Die Lage in der Ukraine Teil 2


Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 10. Januar 2016, 21:41

Na, ist doch fein: http://m.bild.de/politik/inland/die-lin ... obile.html

Zitat: "Einer der Saalordner, die ihm seinen Platz in Reihe zwei, ganz außen, freigehalten haben, trägt ein Separatisten-Solidaritäts-T-Shirt mit dem Aufdruck: „Je suis Donbass“ (Ich bin Donbass). Ein anderer Ordner trägt stolz das Abzeichen des Veteranenverbandes der DDR-Fallschirmjäger. "
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 10. Januar 2016, 21:46

HPA hat geschrieben:Na, ist doch fein: http://m.bild.de/politik/inland/die-lin ... obile.html

Zitat: "Einer der Saalordner, die ihm seinen Platz in Reihe zwei, ganz außen, freigehalten haben, trägt ein Separatisten-Solidaritäts-T-Shirt mit dem Aufdruck: „Je suis Donbass“ (Ich bin Donbass). Ein anderer Ordner trägt stolz das Abzeichen des Veteranenverbandes der DDR-Fallschirmjäger. "


Um was geht es in dem Artikel? Bild mag meinen Adblocker nicht und ich will ihn nicht deaktivieren...und Veteranen der DDR-Fallschirmjäger?
An welchem Feldzug haben diese Veteranen eigentlich teilgenommen?

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 10. Januar 2016, 22:04

Zitat:
Von: PETER TIEDE (TEXT) UND MICHAEL HÜBNER (FOTO, VIDEO)
10.01.2016 - 13:49 Uhr
Es ist der traditionelle Jahresauftakt für Deutschlands radikale Linkspolitiker: Die Rosa-Luxemburg-Konferenz der Zeitung „Junge Welt“ in Berlin. Und traditionell wird dabei politisch über die Stränge geschlagen.
Doch in diesem Jahr war man besonders extremistisch: Auf der Tagung wurde an diesem Samstag in Berlin offen zur Unterstützung einer Separatisten-Miliz in der Ost-Ukraine, und zum bewaffneten Kampf gegen die ukrainische Regierung aufgerufen!
Niemand störte sich daran, auch nicht zwei prominente Teilnehmer der Tagung: Linkspartei-Gründer Oskar Lafontaine (72) und seine Gattin, die Fraktionschefin der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht (46). Sie war als Referentin dort, ihr Mann als ihre Begleitung.
Wagenknecht sprach am frühen Abend. Am Nachmittag war zuvor ein anderer Redner per Video-Chat zugeschaltet: Der Russe Aleksej Markow, in der Ost-Ukraine Kommandeur der berüchtigten Russen-Rebellen-Brigade „Prisrak“ (deutsch: „Geister“)! Kampfname des gebürtigen Sibiriers und heutigen Moskauers: „Rote Ratte“.


Der Name ist offenbar auch Programm: Dem Geister-Trupp werden Kriegsverbrechen vorgeworfen. Markows Truppe war eine der ersten Gruppen, die im Namen Moskaus die Ost-Ukraine besetzten. Deshalb steht die Gruppe schon seit März 2014 auf der Sanktionsliste der EU.
Der Separatistenführer darf deutschen Boden nicht betreten, seine Organisation von Deutschland aus nicht unterstützt werden. Es ist auch ausdrücklich verboten, Markow und dessen Brigade „Vermögenswerte zur Verfügung zu stellen“.
Doch das interessiert im Saal der Urania in Berlin an diesem Samstag niemanden. Die Tagungsleitung, die Chefredakteurin des ehemaligen DDR-Musikmagazins „Melodie und Rhythmus“, die schon bei Markow im Kampfgebiet war, begrüßte ihn mit seinem „kommunistischen Bataillon an der Frontlinie im Kampf gegen Faschisten“. Und er berichtete von seinem „Kampf gegen die Faschisten“ und reckte die linke Faust zum Kampf empor.

