Die Lage in der Ukraine Teil 1

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon HPA » 18. Mai 2014, 09:39

Die wahren Faschisten sitzen im Kreml.


Timothy Snyder über die Ukraine-Krise

Rechte schließen sich zusammen, Putin führt sie an


Russlands politische Führung redet von einer faschistischen Gefahr in der Ukraine, arbeitet aber eng mit den Rechtsextremen aller Länder zusammen – um Europa zu schwächen. Die Lage ist äußerst brisant. Ein Gespräch mit Timothy Snyder.


http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/interview-timothy-snyder-ueber-die-ukraine-12943382.html
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 18. Mai 2014, 09:43

Wer blickt da echt noch durch? Der Begriff des Faschismus wird sehr inflationär in der Ukraine gebraucht. Manche reden darüber, meinen aber oft etwas anderes....habe ich das Gefühl. [denken]

AZ
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nov65 » 18. Mai 2014, 09:57

Vom Rechten Rand des Maidan abgesehen ist die Verwendung des Begriffs Faschisten in Rusllands Öffentlichkeit nicht zutreffend, aber mit Blick auf die Vergangenheit des 2. WK äußerst wirksam.
Da werden über alle Bevölkerungsschichten Abwehr und Vorbehalte aktiviert. Eine schlaue Propaganda. Dann sind auch militärische Mittel recht.
Andreas
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 18. Mai 2014, 20:46

Der neoimperiale Traum von "Neurussland"

Die prorussischen Separatisten geben im Osten und Süden der Ukraine den Ton an und erpressen die Regierung in Kiew. Geht der Plan der Moskautreuen auf, steht am Ende die Gründung eines "Neurusslands".

Zitat:
Am 21. Februar dieses Jahres war die Ukraine noch ein anderes Land.
...
Aber bereits an diesem 21. Februar, als für die meisten Beobachter noch wenig darauf hindeutete, dass die Lage in der Ukraine erneut eskalieren würde, wurde das Szenario einer Spaltung im russischen Fernsehen schon bis in die kleinsten Details diskutiert. "Wie wird die Ukraine aufgeteilt?" hieß die Sendung im wenig bekannten Sender Den-TV, durch die der Redakteur und Mitbegründer Alexander Borodaj führt.
...
Die Ukraine sei so gut wie geteilt – in den Westen, das Zentrum und den Südosten, zu dem auch die Halbinsel Krim gehöre.
Und Russland hat genau das getan, was Borodaj vorhersagte: Es annektierte die Krim.
...
Der Fernsehkommentator Borodaj stieg während der Krim-Krise zum Berater des selbst ernannten Regierungschefs der Krim, Sergej Aksjonow, auf. Der nächste Karriereschritt fand am vergangenen Freitag statt: Da wurde Borodaj, der russischer Staatsbürger ist, zum Regierungschef der "Volksrepublik Donezk" ernannt – einem Gebilde der Separatisten im Osten der Ukraine.

Alexander Borodaj, Igor Strelkow und sein Stellvertreter Sdriljuk sind die Separatisten aus Slawjansk, die den kürzesten Draht nach Russland haben.

http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... sland.html

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Interessierter » 19. Mai 2014, 15:05

Verheugen zur EU-Russlandpolitik: Warum Helmut Schmidt irrt

Altkanzler Helmut Schmidt schmäht die EU-Kommission für ihre Politik in der Ukraine-Krise als unfähig. Eine scharfe Antwort kommt nun von Ex-EU-Kommissar Günter Verheugen. In einem offenen Brief kritisiert er den Parteifreund und attackiert Angela Merkel.

Nun antwortet Günter Verheugen, einst EU-Kommissar, in einem offenen Brief auf den Altkanzler. Darin nimmt er die Brüsseler EU-Bürokratie in Schutz und gibt Kanzlerin Angela Merkel eine Mitschuld an der jetzigen Krise im Verhältnis zu Russland.

