Die Lage in der Ukraine Teil 1

Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon pentium » 8. Mai 2014, 17:39

Was mir dazu gerade so einfällt. Es wird schon wieder darauf herumgeritten, dass der Kiewer Regierung die Legitimierung durch die Wahl fehlt. Hatten wir schon mal, siehe Lenin 1918!
Was ist denn mit den vielen selbsternannten ostukraninischen Volksbürgermeistern, und wie sie sich noch so nennen, Hamiota? Sie das die neuen Führer des Volkes?
Übrigens, aus einem Bericht des SRF!
Russland schickt gut ausgebildete Profis in die Ukraine
Bürgerkriegsähnliche Zustände vor allem in Slawjansk, im Osten der Ukraine. Dort scheint sich die Lage immer mehr zu verschärfen. Korrespondent Christoph Wanner analysiert die Situation vor Ort.

Für Wanner ist klar, dass hier Moskau nicht einfach zuschaut. «Wir haben heute Morgen mit der Pressesprecherin des pro-russischen Milizenchefs gesprochen. Sie sagt: Es ist den pro-russischen Milizen gelungen, einen Korridor nach Russland freizukämpfen», so Wanner. Sie hätten angeblich ukrainische Grenztruppen überwältigt. «Jetzt ist die Grenze nach Russland offen. Es sollen von dort jetzt angeblich freiwillige Kämpfer in die Ukraine kommen.»

Die pro-russische Pressesprecherin hat gemäss Wanner auch die Herkunft der freiwilligen Kämpfer benannt: Sie sollen von der Krim und von Tschetschenien kommen. «Und das ist etwas ganz Bemerkenswertes, denn in Tschetschenien wird de facto seit 1994 gekämpft und jetzt soll Ramsan Kadyrow, der Stadthalter Moskaus in Tschetschenien, Freiwillige in die Ostukraine geschickt haben», sagt Wanner. Die Kämpfer von Kadyrow sind schwer bewaffnete, gut ausgebildete Profis...]

http://www.srf.ch/news/international/ru ... ie-ukraine

mfg
pentium
*Dos Rauschen in Wald hot mir'sch ageta, deß ich mei Haamit net loßen ka!* *Zieht aah dorch onnern Arzgebirg der Grenzgrobn wie ene Kett, der Grenzgrobn taalt de Länder ei, ober onnere Herzen net!* *Waar sei Volk verläßt, daar is net wert, deß'r rümlaaft of daaner Erd!*
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Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon Hamiota » 8. Mai 2014, 18:40

pentium hat geschrieben:
Die pro-russische Pressesprecherin hat gemäss Wanner auch die Herkunft der freiwilligen Kämpfer benannt: Sie sollen von der Krim und von Tschetschenien kommen. «Und das ist etwas ganz Bemerkenswertes, denn in Tschetschenien wird de facto seit 1994 gekämpft und jetzt soll Ramsan Kadyrow, der Stadthalter Moskaus in Tschetschenien, Freiwillige in die Ostukraine geschickt haben», sagt Wanner. Die Kämpfer von Kadyrow sind schwer bewaffnete, gut ausgebildete Profis...]

mfg
pentium


Wenn das so wäre dann träfen die Maidan Kämpfer des Rechten Sektors welche nun mit Uniformen, Waffen und Panzern die Nationalgarde mimen und den Osten aufmischen auf Profis ! Was ist daran schlecht wenn dieser Mörderbande Einhalt geboten wird?

der Peter!
Hamiota
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon Nov65 » 8. Mai 2014, 18:54

Peter, dich hat ja die russische Propaganda voll erwischt.
Waren denn Klitschkow und Co. auch Rechter Sektor? Du machst es dir wohl etwas zu einfach.

Andreas
Nov65
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon Hamiota » 8. Mai 2014, 19:33

Nov65 hat geschrieben:Peter, dich hat ja die russische Propaganda voll erwischt.
Waren denn Klitschkow und Co. auch Rechter Sektor? Du machst es dir wohl etwas zu einfach.

Andreas


Wie kommst du darauf Andreas? Ich verfolge nur sehr interessiert das Geschehen. Es ist doch unstrittig daß der "Rechte Sektor" den Stamm der neuen "Nationalgarde" stellt! Wenn ich dann auf Fotos Männer im etwas mittleren Alter in nagelneuen Uniformen und wohl bewaffnet in der Ostukraine "Antiterrorkampf" spielen sehe dann denke ich mir meinen Teil.
Hat man ich Kiew nicht selbst unumwunden zugegeben daß auf Polizei und Armee kein Verlass ist in dieser Sache? Also ist klar wer da handelt, und dieses Gesindel verdient nun wirklich nicht meine Achtung. Sie sind um keinen Deut besser als die selbsternannten Bürgermeister und ihre Truppen! Eher schlimmer!

