnak » 19. Oktober 2026, 18:22

steffen52 hat geschrieben:Da siehst du mal wie günstig du im Wald wohnst. Hoffentlich liest dein Vermieter hier nicht mit, sonst würde er auch mal bei dir die Miete erhöhen...
Gruß steffen52

[grin] Kann er machen, und ich entscheide ob mir das Wohnen im Wald dann noch wert ist. Ich bin Mitglied im Mieterbund und würde das natürlich auch prüfen lassen. Nach der Zeit wird er wissen was man an so einem Mieter wie uns hat, in der Wohnung über uns hat in der Zeit der Mieter schon 4 Mal gewechselt, jetzt wohnt eine junge Kurdin drin, ich gehe von Lesbe aus. [flash] Wenn man hier wohnt muss man bereit und in der Lage sein 5 Km zum Einkaufen zu fahren, von Arbeitsplätzen gar nicht zu reden. Also ich wäre als Vermieter froh wenn ich da einen verlässlichen Mieter hätte.
Das alles lässt mich ziemlich ruhig schlafen.
Ansonsten wenn es mal anders wird, Chemnitz haben wir durchaus ins Auge gefasst, haufenweise gute und günstige Wohnungen. Zwar haufenweise Nazis, aber wir sind ja Biodeutsche und ich habe sogar noch den passenden und unauffälligen Slang. [flash]
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Re: Die Sachen mit der Wohnungspolitik

Neuer Beitragvon augenzeuge » 19. Oktober 2026, 18:28

karnak hat geschrieben:Chemnitz haben wir durchaus ins Auge gefasst, haufenweise gute und günstige Wohnungen. Zwar haufenweise Nazis, aber wir sind ja Biodeutsche und ich habe sogar noch den passenden und unauffälligen Slang. [flash]


Und du sagst den Steffen52's was sie hören wollen... [laugh]
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Re: Die Sachen mit der Wohnungspolitik

Neuer Beitragvon steffen52 » 19. Oktober 2026, 18:34

karnak hat geschrieben:
steffen52 hat geschrieben:Da siehst du mal wie günstig du im Wald wohnst. Hoffentlich liest dein Vermieter hier nicht mit, sonst würde er auch mal bei dir die Miete erhöhen...
Gruß steffen52

Kann er machen, und ich entscheide ob mir das Wohnen im Wald dann noch wert ist. Ich bin Mitglied im Mieterbund und würde das natürlich auch prüfen lassen. Nach der Zeit wird er wissen was man an so einem Mieter wie uns hat, in der Wohnung über uns hat in der Zeit der Mieter schon 4 Mal gewechselt, jetzt wohnt eine junge Kurdin drin, ich gehe von Lesbe aus. [flash] Wenn man hier wohnt muss man bereit und in der Lage sein 5 Km zum Einkaufen zu fahren, von Arbeitsplätzen gar nicht zu reden. Also ich wäre als Vermieter froh wenn ich da einen verlässlichen Mieter hätte.
Das alles lässt mich ziemlich ruhig schlafen.
Ansonsten wenn es mal anders wird, Chemnitz haben wir durchaus ins Auge gefasst, haufenweise gute und günstige Wohnungen. Zwar haufenweise Nazis, aber wir sind ja Biodeutsche und ich habe sogar noch den passenden und unauffälligen Slang.

Du hast wirklich schon zu lange im Wald gewohnt, darum nehme ich dir die Sprüche auch nicht übel.... [laugh] Übrigens, die haufenweise Nazis( deine
Worte) haben hier noch keinen Abgestochen, ausgeraubt oder zusammen geschlagen, erkenne den Unterschied.. [wink]
Gruß steffen52
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Re: Die Sachen mit der Wohnungspolitik

Neuer Beitragvon karnak » 19. Oktober 2026, 18:47

Ich kenne auch hier ein paar von den Experten, ich komme mit denen durchaus klar und die auch mit mir, ich bin aber auch immer mit den Muselmanen klargekommen. Ich begegne immer und jeden auf Augenhöhe so habe ich mit keiner Seite schon mal wirkliche Probleme gehabt obwohl ich bei keinem einen Hehl aus meiner Haltung gemacht habe. So halte ich es und bin immer gut damit gefahren, würde das auch der Gesellschaft empfehlen wenn ich König von Deutschland wäre. [flash] [hallo]
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Re: Die Sachen mit der Wohnungspolitik