Lesen Sie hier den ganzen Brief:
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 70150.html
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 19. Mai 2014, 17:38

Ausgerechnet der Verheugen [smile]

https://lobbypedia.de/wiki/G%C3%BCnter_Verheugen

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 19. Mai 2014, 21:59

"Wir werden nicht zögern, sondern sofort schießen"

Zitat:
Der Vizegouverneur von Dnepropetrowsk in der Ostukraine, Boris Filatow, will seine Provinz mit allen Mitteln gegen prorussische Milizen verteidigen. Den Einfluss Putins hält er für begrenzt.

Die Welt: Donezk und Lugansk sind fest in Separatistenhand. Aber ein "Noworossija", also eine neurussische Republik zwischen Russland und der Ukraine, ergibt keinen Sinn ohne Dnepropetrowsk. Wird hier die entscheidende Schlacht geschlagen?

Boris Filatow: Es wird zu keiner Schlacht um Dnepropetrwosk kommen. Wir beobachten sehr genau, wo es Provokationen, Sabotage und bewaffnete Angriffe geben könnte. Wir lassen aber nicht zu, dass hier noch so eine "Volksrepublik" entsteht. Außerdem teile ich Ihre Meinung nicht: Donezk und Lugansk sind nicht fest in Separatistenhand.

http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... essen.html

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 21. Mai 2014, 21:05

Sonntag ist Wahl in der ganzen Ukraine. Die prorussischen Gruppen in Lugansk und Donezk wollen die Abstimmung in den von ihnen kontrollierten Gebieten jedoch verhindern. Man darf auf das Ergebnis gespannt sein.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nov65 » 22. Mai 2014, 06:02

Den Separatisten ist eine große Enttäuschung zu wünschen. Was aber passiert dann?
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Interessierter » 22. Mai 2014, 07:29

Wer glaubt denn eigentlich , dass die Ukraine das letzte Land ist, in dem Putin in dieser Weise vorgeht? In Georgien stehen doch schon länger seine Truppen unerwünscht auf dessen Territorium. Was wird mit Kasachstan ?

Putin wird weitermachen und Staaten nötigen, um dort seinen Einfluss ausüben zu können. Braucht er nicht diese Erolge einfach um von den grossen russischen Problemen abzulenken ? Zum Beispiel von den wirtschaftlichen ?

Viel mehr als Erlöse aus Gas und Öl hat er doch nicht vorzuweisen. Ich denke er wird weitermachen ehemalige Sowjetrepubliken mittels Nötigung in irgend einer Form an Russland zu binden.

" Der Interessierte "
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Edelknabe » 22. Mai 2014, 07:41

Siehe Interessierter mit:

"Viel mehr als Erlöse aus Gas und Öl hat er doch nicht vorzuweisen."

Erinnert mich irgend wie an die Saudis mit ihren künstlichen Inseln,dem doch recht hohen Turm und diesem vor lauter Langeweile-Spassgefahre mit deutschen Geländewagennobelkarossen durch den Wüstensand toben.

Rainer-Maria und tausende kleine Neger(sinngemäß), herangekarrt mit Schiffen erledigen deren Dreck, putzen und schrubben für nen Appel und ein Ei....
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 22. Mai 2014, 07:52

Äh, Rainer-Maria, was hat dein Beitrag über arabische Nächte, Wüstensand, teure Luxusautos und seltsame Türme, mit der Ukraine zu tun?
Mal abgesehen davon das in dem Beitrag vom Interessierten die Worte Gas und Öl vorkommen!

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 22. Mai 2014, 17:39

Und schon geht es weiter.

30-Jahres-Vertrag mit China: Was Putins Gas-Deal für Europa bedeutet


http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 70941.html

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon HPA » 22. Mai 2014, 17:50

Der letzte Absatz bringt es auf den Punkt.