Ist meine Meinung und hat nichts mit russischer Propaganda zu tun, der kann ich mangels Sprachkenntnis sowieso nicht folgen!

Gruß [hallo]
der Peter
Hamiota
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon pentium » 8. Mai 2014, 19:47

Im Zeichen des Ukraine-Konflikts verwischen die Unterschiede zwischen Links- und Rechtsradikalen. Putins Ideologie bietet ihnen ein gemeinsames ideologisches Dach für ihren Kampf gegen EU und Nato.

http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... Putin.html

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Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon Interessierter » 9. Mai 2014, 13:24

Kritik an Putin auf dem Bautzen-Forum

In der DDR verboten und zum Staatsfeind erklärt - spätestens seit seiner Zwangsausbürgerung wurde der Name von Wolf Biermann zum Begriff für politische Verfolgung. Noch immer nimmt der streitbare Sänger bei aktuellen Thmen kein Blatt vor den Mund.

Der Liedermacher Wolf Biermann hat mit Blick auf die Ukraine das Vorgehen des russischen Präsidenten Wladimir Putin scharf verurteilt. „Putin ist der wiederauferstandene Diktator mit modernen Waffen, mit den Waffen der digitalen Propaganda“, sagte der 77-Jährige am Donnerstag auf dem 25. Bautzen-Forum in der Spreestadt. Der 1976 aus der DDR ausgebürgerte Autor sprach von einer „modernen Form der Okkupation des Landes“. Die Propaganda-Maschinerie Putins erzeuge Gewalt mit großer Wirkung.

„Einmischen ist eine Berufskrankheit von mir“, räumte Biermann vor rund 200 Zuhörern in Bautzen ein. Seine politische Einstellung habe sich über die Jahre gewandelt, sagte der einst überzeugte Kommunist. „Ich bin mit saurer Miene Demokrat - in einer kranken Demokratie, was immer noch besser ist als in einer gesunden Diktatur.“

Alles hier:
http://www.rundschau-online.de/politik/ ... 69976.html
Interessierter
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon Interessierter » 10. Mai 2014, 08:20

Putin feiert seinen Tag des Sieges auf der Krim

Putin feiert seinen Tag des Sieges auf der Krim
Ansichtssache | André Ballin aus Moskau
9. Mai 2014, 20:46

Die russischen Fernsehzuschauer konnten am Freitagnachmittag einen sichtlich zufriedenen Putin bewundern, der in der Bucht von Sewastopol an der Reling eines Militärkutters stehend mächtige Kriegsschiffe an sich vorbeiziehen und eine gewaltige Luftflotte über sich hinwegdonnern ließ. Das Lächeln auf den Lippen verriet, dass der Kremlchef mit der Abnahme der Militärparade auf der Krim zum Tag des Sieges auch einen persönlichen Triumph feierte.

"Ich bin froh, an diesem heiligen Tag hier in der Heldenstadt Sewastopol zu sein und mit Ihnen gemeinsam den wichtigsten Feiertag unseres Landes zu begehen", wandte er sich dann auch in seiner Ansprache nach der Parade an die Bewohner der Stadt.

Für Sewastopol hat dieser Tag tatsächlich eine doppelte Bedeutung: Neben dem 69. Jahrestag des Kriegsendes wird dort zugleich auch der 70. Jahrestag der Stadtbefreiung von den deutschen Okkupanten begangen. Und auch das heurige Jahr 2014 gilt nach russischem Verständnis als Jahr der Befreiung für die Krim - wie Putin in seiner Rede sehr deutlich machte.

Die politische Führung der Ukraine sieht das naturgemäß anders: Das Außenministerium in Kiew protestierte scharf gegen Putins Besuch auf der Halbinsel. "Diese Provokation zeigt noch einmal, dass Russland bewusst auf eine weitere Eskalation der ukrainisch-russischen Beziehungen setzt und die problembehafteten Fragen der bilateralen Beziehungen nicht auf diplomatischem Weg lösen will", heißt es in der Erklärung des Ministeriums.

http://derstandard.at/1399507003570/Mos ... taerparade

Ein rund einstündiges Video von der Parade in Moskau findet man ebenfalls auf der verlinkten Webseite.

" Der Interessierte "
Interessierter
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon Hamiota » 10. Mai 2014, 09:02

Interessierter hat geschrieben: "Diese Provokation zeigt noch einmal, dass Russland bewusst auf eine weitere Eskalation der ukrainisch-russischen Beziehungen setzt und die problembehafteten Fragen der bilateralen Beziehungen nicht auf diplomatischem Weg lösen will",

" Der Interessierte "


Eine beeindruckende Parade. Nur hört man hin und wieder die russische Technik sei lediglich veralteter Schrott und könne keinesfalls mit westlicher Militärtechnik mithalten! Frage an die Experten, ist dem wirklich so?