zu kämpfen. Der Saal ist es auch. Alles Antifaschisten. Nur, wer ist der Faschist? Klare Antwort: Die Regierung in Kiew – alles Nazis. Und mit Nazis wird nicht verhandelt.
Also sagt Markow auf die Frage, ob „es einen gerechten Frieden mit der Regierung in Kiew“ geben könne: „Offen gesagt: Die Regierung ist Kiew, das sind offene Nazis. Mit Nazis kann man nicht verhandeln, die kann man nur besiegen.“ Da hat er den Saal endgültig. Nur wenige, die nicht klatschen.
Als er dann via Videochat in den Saal ruft, „Wir brauchen eine echte kommunistische Partei, keine Diskussionsklubs. Parteien, deren Mitglieder in der Not auch bereit sind, die Freiheit mit der Waffe in der Hand zu verteidigen! Zusammen können wir den Faschismus besiegen!“, da klatschen die knapp 900 Zuhörer.
► Den Aufruf zum bewaffneten Kampf in der Ost-Ukraine (gegen die souveräne Ukraine und deren Regierung) quittiert der Saal mit Sprechchören: „Hoch, hoch, hoch die internationale Solidarität ...“
Der Leipziger Linke-Lokal-Politiker und Stadtrat Alexej Danckwardt, der übersetzt hatte, sandte noch eine eigene Botschaft hinterher: Er rief offen zur Unterstützung der terroristischen Vereinigung auf. Er hoffe, dass der Terrorführer aus dem Donbass für seinen Krieg gegen die Ukraine die nötige Unterstützung bekomme. Danckwardt rief auf offener Bühne dazu auf, diesen Kampf zu unterstützen.
► Dass da der Anführer einer terroristischen Vereinigung zugeschaltet war, interessierte niemanden. „Junge Welt“-Chefredakteur Arnold Schölzel (68, einst Stasi-IM „André Holzer“) von BILD auf den Aufruf zur Unterstützung der Terror-Truppe angesprochen: „Ich sehe da kein Problem.“ Auch nicht, dass die Markow-Truppe auf der Sanktionsliste der EU steht? „Nein. Das ist eine Liste, aufgestellt von Regierungen, die täglich Staatsterrorismus ausüben ...“
Ein anderer wird später so tun, als ob er von all dem nichts weiß: Oskar Lafontaine (72), Ikone der Linkspartei und Wagenknechts Ehegatte. Von BILD vor der Kamera dazu befragt, dass auf der Konferenz nicht nur der Chef einer Terrormiliz gefeiert, sondern auch noch zur Unterstützung der Terrorbrigaden aufgerufen wird, bricht Lafontaine das Interview ab.

Einer der Saalordner, die ihm seinen Platz in Reihe zwei, ganz außen, freigehalten haben, trägt ein Separatisten-Solidaritäts-T-Shirt mit dem Aufdruck: „Je suis Donbass“ (Ich bin Donbass). Ein anderer Ordner trägt stolz das Abzeichen des Veteranenverbandes der DDR-Fallschirmjäger. Andere tragen Ordnerbinden von der Gewerkschaft Ver.di, die zu den Sponsoren gehört. Auf der Bühne wird derweil Werbung für ein Buch gemacht, in dem der Ex-DDR-Verteidigungsminister und der Ex-Chefanalyst der Stasi die aktuelle Lage und die Perspektiven im revolutionären Kuba analysieren.
Linke-Fraktionschefin Wagenknecht war nicht dazu zu sprechen, was sie auf einer solchen Tagung macht.

Zu " Pisrak" habe ich weiter oben einen Artikel verlinkt . Im Teil Nr.3
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 10. Januar 2016, 22:10

Danke HPA, muss ich morgen mal in aller Ruhe lehsen.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 10. Januar 2016, 22:23

Guter Artikel, HPA. Muss man neben den Flüchtlingen erst mal wirken lassen... [denken]
AZ
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Spartacus » 11. Januar 2016, 20:36

augenzeuge hat geschrieben:Guter Artikel, HPA. Muss man neben den Flüchtlingen erst mal wirken lassen... [denken]
AZ


Normalerweise findet die Bild bei mir ja nicht statt, aber der Artikel ist wirklich gut.

Was da abgeht ist wirklich bizarr. Rotlackierte Faschisten im Donbass und nationale Faschisten in Kiew?