"Rechnet man die kolportierten 400 Milliarden Dollar auf die gesamten Lieferungen um, kriegt Gazprom nur etwa 350 Dollar pro 1000 Kubikmeter Gas. Das ist etwas weniger als der durchschnittliche Importpreis von umgerechnet etwa 365 Dollar, den Deutschland im März für sein Erdgas zahlte. Und kommerziell enttäuschend angesichts der gewaltigen Summen, die der Konzern nun in die Erschließung der neuen Felder in Ostsibirien investieren muss.

Es sind teure Jubelbilder, die Wladimir Putin da gerade produziert."



Putler muss ganz schön verzweifelt sein ,dass er sich auf solch einen Liefervertrag mit den Chinesen einlässt bei dem allein die Chinesen das Lächeln nicht aus dem Gesicht bekommen. [flash]
Und wer weiss wo der Gaspreis auf dem Weltmarkt in 30 Jahren ist.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 22. Mai 2014, 17:55

Was geht weiter?
China importiert auch Gas aus anderen Staaten wie Myanmar, Australien und Indonesien.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 22. Mai 2014, 17:56

pentium hat geschrieben:Was geht weiter?
China importiert auch Gas aus anderen Staaten wie Myanmar, Australien und Indonesien.

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Ja, das Land ist wie ein unersättliches Energieloch. Es saugt alles auf..... [angst]
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Edelknabe » 22. Mai 2014, 19:02

Na ja "saugt alles auf"? Also mit Schrott ist schon mal Pumpe bei die Chinesen, das flüsterte mir gestern mein Autoschrauber des Vertrauens. Denn dem sein Hof wird auch immer voller vom entsorgten Wohlstandsdeutschenautomüll. Keine Ahnung, auf was der Kerl noch wartet, etwa bessere Preise,oder paar Polen, Litauern und Esten die Interesse zeigen, vielleicht an individuellen Schraubern die sich ne Karre wie zu DDR-Zeiten selber zusammen schweißen und spachteln...?

Rainer-Maria Gott ne in einem der Vehikel sah es aus wie in der Hundehütte, mit Knochen und...man kann das gar´nicht beschreiben. Nun frage ich mich, diesen Kampfhund wird der Kerl doch nicht umsonst da nächtigen lassen....bei dem rasanten Verfall der Preise? Also wer hätte dafür ne vernünftige Erklärung?
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Interessierter » 23. Mai 2014, 07:31

Nina Chruschtschowa: "Stalin ist Putins Held"

Chruschtschow-Enkelin: Kreml-Chef sieht sich als Einiger Russlands - Kritik aber auch an Rolle der USA

Wien - Der russische Präsident habe es nie offen gesagt, aber an all seinen Handlungen zeige sich: "Stalin ist Putins Held." Nach Ansicht des Kreml-Chefs seien die Russen unter dem Sowjetdiktator stolz auf ihr Land gewesen und hätten diesen Stolz nach dem Kollaps der UdSSR verloren. Die Annexion der Krim sei eine Tat, mit der Putin den Russen den Stolz zurückgeben wolle.

Nina Chruschtschowa hat eine ganz persönliche Beziehung zur Krim. Die in den USA lebende und lehrende Expertin für internationale Politik ist Enkelin des Stalin-Nachfolgers Nikita Chruschtschow. Dieser "schenkte" die Krim 1954 der ukrainischen Sowjetrepublik.

http://derstandard.at/2000001431262/Nin ... utins-Held
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 23. Mai 2014, 13:13

Estlands Präsident Toomas Hendrik Ilves sieht unruhige Zeiten anbrechen für Europa, weil Russland zurückfalle in die Verhaltensmuster der Sowjetunion.

Die Weltordnung ist zusammengebrochen

Zitat:
Ilves: Ich hatte wirklich gehofft, dass sich das Szenario, mit dem die Unabhängigkeit der baltischen Staaten 1940 zerstört wurde – also das Hereinbringen ausländischer Truppen, die Organisation eines gefälschten Referendums und die Einverleibung von Staatsgebiet durch Russland – im 21. Jahrhundert nicht wiederholen würde. Ich hätte niemals erwartet, dass man den 'Anschluss' (der Krim) damit rechtfertigt, dass dort Menschen des gleichen Volksstamms leben. Wir haben das schon zu früheren Zeiten erlebt und gesehen, wohin das führte....]

http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... ochen.html

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 23. Mai 2014, 15:13

Putin sicherte zu, dass Russland nach der ukrainischen Präsidentenwahl mit den neuen Machtstrukturen zusammen arbeiten werde.