Zur Kiewer Regierung: da gehört schon eine gewalltige Portion Realitätsverlust dazu eine Parade als Eskalation zu bezeichnen , im gleichen Moment aber mit Truppen und Panzern gegen die eigene Bevölkerung vor zu gehen. Ich kann bei den TV- Berichten beim besten Willen keine russische Elitetruppen erkennen( wie unser frei gekommenes OSZE-Team übrigens auch nicht) sondern mehr oder weniger etwas zwielichtige Kämpfer mit gemixten phantasie militär-Outfit, und hin und wieder auch mal einer Schrotflinte. Vom wenig profesionellen Können der Seperatisten spricht meiner Meinung nach auch ihre sehr hohe Verlustrate gegenüber der ukrainischen Nationalgarde! Dafür immer öfter Gruppen von Zivilisten, allen Alters und Geschlechts welche sich verzweifelt gegen die Panzer der Nationalgarde stellen! Was geht da eigentlich vor und warum kann der Westen die Kiewer Regierung nicht zurück pfeifen- oder will er das gar nicht? Wenn ich bedenke daß diese äuserte sie werde ihre Militäraktion vortsetzen, egal ob die Seperatisten einlenken und das Referendum verschieben oder nicht, dann kommt mir einfach Zweifel am Willen die Sache zu deeskalieren.

der Peter [hallo]
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Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon Spartacus » 10. Mai 2014, 12:28

Hamiota hat geschrieben:
Eine beeindruckende Parade. Nur hört man hin und wieder die russische Technik sei lediglich veralteter Schrott und könne keinesfalls mit westlicher Militärtechnik mithalten! Frage an die Experten, ist dem wirklich so?

der Peter [hallo]


Hallo Peter,

hatte ich schon mal ansatzweise ausgeführt.

viewtopic.php?f=14&t=6278

LG

Sparta


Ich bin stolz darauf, kein Smartdingsbums zu besitzen.
Nicht Deutschland schafft sich ab, sondern Deutschland schaltet sich ab.
Habeck und Baerbock in die Produktion. Die Grünen sind eine fortschrittsfeindliche Sekte.



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Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon Hamiota » 10. Mai 2014, 13:33

Danke Spartakus! Sehr beeindruckend! Nur leider entwertet HPA deinen Beitrag vollkommen:

HPA hat geschrieben: Das einzigste ,was Russens können ,sind gute Schleudersitze bauen. Das ist auch bitternötig. [laugh]


Ich bin also genauso weit wie vorher! [peinlich]

Sollte die Einschätzung von HPA zutreffen verstehe ich das lamentieren des Westens überhaupt nicht. Mit einer Regionalmacht welche nur gute Schleudersitze bauen kann und ansonnsten nur Schrott besitzt würde ich doch gar nicht so lange fackeln sondern den von mir gewünschten Status einfach herstellen! Ein UNO-Mandat bekommt man dafür bestimmt, und wenn nicht geht es ohne, siehe Irak!

Andererseits waren auch schon andere in der Geschichte der Meinung mit den primitiven Russen ein leichtes Spiel haben zu können, mit der Konsequens daß diese Fehleinschätzung für diese in der totalen militärischen Katastrophe endete.

Sorry, bin etwas Abgeschweift!

der Peter [hallo]
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Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon pentium » 10. Mai 2014, 14:55

Auch nach 69 Jahren wird das Ende des Zweiten Weltkriegs in Moskau groß gefeiert. Damit will der Staat seine Misserfolge kompensieren. Doch es wird Zeit, nach einer neuen Identität zu suchen.

Kommentar von Filipp Piatov

Zitat:
Selbst die Urenkel der Veteranen werden dazu angehalten, den größten Tag im Leben ihrer Vorfahren jährlich zu ehren. Aber wo ist ihr Tag? Wo ist der Stolz der anderen Generationen? Wie lange kann Russland noch von diesem Sieg zehren, bis es sich das ständige Scheitern eingesteht, das es seitdem durchlebt?

Jede Nation hat etwas, das sie zusammenhält. In Russland ist es ein Tag vor fast siebzig Jahren, der dem Land seine gesamte Identität gibt. Oder zumindest eine Maske, die das wahre Gesicht verbirgt...]

http://www.welt.de/debatte/kommentare/a ... Stolz.html

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Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon Hamiota » 10. Mai 2014, 15:44

pentium hat geschrieben:Auch nach 69 Jahren wird das Ende des Zweiten Weltkriegs in Moskau groß gefeiert. Damit will der Staat seine Misserfolge kompensieren. Doch es wird Zeit, nach einer neuen Identität zu suchen.