Faschisten kämpfen also gegen Faschisten, oder um es auf den Punkt zu bringen, Söldner gegen Söldner, am Ende siegt das Geld bzw.
die Seite die das meiste Geld hat.

Und die liebe Linke positioniert sich ganz klar, beschwert sich aber, wenn sie vom Verfassungsschutz beobachtet wird. [grins]

Und natürlich die alten Töne: Völker hört die Signale....ähh, nun ja.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon augenzeuge » 11. Januar 2016, 22:42

Was sollen die Nordkoreaner dabei?

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 11. Januar 2016, 23:55

Naja, das ist ja irgendwie ein " fortschrittliche Nation" während der faulende und verwesende Kapitalismus... [flash]

Bei fb haben sich ja die Jünger entsprechender kommunistischer Splittergrüppchen zum Thema LL16 in die Haare , das die Heide wackelt.
Aber solange die nur mit sich und ihren kruden Theorien beschäftigt sind, ist ja alles i.o.

Nee sparta, das sind keine rotlackierten Faschisten, das sind Nazis. Russische Nazis.

Hier nochmal aufgedröselt: https://linksunten.indymedia.org/de/node/164630

Und wie ich schon mal schrieb, wenn man die Anzahl der rechts einzuordnenden Abgeordneten und Funktionsträger zur Grundlage für eine angebliche "Kiever Faschisten Junta " nimmt, wie sollte man dann den sächsischen Landtag zu Zeiten der NPD Fraktion nennen?
Oder den jetzigen Landtag in Meck-Pomm?

Wobei ,wie aktuell zu hören ist, ja man derzeit in der DNR/LNR in gewissen höheren Separatistenkreisen beschäftigt ist, sich gegenseitig umzubringen. [flash]

http://www.liveleak.com/view?i=411_1452450293

Apropos Georgskreuz, so wie auf den Liveleak Bildern zu sehen ist: https://informnapalm.org/de/13970-2/
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 16. Januar 2016, 23:13

So finanziert Russland die ukrainischen Rebellengebiete

Von Julian Röpcke

Im Osten der Ukraine haben sich seit April 2014 zwei einzigartige staatliche Gebilde etabliert, die sich selbst „Volksrepubliken“ von Donezk und Luhansk nennen. Doch nicht nur die pro-russische Propaganda in den beiden „Republiken“, sondern auch der russische Präsident Wladimir Putin (63) selbst, halten einen anderen Namen für die ukrainische Konfliktregion für angemessener: „Noworossija“, zu deutsch: Neurussland.
Aus diesem - ethnisch-kulturell begründeten und vollkommen völkerrechtswidrigen - Selbstverständnis erklärt sich die bislang bekannte Unterstützung, die Russland den abtrünnigen Gebieten zukommen lässt.

Weiter hier: http://www.bild.de/politik/ausland/ukra ... .bild.html
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 17. Januar 2016, 16:01

Im Artikel ist ein sehr interessantes Dokument verlinkt, in dem nachgewiesen wird, in welchem Ausmass Russland mit Soldaten und Material in der Ostukraine unterwegs ist.

http://www.atlanticcouncil.org/images/p ... an_web.pdf
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 18. Januar 2016, 00:33

Hier übrigens ein hübsches Beispiel, wie die putlersche Propagandamaschinerie aus einem russischen Nazi einen " ukrainischen Nazi " macht: http://www.stopfake.org/en/fake-ukraini ... ionalists/
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 18. Januar 2016, 11:16

Burjatien scheint neuerdings in der Ostukraine zu liegen:

„Kampfburjaten der Russischen Welt“: 5. Panzerbrigade der russischen Streitkräfte im Donbass

https://informnapalm.org/de/kampfburjat ... m-donbass/
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 18. Januar 2016, 11:27

HPA hat geschrieben:Burjatien scheint neuerdings in der Ostukraine zu liegen:

„Kampfburjaten der Russischen Welt“: 5. Panzerbrigade der russischen Streitkräfte im Donbass

https://informnapalm.org/de/kampfburjat ... m-donbass/


Urlauber oder Verfahren?