Neuer Beitragvon steffen52 » 19. Oktober 2026, 18:53

karnak hat geschrieben:Ich kenne auch hier ein paar von den Experten, ich komme mit denen durchaus klar und die auch mit mir, ich bin aber auch immer mit den Muselmanen klargekommen. Ich begegne immer und jeden auf Augenhöhe so habe ich mit keiner Seite schon mal wirkliche Probleme gehabt obwohl ich bei keinem einen Hehl aus meiner Haltung gemacht habe. So halte ich es und bin immer gut damit gefahren, würde das auch der Gesellschaft empfehlen wenn ich König von Deutschland wäre. [flash] [hallo]

Okay, dann versuche es mal als Bundeskanzler, wäre doch mal was....Mit den König wird es nichts mehr und mit den Kaiser auch nicht.
Kennst doch den Spruch:" Früher hatten wir den Kaiser und heute den Hosensche...". Letzteres würde auf dich nicht zutreffen.... [hallo]
Gruß steffen52
Menschen sind in drei Kategorien zu unterteilen: Die Wenigen, die dafür sorgen, das etwas geschieht...., die Vielen, die zuschauen, wie etwas geschieht...,und die überwältigte Mehrheit, die keine Ahnung hat, was überhaupt geschieht...
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Re: Die Sachen mit der Wohnungspolitik

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 20. Oktober 2026, 10:58

aktuelle Entwicklungen:
Neuer Wohnungsbaufonds soll Investoren anlocken - 20.10.2026, 07:30 Uhr
Die Bundesregierung will einen neuen Wohnungsbaufonds auflegen, um private Investitionen in den Bau neuer Wohnungen auszulösen. Dies gehe aus einem Konzeptpapier hervor, berichtet der "Spiegel". Demnach soll die staatliche Förderbank KfW als Ankerinvestor 100 Millionen Euro einbringen. "Wir haben die KfW beauftragt, alle erforderlichen Schritte vorzubereiten", sagt Bauministerin Verena Hubertz dem "Spiegel". "Mit einem eigenen Wohnungsbaufonds wollen wir den Markt testen, um privates Kapital für mehr bezahlbaren und klimafreundlichen Wohnraum zu hebeln", erklärt die SPD-Ministerin weiter. Das Gesamtvolumen des Fonds soll eine Milliarde Euro umfassen. Dem Bericht zufolge ist der Wohnungsbaufonds als Moduls des bereits bestehenden "Deutschlandfonds" geplant. Neben dem sozialen Wohnungsbau solle der Fonds Bauprojekte von Neubauwohnungen mit einer Maximalmiete von 15 Euro den Quadratmeter finanzieren, heißt es.

https://www.n-tv.de/der_tag/Neuer-Wohnungsbaufonds-soll-Investoren-anlocken-id31436513.html,
ist es eine Reaktion auf die Berliner Pläne zur Vergesellschaftung von Wohnungsunternehmen ? Wobei sich auch das wohl in Berlin am Meisten betroffene Unternehmen Vonovia zu Wort gemeldet hat und die Pläne als nicht verfassungskonform bezeichnet.
„Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ ist der Kernsatz des Artikels 14 Absatz 2 des deutschen Grundgesetzes (GG)

...
MfG Gerd Böhmer,
Reichsbahninspektor aD
http://www.gerdboehmer-berlinereisenbahnarchiv.de
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Re: Die Sachen mit der Wohnungspolitik

Neuer Beitragvon pentium » 20. Oktober 2026, 14:56

Breaking New:

Ines Schwerdtner kündigt Mieterhöhungen & Sanierungstopp für die enteigneten Wohnungen in #Berlin an!

Man braucht 16 Mrd. und hat –4 Mrd. Haushalt. Es läuft also über Zinskredite, aber da die Zinsen so hoch sind, müssen die Mieten "moderat erhöht" werden.

Wie man Rücklagen für Sanierungen bilden will, während man die Miete für die Schuldrückzahlungen nutzen möchte, konnte nicht erläutert werden. Es wird obendrauf also einen Renovierungs- und Sanierungsstopp geben.

So gewählt, so bekommen..

https://x.com/Hosenmaus1/status/2112483 ... 06560?s=20
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
Anton Günther

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