Kommentar von Filipp Piatov

Zitat:
Selbst die Urenkel der Veteranen werden dazu angehalten, den größten Tag im Leben ihrer Vorfahren jährlich zu ehren. Aber wo ist ihr Tag? Wo ist der Stolz der anderen Generationen? Wie lange kann Russland noch von diesem Sieg zehren, bis es sich das ständige Scheitern eingesteht, das es seitdem durchlebt?

Jede Nation hat etwas, das sie zusammenhält. In Russland ist es ein Tag vor fast siebzig Jahren, der dem Land seine gesamte Identität gibt. Oder zumindest eine Maske, die das wahre Gesicht verbirgt...]


mfg
pentium


Etwas masochistisch oder auch schizophren was der Herr Piatov von sich gibt! Auf alle Fälle dürfte er bei der überwältigenden Mehrheit seiner Landsleute auf wenig Gegenliebe stoßen! Und nicht nur bei seinen Landsleuten! Eine Einzel- Meinung eben, nicht mehr!

Ich stelle mir ganz einfach vor man frage die Amerikaner wo denn der Stolz ihrer ganzen Generationen ist und ihnen empfiehlt eine neue Identität zu suchen, schlieslich ist deren wichtigster Nationalfeiertag mehr als 230 Jahre alt! Wie lange soll Amerika noch vom Independence Day, dem 4. July zehren bis das ständige Scheitern eingestanten wird, das es seitdem durchlebt?

Die absolute Mehrheit der Amerikaner würde ziemlich wütend und mit Unverstäntnis auf solch einen Nonsens reagieren, mit absoluten Recht wie ich denke!
Warum soll das bei den Russen anders sein?

der Peter [hallo]
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Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon Nov65 » 10. Mai 2014, 16:46

Hi Peter,
ich war sehr oft bis 2006 in Russland. Habe auch viele Gespräche mit einfachen Leuten , Wirtschaftsmanagern und Politikern geführt. Vor allem habe ich den Zustand der Betriebe und des Landes gesehen. Ich bin eher ein gutmeinender Freund von Russland und der Ukraine als deren distanzierter Beobachter.
Russland (SU) hat 1945 einen großen(militärischen) Sieg errungen, danach Stalinzeit, dann Kalter Krieg. Beide Zeiten hat das Volk und die SU als Verlierer erlebt. Jetzt sehnt es sich nach Sieg, Stärke, aber auch Wohlstand, Frieden. Wer kann ihnen das Erste geben: Putin. Den zweiten Wunschteil kann er mit seiner Politik leider nicht erfüllen.
Ich finde das von ihm total unklug. Er kann sich nicht lösen vom Machtdenken seiner KPdSU-Granden, spricht die Militärs bei der Parade als Genossen an. Weckt damit schlitzohrig alte, aber untergegangene Gefühle. Das heutige Russland hat aber auch nichts mit Sozialismus, KPdSU, Genossen zu tun. Aber Putin ist ein Blender, ein Schauspieler, besser Schausteller.
Wäre er weitsichtig, würde er alles tun, um sich mit Staaten, die wirtschaftlich vorn liegen, verbünden. Er aber wird Russland isolieren. Ein Jammer für das gebeutelte Volk. Dieses wird der eigentliche Verlierer sein.
Er müsste auch wissen, dass sich Russland kaum allein ernähren kann, die ukrainische Kornkammer hat die Russen jahrhundertelang satt gemacht.Will er sich diese Kornkammer wie ein Okkupant aneignen oder mit den Gaslieferungen verrechnen? Das Zweite würde ich ja noch verstehen.
Die Ukraine ist in großer Gefahr. Nach der Krim auch noch das industrielle Herz zu verlieren ist wie die DDR in ihrer Entstehungsgeschichte: Keine Schwerindustrie, alles neu erfinden und aus dem Boden stampfen. Das wirtschaftliche Ende mit nachfolgenden politischen Ende kennen wir.


Grüße von Andreas
Nov65
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon Interessierter » 10. Mai 2014, 16:56

Andreas Deine Ausführungen sind für mich total nachvollziehbar. Ich stelle mal ein langes, aber nicht minder interessantes Interview von zwei Ost-Europa-Experten ein:

"Putin ist Dschingis Khan mit Internet"

Die Osteuropa-Experten Sonja Margolina und Karl Schlögel über den russischen Amoklauf und die Illusionen der deutschen Öffentlichkeit: "Ein Treppenwitz, dass Putin ein besseres Image hat als Obama".

http://www.welt.de/kultur/literarischew ... ernet.html

" Der Interessierte "
Interessierter
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon Hamiota » 10. Mai 2014, 17:26