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 18. Januar 2016, 11:29

Beides? Im Urlaub mit dem Panzer verfahren. [flash]
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 18. Januar 2016, 16:47

Das wirft ein interessantes Licht auch auf MH17. Sprich, auf die Skrupellosigkeit der Täter.

http://www.independent.co.uk/news/world ... 18991.html
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 18. Januar 2016, 18:42

Ein weiterer Angehöriger der russischen Streitkräfte, welcher sich mitsamt seiner Kalaschnikov in den Donbass " verlaufen" hat:

https://informnapalm.org/de/ein-militae ... m-donbass/
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 20. Januar 2016, 10:21

Stalins Gesetz im Donbass

Donezker und Lugansker "Volksrepubliken" - Terror ohne Wenn und Wahl...

Wenn Igor Girkin, der gesuchte Massenmörder und ehemalige "Kommandant" der sogenannten "Donezker Volksrepublik", davon spricht, dass unter ihm die Erschießungen nach "Stalinschen Gesetzen" stattfanden, sollte man sich noch einmal vergegenwärtigen, was das eigentlich für Gesetze waren, um das apokalytische Ausmaß des Grauens in den okkupierten Gebieten und das Schicksal der etwa 1 Mio ukrainischen Binnenflüchtlinge besser zu verstehen.

"Stalins Gesetze" dienten zur scheinbaren Legitimierung der Repressionsmaßnahmen eines verbrecherischen Regimes. Sie bildeten die juristische Grundlage einer Vernichtungsmaschine, welche nun mit dem ganzen Spektrum des Terrors gegen alle Andersdenkenden im eigenen Land vorgehen konnte: Verfolgung, Verbannung, Ethnische Säuberungen, Gulag, Vernichtung... Wer das überlebte, sagte kein schlechtes Wort mehr über Stalin.

Hier zwei von "Stalins Gesetzen" von denen Girkin wohl spricht:
NKWD-Befehl Nr. 00486 „Über die Operation zur Repressierung der Ehefrauen und Kinder von Vaterlandsverrätern.
Das war nichts anderes als Sippenhaft. Es wurde also nicht nur der angebliche "Volksfeind" erschossen, sondern seine ganze Familie in Lagerhaft geschickt, sogar entfernte Verwandte, immer unter Einziehung des gesamten Vermögens. Schon am 20. Juli 1934 wurde Artikel 58 des Strafgesetzbuches der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik um einen Passus ergänzt, der „Familienmitgliedern von Volksfeinden“ mit Bestrafung drohte.

Oder der geheime NKWD-Befehl Nr. 00439, der Deutsche mit sowjetischer Staatsangehörigkeit betraf, die der Spionage bezichtigt wurden. 55005 Deutschstämmige wurden auf der Grundlage dieses Befehls verurteilt, 41898 von ihnen wurden erschossen, 13107 erhielten eine Haftstrafe zwischen fünf und zehn Jahren.
So genannte "Troikas", also Gruppen, bestehend aus 3 Personen, entschieden über Tod oder Leben: Ein Vertreter des NKWD, ein Staatsanwalt, ein Parteisekretär. In ihnen spielte der Vertreter des NKWD de facto die entscheidende Rolle. Oft entschied er allein über die Verhängung der Todes- beziehungsweise die Länge der Haftstrafe, die anderen Mitglieder beschränkten sich häufig auf die Unterschrift unter die fertigen Urteile.
Eine Würdigung der Einzelfälle fand nicht statt. Vielfach erledigten die Troikas ein Pensum von mehreren Hundert Fällen pro Sitzung. Es kam vor, dass über tausend Fälle in einer Verhandlung abgeurteilt wurden. Eine Verteidigung der Angeklagten war nicht vorgesehen, ein Berufungsrecht stand den Verurteilten ebenfalls nicht zu. Den Verurteilten wurde das jeweilige Urteil nicht präsentiert...