Na wenn das nicht das Ende der Unterstützung der Separatisten im Osten bedeutet. Nun ja, sie haben ihre Schuldigkeit getan....jemand der eine demokratische Wahl versucht zu verhindern, ist nicht (mehr) zu gebrauchen.

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 23. Mai 2014, 17:19

augenzeuge hat geschrieben:Putin sicherte zu, dass Russland nach der ukrainischen Präsidentenwahl mit den neuen Machtstrukturen zusammen arbeiten werde.

Na wenn das nicht das Ende der Unterstützung der Separatisten im Osten bedeutet. Nun ja, sie haben ihre Schuldigkeit getan....jemand der eine demokratische Wahl versucht zu verhindern, ist nicht (mehr) zu gebrauchen.

AZ


Entschuldige AZ, aber das ist mal wieder typisch, denn wenn Putin irgendwo nachgibt, wird ihm das prompt als
Schwäche ausgelegt?

Er sagte, er wird die Wahl akzeptieren und das ist - nicht nur für mich - ein gutes Zeichen. Vielleicht kommt dann
doch wieder Ruhe rein.

Und das würde ich mir wünschen.

LG

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 23. Mai 2014, 18:19

Nicht unbedingt Schwäche, Sparta, ich würd es Einsicht nennen, egal wie die entstanden ist. Sofern er es hoffentlich ernst meint.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Danny_1000 » 23. Mai 2014, 19:38

Das Oraklen darüber, was der böse Putin sich künftig noch alles unter den Nagel reißen wird oder was seine angeblichen Handlungsmotive sind, füllt ja ganze Zeitungsseiten. Die meisten „Experten“ auf diesem Gebiete lagen bisher daneben. Ich denke, der kleine Mann im großen Kreml ist auch in der Zukunft noch für die eine oder andere Überraschung gut.

Die Verlierer in dem ganzen Gerangel in der Ukraine stehen heute schon fest. Es sind Millionen einfacher Ukrainer. Daran ändert vermutlich auch die Wahl eines Schokoladenolligarchen zum Staatschef am kommenden Sonntag nichts oder nicht viel.

Mich interessiert mehr, wer denn neben den o.g. Verlieren die Gewinner der Ukraine Krise sind. Neben dem Sprößling des amerikanischen Vizeaußenministers Biden gibt’s schon jetzt noch ein paar andere. Auf den Nachdenkseiten steht mehr !

Die Gewinner der Ukrainekrise

Die Gewinner der Ukrainekrise - Teil II

Ergänzungden zu Teil II
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
(Evelyn Beatrice Hall 1868; † nach 1939)
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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 25. Mai 2014, 12:39

Richtig Danny,

die Generalfrage, wem nutzt es, wird aber in Deutschland fast nie gestellt und wenn, dann in Satiresendungen.

Putin hat sein Ziel längst erreicht, nämlich die Krim nicht zu verlieren und das war für mich geopolitisch
gesehen, vorhersehbar und ist auch nachvollziehbar.

Die Gründe hierfür nannte ich schon mehrfach.

Daher auch seine Ankündigung, das er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird, denn er will jetzt auch Ruhe
in der Region.

LG

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon pentium » 25. Mai 2014, 13:25

Gerade gefunden.

Zitat:
Russlands Präsident Wladimir Putin hat empört auf einen angeblich von Prinz Charles geäußerten Vergleich mit Adolf Hitler reagiert. „Wenn er es gesagt hat, ist dies natürlich inakzeptabel“, sagte Putin am Samstag in St. Petersburg. „Ich denke, er weiß das selbst.“ Der britische Thronfolger sei „ein gebildeter Mann“, erklärte Putin, der die mutmaßlichen Äußerungen als „unroyales Verhalten“ verurteilte. Die Regierung in Moskau hatte wegen des Vorfalls bereits eine offizielle Erklärung von Großbritannien gefordert.