Nov65 hat geschrieben:
Wäre er weitsichtig, würde er alles tun, um sich mit Staaten, die wirtschaftlich vorn liegen, verbünden. Er aber wird Russland isolieren. Ein Jammer für das gebeutelte Volk. Dieses wird der eigentliche Verlierer sein


Grüße von Andreas


Hallo Andreas, ich verstehe deine Aussage nicht, hat Putin nicht schon vor 10 Jahren einen gemeinsamen Wirtschaftsraum von Portugal bis Wladiwostok vorgeschlagen, vom Atlantik bis zum Pazifik? ( wer könnte denn da wohl was dagegen haben???? [denken] )Warum sind alle seine Vorschläge und Versuche mit dem Westen eine Partnerschaft auf allen Gebieten einzugehen vom Westen schlicht ignoriert worden und statt dessen Russland immer wieder vor den Kopf gestoßen worden?


Dies behaupten Leute wie Mathias Platzeck, Gysi, Gauweiler, die Ex-Kanzler Schröder und Schmidt und nicht wenige Journalisten wie Ruge und Krone-Schmalz! Alles Leute ohne Durchblick und von Putin geblendet?

Warum legt man den NATO-Russland Rat auf Eis genau in dem Moment wenn man ihn am dringensten bräuchte, fragt der Ex-Generalinspekteur der Bundewehr und Natoratsvoritzende Harald Kujat? Ich frage mich das auch!

Fakt ist doch daß der Wille der Russen da war. Fakt ist das wir dies ausgeschlagen haben! Daher kann ich deinen Ausführungen nur bedingt folgen, sie wiederspiegeln nicht die tatsächlichen Vorgänge.

Grüße aus Thüringen [hallo]

der Peter
Hamiota
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon Sirius » 10. Mai 2014, 18:47

Hamiota hat geschrieben:
Sollte die Einschätzung von HPA zutreffen verstehe ich das lamentieren des Westens überhaupt nicht. Mit einer Regionalmacht welche nur gute Schleudersitze bauen kann und ansonnsten nur Schrott besitzt würde ich doch gar nicht so lange fackeln sondern den von mir gewünschten Status einfach herstellen!


De facto ist Russland nur eine unterentwickelte Regionalmacht, so wie z.B. Brasilien in Südamerika. Um eine Weltmacht zu sein, bedarf es heute etwas mehr, als die größte Zahl an Wodkafabriken sowie Öl und Gas zu besitzen, nämlich eine breit aufgestellte wirtschaftliche Basis, und auch die Zugehörigkeit zur Spitzengruppe im technologischen Bereich. Erst das schafft die finanziellen Voraussetzungen, um auch eine führende militärische Macht zu sein und weltweit militärische Stützpunkte unterhalten zu können.

Wo sind denn die russischen Weltkonzerne oder Weltmarktführer in der Bereichen Informationstechnologie, Elektrotechnik (z.B. Medizintechnik, Kraftwerksbau) in den Sparten Maschinenbau (z.B. Fahrzeugbau Straße und Schiene), Flugzeugbau, Schiffbau, Chemie, Pharmazie, u.s.w.? Wo waren denn während der Amtszeit Putins die Erfolge in der Wissenschaft, in der Grundlagenforschung? Wo gab es während der Amtszeit Putins die Nobelpreisträger in den Bereichen Physik, Chemie, Medizin und Wirtschaftswissenschaften? Da gibt es so gut wie nichts, niente, nada. Einfach einmal mit der ellenlangen Liste von Nobelpreisträgern aus den USA in diesen 14 Jahren vergleichen.

Der Besitz von Atomwaffen macht einen Staat auch nicht zur Weltmacht, sonst wären ja Pakistan, Israel oder Nordkorea Weltmächte. Da Russland weder wirtschaftlich, technologisch, noch außenpolitisch in Form von befreundeten bzw. verbündeten Staaten etwas vorzuweisen hat, hat es einen Minderwertigkeitskomplex, den es nun dadurch auszugleichen versucht, indem es seine kleinen Nachbarn bedroht oder dort einmarschiert und Land raubt. Der nationalistisch aufgeputschte Pöbel in Russland findet das toll, was ja Putins Absicht ist, um vom eigenen Versagen in den gerade aufgezählten Bereichen abzulenken. Als ob Russland nicht schon genug Landmasse hätte, nimmt es auch noch kleinen Staaten wie Georgien, der Ukraine und Moldawien Land weg. So etwas ist nicht nur erbärmlich, sondern auch dumm. Denn auf diese Weise schafft es sich weltweit immer mehr Gegner.