Wenn Girkin und Konsorten "Stalins Gesetze" in Anwendung bringen, klingt es in meinen Ohren wie blanker Hohn, wenn Außenminister Steinmeier vorschlägt, zuerst Wahlen im okkupierten Teil des Donbas abzuhalten und dann erst die Kontrolle der Grenzen an die Ukrainer zurückzugeben.
Solche "Wahlen" wären eine Farce und würden wohl kaum fair, direkt und geheim sein.

http://www.pravda.com.ua/rus/news/2016/01/18/7095793/
Foto: NY Times
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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 20. Januar 2016, 15:47

Hier noch ein Link zu den Aussagen des Terroristen Strelkov : http://www.rferl.mobi/a/ukraine-girkin- ... 97491.html
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 23. Januar 2016, 14:20

Hier sieht man übrigens mal einen dieser novorussischen "Traktoristen/ Bergarbeiter"/ Terroristen in Aktion

https://www.facebook.com/10000954502753 ... 406348512/

Ach nee, der kommt ja aus yakutien [grin] http://yakutia.info/article/168115
HPA
 


Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon pentium » 24. Januar 2016, 18:09

Bundesamt geht von Hackerangriff auf ukrainisches Stromnetz aus

Umspannwerke fielen reihenweise aus, Hunderttausende waren ohne Strom. Für den Angriff Ende Dezember soll eine russische Hackergruppe verantwortlich sein. War es Vergeltung?

http://www.sueddeutsche.de/digital/ukra ... -1.2830197

Der Angriff könnte eine Racheaktion gewesen sein: Wenige Wochen zuvor hatten ukrainische Nationalisten mehrere Strommasten gesprengt, über die Strom auf die von Russland annektierte Krim geliefert wurde.

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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 28. Januar 2016, 20:01

Hier mal was Interessantes. Die Rückseite einer russischen Medaille für die Teilnehmer der Krimoperation.

Interessant sind die Datumsangaben ( Hinweis: am 20.2.14 fielen die tödlichen Schüsse auf dem Maidan)
HPA
 

Re: Russland, Putin und die Politik...

Beitragvon Kumpel » 4. Februar 2016, 07:47

Spartacus hat geschrieben:
Tja Sparta, Sewastopol stand nie zur Dsposition, das ist mal wieder so eine Schutzbehauptung der Russen um ihre Annexion irgendwie zu rechtfertigen.
Das kann man drehen und wenden wie man möchte.


Nicht zur Disposition? Der Pachtvertrag wäre ja schon 2019 ausgelaufen.

Da können wir also schön streiten, denn angenommen, die Russen hätten sich nicht eingemischt und kurze Zeit später hätten die Ukrainer den Vertrag über die Nutzung
von Sewastopol einfach so aufgekündigt und die Russen samt Flotte aufgefordert zu verschwinden, was wäre dann wohl passiert?

Mag ich gar nicht dran denken.

LG

Sparta



Nun Sparta , dein Verständnis für die Russen in allen Ehren , allerdings stimmt das mit deiner Angabe 2019 nicht.
Und dein Einwand , es hielte sich sowieso niemand mehr an Verträge ist in diesem Fall Quark.
Wie sollte sich denn ein Bruch dieses Vertrages in der Praxis auswirken? Meinst du die Ukrainer kündigen den Vertrag und die Russen hätten schnurstracks ihren Stützpunkt geräumt?
Außerdem war der Pachtvertrag auf mindestens 30Jahre gesichert. Vorsicht, Du sitzt der russischen Propaganda auf.
Kumpel
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Spartacus » 4. Februar 2016, 18:22

Ich schreibe meistens aus dem Gedächtnis Kumpel und ja, da war noch ein Folgevertrag bis 2042.

Und wie man am laufendem Band rechtsgültige Verträge bricht erlebst du gerade in der sogenannten EU. [hallo]

LG

Sparta


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Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon HPA » 4. Februar 2016, 18:26

Welche Verträge werden aktuell in der EU gebrochen?
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon SCORN » 5. Februar 2016, 06:50

HPA hat geschrieben:Welche Verträge werden aktuell in der EU gebrochen?


wie wäre fürs erste mit dem Schengen Abkommen und den Dublin Verträgen?
SCORN
 

Re: Die Lage in der Ukraine Teil 2

Beitragvon Kumpel » 5. Februar 2016, 07:38

Rührend , wie sich die "Freunde" Europas um deren Wohlergehen sorgen.
Kumpel
 

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