Die Zeitung „Daily Mail“ hatte am Mittwoch berichtet, dass Charles bei einem Besuch des Einwanderungsmuseums im kanadischen Halifax mit der Holocaust-Überlebenden Marienne Ferguson über deren Erfahrungen gesprochen habe. Ihren Angaben zufolge sagte er dann offenbar mit Blick auf den Ukraine-Konflikt, Putin mache nun „fast dasselbe wie Hitler“. Der „Daily Mail“ zufolge hörten mehrere Anwesende die Äußerung des Prinzen. Dessen Sprecherin wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern...]

Quelle: Focus

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Spartacus » 25. Mai 2014, 13:39

Na gut, das muss der Putin aushalten, genau wie die Merkel. [flash]

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 25. Mai 2014, 16:27

Die Separatisten zeigen offen, was sie von dieser demokratischen Wahl halten.

Im Osten des Landes, in Donezk und Lugansk, halten maskierte und bewaffnete Separatisten Verwaltungsgebäude besetzt, dominieren das öffentliche Leben. Und sie hintertreiben die Wahlen nach Kräften.

Nur ein Bruchteil der Wahllokale in den östlichen Oblasten ist wirklich geöffnet. Bilder zeigen Schlägertrupps in Donezk, die Wahlurnen auf die Straße tragen und öffentlichkeitswirksam zertrümmern. Andernorts werden ganze Wahllokale in Brand gesteckt. Und wo gewählt werden kann, sind Kämpfer in Tarnfleck nicht weit. Die Botschaft ist klar: Wer wählen geht, ist gegen den Anschluss an Russland - und bekommt es mit den Kämpfern zu tun.
ntv

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Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Sirius » 25. Mai 2014, 16:45

augenzeuge hat geschrieben:Die Separatisten (=Putin) zeigen offen, was sie von dieser demokratischen Wahl halten.

Im Osten des Landes, in Donezk und Lugansk, halten maskierte und bewaffnete Separatisten Verwaltungsgebäude besetzt, dominieren das öffentliche Leben. Und sie hintertreiben die Wahlen nach Kräften.

Nur ein Bruchteil der Wahllokale in den östlichen Oblasten ist wirklich geöffnet. Bilder zeigen Schlägertrupps in Donezk, die Wahlurnen auf die Straße tragen und öffentlichkeitswirksam zertrümmern. Andernorts werden ganze Wahllokale in Brand gesteckt. Und wo gewählt werden kann, sind Kämpfer in Tarnfleck nicht weit. Die Botschaft ist klar: Wer wählen geht, ist gegen den Anschluss an Russland - und bekommt es mit den Kämpfern zu tun.
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AZ

Ich habe mir erlaubt, den Text mit blauer Schrift zu ergänzen. Es soll niemand glauben, das das Ganze nicht vom Kreml gesteuert wird. "Sowjetmenschen"/KGBler/Tschekisten die für freie Wahlen, für Meinungsfreiheit, für Pressefreiheit, gegen Terrorherrschaft sind, müssen erst noch erfunden werden.
Sirius
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon Nov65 » 25. Mai 2014, 16:54

Zustimmung, @Sirius.
Was machen diese Typen(Auftreten wie echte Faschisten) nur, wenn in wenigen Minuten die Wahlurnen geschlossen werden und ein positives Ergebnis liegt vor? Ich drücke für einen positiven Wahlausgang beide Daumen(ach, hätte ich doch mehr ).

Grüße von Andreas
Nov65
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Beitragvon augenzeuge » 25. Mai 2014, 17:28

Schaut euch diese Irren an....die uns ein sogenanntes demokratisches Referendum verkaufen wollten..... [wut]
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