Deutschlands Politik der Sonderwege im letzten Jahrhundert, sich mit Regionalmächten bzw. schwachen Staaten wie Österreich-Ungarn, Italien, Rumänien und Japan statt mit Weltmächten zu verbünden, hatte zu Katastrophen geführt. Daraus sollte man seine Lehren ziehen und sich nur noch mit der gerade herrschenden Weltmacht bzw. mit dem stärksten Militärbündnis verbünden, das sind heute die USA bzw. die NATO. Ein Bündnis mit Russland könnte wieder der gleiche fatale Fehler wie die Sonderwege im letzten Jahrhundert sein.
Zuletzt geändert von Sirius am 10. Mai 2014, 19:17, insgesamt 5-mal geändert.
Sirius
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon pentium » 10. Mai 2014, 19:01

Putins Eurasien
Die Ideologie hinter Russlands Expansionskurs

Zitat:
"In der Ukraine steht die gesamte europäische Ordnung auf dem Spiel", sagt der US-Historiker Timothy Snyder von der Yale-Universität. Der russische Politologe Alexander Dugin, der als der heimliche "Chef-Ideologe" Putins gilt, entgegnet: "Wir haben dem Liberalismus einen globalen Dschihad erklärt, da der Liberalismus ebenfalls ein Kreuzzug gegen die Menschlichkeit ist." Ein heiliger Krieg also zwischen Ost und West. Mit nur einem Ziel: Eurasien. Ein kontinentales Imperium mit verschiedenen Völkern unter Führung Russlands von Wladiwostock bis Lissabon, das zumindest propagiert Alexander Dugin. Früher war er in ultranationalistischen Bewegungen aktiv. Heute ist Dugin Professor an der staatlichen Universität Lomonosov in Moskau und Berater Putins. In der russischen Öffentlichkeit legitimiert er mit seinen eurasischen Theorien Moskaus imperialen Expansionskurs.

"Es geht darum, dass historische Prozesse Grenzen verändern und die Grenzziehung zwischen Kulturen nie linear verläuft", so Dugin. "Es handelt sich hierbei vielmehr um Grenzbereiche, die nicht von Dauer sind. Unsere Aufgabe ist es, die Eurasische Union und damit die Länder, die organisch zum 'Herzland' Russland gehören, zu organisieren." "Die eurasische Theorie versorgt Putin mit neuen Konzepten und einem neuem Vokabular", sagt Timothy Snyder. "Es hilft ihm, ein Gegenmodell zu entwerfen. Russland ist nicht mehr der internationalen Ordnung unterworfen. Vielmehr fordert Russland nun die internationale Ordnung heraus. Gerade intellektuell."
.....
Die Ukraine versinkt im Chaos, weil der Westen dem Land sein Lebensmodell überstülpen will - mit dieser Propaganda heizt Russland kurz vor den Europawahlen die öffentliche Stimmung an. Mit Erfolg: Die Gegner von Nato und EU formieren sich und geben Putin Recht. Ein Großteil der rechtsextremen Parteien in Europa unterstützt mittlerweile den Kurs des Kreml-Chefs. In Deutschland scheint die russische Propaganda besonders gut zu wirken - rechts wie links. Plötzlich stilisiert sich die NPD als Friedenspartei, die Linke als Putin-Versteher und auf Montagsdemonstrationen wird Stimmung gegen Nato und USA gemacht. "Die Entkolonialisierung von Deutschland ist eines der Projekte der eurasischen Strategie", sagt Alexander Dugin. "Europa ist für uns ein Synonym für Deutschland und Frankreich. Spanien, Italien, also die kontinentalen Länder. Deutschland ist das Land, das uns als Partner am nächsten steht. Dafür muss es aber ein anderes Deutschland sein, ein deutsches Deutschland, ein europäisches Deutschland, kein amerikanisches Deutschland, kein Marionettendeutschland, kein besetztes Deutschland. In Wirklichkeit braucht Europa einen nationalen Befreiungskampf gegen die amerikanische Hegemonie."...]

http://www.3sat.de/page/?source=/kultur ... index.html

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Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon HPA » 10. Mai 2014, 19:26

Ich sag doch: die wahren Faschisten sitzen im Kreml
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon HPA » 10. Mai 2014, 21:47

"Russland ist mit sich selbst im Krieg
...
Russland ist groß und es hat große Probleme, niemand weiß dies besser als die Russen selbst. Um sich ein Bild von der Lage zu machen – "um sich hineinzudenken" –, muss man nur die selbstkritischen Analysen, die in Russland selbst produziert werden, zur Kenntnis nehmen und sich umsehen
...
Millionen russischer Bürger waren aller Verteufelung des Westens zum Trotz mittlerweile im Ausland, sie vergleichen, sie fragen sich, warum in Russland nicht möglich sein soll, was andernorts doch bei allen Mängeln irgendwie funktioniert. Demütigend ist nicht der Westen, sondern die Erfahrung, dass man in eine Wirklichkeit zurückkehrt, an der man nichts ändern kann.
...
Gegen diese Demütigung – die Erfahrung der Perspektivlosigkeit und des Abgehängtwerdens – helfen weder die Erinnerung an vergangene Heldentaten noch grandiose Inszenierungen der Macht, ja nicht einmal Putins kleiner, erfolgreicher, chirurgisch präziser Krieg."



