Nordhausen (Thüringen) – Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise im Herbst 2015 bot das Autohaus Peter (900 Mitarbeiter) Flüchtlingen aus Syrien, dem Irak und Eritrea eine Berufsausbildung als Kfz-Mechatroniker an. Das Ziel: aus möglichst vielen von ihnen Fachkräfte zu machen. Jetzt zieht Senior-Chef Helmut Peter (67) eine ernüchternde Bilanz.
„Von insgesamt 20 Flüchtlingen ist keiner mehr da! Wir haben uns mehr erhofft, weil wir sehr viel Herzblut in das Projekt gesteckt haben“, sagt Peter.
Von 30 Bewerbern bekamen 20 die Chance auf eine Lehrstelle. Fünf davon schmissen bereits in den ersten Wochen hin. Weitere neun brachen im ersten oder zweiten Lehrjahr ab. Nur sechs haben ihren Abschluss gemacht.
Peter, der auch Präsident des Thüringer KfZ-Verbandes ist, erklärt: „Viele wollen nicht drei Jahre lang für 700 oder 800 Euro Lehrlingsgeld arbeiten und noch für Prüfungen lernen. Die verzichten lieber auf den Abschluss und wechseln irgendwohin ans Fließband, wo Ungelernte 1200 Euro bekommen.“ Einige seiner Flüchtlinge seien von einer Großbäckerei abgeworben worden.

augenzeuge hat geschrieben:Peter, der auch Präsident des Thüringer KfZ-Verbandes ist, erklärt: „Viele wollen nicht drei Jahre lang für 700 oder 800 Euro Lehrlingsgeld arbeiten und noch für Prüfungen lernen. Die verzichten lieber auf den Abschluss und wechseln irgendwohin ans Fließband, wo Ungelernte 1200 Euro bekommen.“ Einige seiner Flüchtlinge seien von einer Großbäckerei abgeworben worden.
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AZ


augenzeuge hat geschrieben:Menschen aus der Ukraine müssen kein Asylverfahren durchlaufen, sie haben sofort ähnliche Rechte wie anerkannte Flüchtlinge. Weil die EU nach Russlands Angriffskrieg mit der sogenannten Massenzustrom-Richtlinie sehr schnell ermöglicht hat, gilt in Deutschland der § 24 Aufenthaltsgesetz für Geflüchtete.
AZ

pentium hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Menschen aus der Ukraine müssen kein Asylverfahren durchlaufen, sie haben sofort ähnliche Rechte wie anerkannte Flüchtlinge. Weil die EU nach Russlands Angriffskrieg mit der sogenannten Massenzustrom-Richtlinie sehr schnell ermöglicht hat, gilt in Deutschland der § 24 Aufenthaltsgesetz für Geflüchtete.
AZ
Ja und wieso tauchen die Ukrainer dann als Zuwanderer in der Statistik auf...?


Edelknabe hat geschrieben:Uwe aus Mali, das kann nur der Sohn vom Vertragsarbeiter Mumbu aus ehemaliger DDR sein. Bestimmt weil Vatern am Ende nicht bezahlt wurde. Nee nee, nicht von der DDR, eher von seinem Mali selber.
Rainer Maria

Ari@D187 hat geschrieben:Die ersten 45 Nicht-Ortskräfte sind endlich da, nachdem der Klageweg erfolgreich war. Zwei sind beim Zwischenstop in Istanbul beim Shoppen verschütt gegangen, werden aber nachgeholt.
Ari
![Muede [muede]](./images/smilies/muede.gif)

Herzzerreißende Szenen spielten sich am Montagnachmittag am Flughafen Hannover ab, als der erste Flug unter der Merz-Regierung mit rund 50 afghanischen Hilfskräften in Hannover landete. Elhan Neda aus Kabul erzählt FOCUS online, welche Leidenszeit seine Familie hinter sich hat.
Nach schier endlos erscheinenden 80 Minuten des Wartens nach der Landung des Flugzeuges war es endlich so weit: Elhan Neda, ehemalige afghanische Ortskraft für das deutsche Innenministerium in Kabul, erblickt in der gläsernen Ausgangsschleuse am Terminal C des Flughafens Hannover-Langenhagen seine Mutter.
Der 29-Jährige breitet die Arme aus, sprintet fünf Meter auf seine Mutter zu. Ihre Arme umschließen sich, beiden schießen die Tränen in die Augen. "Sechs Jahre habe ich auf diesen Moment gewartet. Ein furchtbarer Albtraum geht endlich zu Ende", sagt Elhan Neda wenig später dem FOCUS-online-Reporter.
Elhan Neda, der schon 2019 nach Europa kam und seit 2021 in Deutschland lebt und an einer Uni in Düsseldorf arbeitet, kann das Glück, endlich seine Familie wiederzusehen, kaum fassen. "Die Situation in Islamabad war extrem schwierig. Meine Mutter, die ebenfalls für die Bundesregierung gearbeitet hatte, und meine beiden Schwestern waren zwar in Gästehäusern untergebracht, die von der deutschen Regierung finanziert werden. Aber sie mussten dort zwei Jahre darauf warten, bis es endlich mit der Ausreise geklappt hat."


pentium hat geschrieben:So so Flüchtling beendet Praktikum da Arbeit zu schwer und danach sehr Müde
https://x.com/meiky0815/status/1962496553106452505
Edelknabe hat geschrieben:Der war gut, "8 Stunden stehen bin ich nicht gewöhnt". Na mensch RB nimmt den Kerl mit Handkuss.
Rainer Maria

pentium hat geschrieben:So so Flüchtling beendet Praktikum da Arbeit zu schwer und danach sehr Müde
https://x.com/meiky0815/status/1962496553106452505

augenzeuge hat geschrieben:pentium hat geschrieben:So so Flüchtling beendet Praktikum da Arbeit zu schwer und danach sehr Müde
https://x.com/meiky0815/status/1962496553106452505
Hat X einmal positiv über einen Flüchtling berichtet?
AZ

Gerd Böhmer hat geschrieben:
(….)
die Videosequenz ist mir irgendwie in der Erinnerung, die letzte Aussage des Knaben war wohl "ich will Profifussballer werden und viel Geld "verdienen". Nur das Profifussball Schwerstarbeit ist, aber das hat ihm wohl noch kein Mensch verraten.
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