http://www.welt.de/debatte/kommentare/article127851406/Russland-ist-mit-sich-selbst-im-Krieg.html
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon Hamiota » 10. Mai 2014, 23:41

HPA hat geschrieben:...
Gegen diese Demütigung – die Erfahrung der Perspektivlosigkeit und des Abgehängtwerdens – helfen weder die Erinnerung an vergangene Heldentaten noch grandiose Inszenierungen der Macht, ja nicht einmal Putins kleiner, erfolgreicher, chirurgisch präziser Krieg."


Also alles im grünen Bereich! Russland geht den Bach runter ! Warum zum Teufel regt man sich dann hier auf? Das sollte doch dann blos eine Frage der Zeit sein! Warum macht sich der Westen um diese mittelmäßige Regionalmacht mit schrottreifen Waffen überhaubt noch einen Gedanken?

Wenn Russland aber nun nicht den Bach runter geht und seine Resourcen nutzt, ist deine Einschätzung @HPA keinen Cent wert!

Frage an den Spezialisten HPA: warum zum Teufel greift die Ukrainische Nationalgarde in Mariopol die Polzeistation an und tötet ein halbes dutzend Polizisten? Warum schießen sie danach beim fluchtartigen Verlassen der Stadt auf Zivilisten? (mittlreweile auf Youtube ersichtlich!) Hat das auch Putin organisiert?

Die Propleme liegen meiner Meinung nach nicht in Russaland!

der Peter [hallo]
Hamiota
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon HPA » 11. Mai 2014, 01:04

Hamiota hat geschrieben:
Frage an den Spezialisten HPA: warum zum Teufel greift die Ukrainische Nationalgarde in Mariopol die Polzeistation an und tötet ein halbes dutzend Polizisten? Warum schießen sie danach beim fluchtartigen Verlassen der Stadt auf Zivilisten? (mittlreweile auf Youtube ersichtlich!) Hat das auch Putin organisiert?


der Peter [hallo]


Weil es Idioten sind.

Es ist nicht meine Einschätzung ,sondern die des Verfassers des von mir verlinkten Artikels aber es trifft so ziemlich zu.
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon HPA » 11. Mai 2014, 10:15

Während man sich "empört" dass offenbar academi mit seinen Söldnern in der Ukraine aktiv ist,stellt man woanders schon mal die erforderlichen Mehrheiten pro "Republik Donezk" sicher:



man will ja nichts dem Zufall überlassen
HPA
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon Hamiota » 11. Mai 2014, 12:40

HPA hat geschrieben:Während man sich "empört" dass offenbar academi mit seinen Söldnern in der Ukraine aktiv ist,stellt man woanders schon mal die erforderlichen Mehrheiten pro "Republik Donezk" sicher:



Academi hört sich schon verdammt russisch an. Sind das die grünen Männer welche ohne Hoheitsabzeichen auch auf der Krim auftraten? Wenn ja wäre das eine weitere Eskalation. Inwieweit hat die russische Regierung überhaupt Einfluß auf diese Söldner?

der
Peter [hallo]
Hamiota
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon Danny_1000 » 11. Mai 2014, 17:47

Hamiota hat geschrieben:....Academi hört sich schon verdammt russisch an. Sind das die grünen Männer welche ohne Hoheitsabzeichen auch auf der Krim auftraten? ...
Peter [hallo]

Ne, die grünen Männchen sind das wohl nicht. Academi ist eine private US- Sicherheitsfirma (arbeitet im Auftrag der US- Regierung), welche mal „Blackwater USA“ hieß. Die erlangten insbesondere während des Irak- Krieges traurige Berühmtheit, weil man einigen von ihnen schwere Menschenrechtsverletzungen (Morde, Folter usw.) nachwies.

Wenn man in diesem Falle mal der „Bild am Sonntag“ glauben darf, halten sich zur Zeit etwa 400 Mann dieser Elitetruppe in der Ostukraine auf und agieren in Uniformern der ukrainischen Polizei „Sokol“ als „Kämpfer“ an der Seite der ukrainischen Polizei und Armee gegen die prorussischen „Kämpfer“.

Für mich zumindest ein Indiz für das teilweise brutale Vorgehen der von Kiew entsandten Truppen gegen die Aufständischen im Osten in den vergangenen Tagen.

Gruß
Danny
Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben
dafür einsetzen, dass du es sagen darfst !
(Evelyn Beatrice Hall 1868; † nach 1939)
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Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon pentium » 11. Mai 2014, 19:36

Ein Nebenkriegsschauplatz!
Zitat:
Russlands Vizeregierungschef Dmitri Rogosin hat im Ukraine-Konflikt einen diplomatischen Nebenkriegsschauplatz eröffnet: Wie das rumänische Außenministerium am Samstag erklärte, drohte Rogosin in einer Twitter-Nachricht, mit einem strategischen Bomber das rumänische Territorium anzusteuern, wenn ihm erneut Überflugrechte mit einer zivilen Maschine verweigert würden...]
....
Rogosin war am Freitag nach Transnistrien, einem östlichen Teilgebiet der Republik Moldau, geflogen. Rumänien hatte dem Vizepremier aber den Überflug verweigert. In der Twitter-Nachricht Rogosins hieß es daraufhin: "Rumänien hat den Luftraum nach Aufforderung durch die USA für mein Flugzeug gesperrt …, das nächste Mal komme ich mit einer Tu-160." Die Tupolew 160 ist ein strategischer Langstreckenbomber...]
....
Indes hinderten die Behörden der Republik Moldau Rogosin daran, mit einer Petition zur prorussischen Transnistrien-Region nach Moskau zurückzufliegen. Das Außenministerium in Chisinau teilte am Samstagabend mit, Kisten mit Unterschriften der um Anerkennung Transnistriens bittenden Petition seien beschlagnahmt worden. Der Inhalt werde analysiert...]

http://www.welt.de/politik/ausland/arti ... u-160.html

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Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon Interessierter » 12. Mai 2014, 12:49

Ich finde diese Lügen schon erschreckend, übrigens von allen Seiten und nicht nur von den Russen. Leider bleibt ein gewisser Teil dann leider doch hängen, auch wenn man es gar nicht will und glauben kann.

Aber das wird ja wohl auch bezweckt. Wer wie die Russen gegen Völkerrecht verstößt, benötigt ja wohl ein so riesiges Lügengebilde.

" Der Interessierte "
Interessierter
 

Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon HPA » 12. Mai 2014, 12:56

Ich hatte vor Wochen gesagt,wir steuern auf eine Balkanisierung der Ukraine zu.
Jetzt haben wir sie. Mit Greueltaten auf allen beteiligten Seiten.
Der Bürgerkrieg ist doch schon längst da.
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Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon Nov65 » 12. Mai 2014, 13:02

Ich kann nur den Kopf schütteln und frage mich, wer am Rande Russlands der Nächste ist.
Russen wohnen bekanntlich in allen Nachbarstaaten. Die Methode klappte zweimal, nichts ist passiert, also warum nicht weiter so?
Und die Putin-Versteher verstehen immer noch nichts...
Andreas
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Re: Die Lage in der Ukraine

Neuer Beitragvon pentium » 12. Mai 2014, 13:23

90 Prozent Zustimmung in Donezk, 96 Prozent in Lugansk - die Zahlen zum Referendum im ostukrainischen Donezk klingen beeindruckend.
Laut Tagesschau
Zur Motivation der Wähler am gestrigen Tag:

"Wir kämpfen für die Unabhängigkeit, weil uns der Westen seine Bedingungen diktieren will", sagt eine Wählerin.
"Deswegen kämpfen wir für die Freiheit, für die Meinungsfreiheit und für das Recht auf Zukunft. Diese Region ist mehrsprachig und der Westen will das nicht akzeptieren", sagt sie weiter.
"Sie wollen, dass wir so werden wie sie sind. Und hier haben wir viele Nationalitäten - das muss man verstehen."

Separatistenführer Denis Puschilin hielt sich in der Frage eines Anschlusses der Volksrepublik Donezk an Russland bedeckt. Er kündigte an, als nächstes würden staatliche und militärische Strukturen in den selbsternannten Volksrepubliken gebildet.

quelle:
http://www.tagesschau.de/ausland/ukrain ... um108.html

Ich stell noch mal die Frage ,die ich schon gefühlte 100 Beiträge vorher gestellt habe, was machen wir nun mit der Ukraine?
Was machen wir mit dem ganzen wirtschaftlichen, politischen und menschlichen Chaos ?
Kitten kann man da, so ist meine Meinung, nichts mehr! Ein Experte bei Phoenix hat gesagt, die Ostukraine ist für Kiew verloren!
Vielleicht eine Mauer ringsrum und einfach machen lassen? Inzwischen halten Warschau, Berlin, Moskau, Budapest und Washington eine Konferenz über die Neuaufteilung ab, so eine Art von Berliner Konferenz...
Nächste Frage. Wer wird diese neue enstehenden Staatsgebilde am Leben erhalten ?

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