Die materiell-technische Basis dafür hat Sammler Marcus Schmied (37) aus Dabel (bei Schwerin) gelegt. „Ich habe auf Flohmärkten gut 8000 Ost-Relikte zusammengetragen, darunter die größte sozialistische Bierflaschen-Parade“, sagt der gelernte Gastronom stolz. Inzwischen platzt sein kleines DDR-Museum (seit 2016) allerdings wegen Übererfüllung des (Sammel)Plans aus allen Nähten. Mangelwirtschaft herrscht hier nicht mehr!
Aufbau (Pr)Ost! Insgesamt 600 verschiedene Flaschen Schnaps hat das DDR-Museum im Sortiment.
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„Meine Ausstellungshalle in Dabel hat nur 300 Quadratmeter, ich brauche aber mindestens das Doppelte an Fläche“, so Schmied. Seine Konsequenz: quasi ein Übersiedlungsgesuch. „Ich suche eine Ortschaft oder eine Stadt, die mein Museum aufnimmt und diese Attraktion als Touristen-Magnet bei sich haben will.“ Bevorzugtes Zielgebiet: die Ostseeküste.
Auch Polit-Relikte dürfen nicht fehlen. Volkspolizei-Uniformen, Fahnen, Wandzeitungen, VEB-Reklame
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Eine witzig-skurrile Zeitreise in den verblassten „real existierenden Sozialismus“ bietet Schmieds Fundus allemal. Seine Sammel-Spezialität sind dabei die Kleinigkeiten des DDR-Alltags. Mittlerweile kann er wohl das komplette Sortiment eines HO-Warenhauses und Konsums zu seinen Errungenschaften zählen. Darunter auch alles, was Genossen einst genossen: Blauer Würger, Pfeffi, Schlager Süßtafel, Rondo Melange, Rügenfisch-Bratmakrelen und vieles mehr – alles noch in originaler Abfüllung oder Verpackung.
Mit 550 Pullen hat der Museums-Chef die größte DDR-Bierflaschen-Sammlung zusammengetragen
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Wann und wohin sein DDR-Museum umziehen wird, steht trotz erster Interessenten noch nicht fest. Aber spätestens im Sommer wird es wohl für Schmied wieder heißen: Bau auf, bau auf!
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Dieser Zonenshop könnte doch auf dem Grundstück von karnaks neuem Domizil aufgebaut werden. Vorher würde er das Grundstück natürlich komplett einzäunen, damit niemand ohne Eintritt reinkommt.
Natürlich müßte er besonders aufpassen, dass unser forumseigener, sächsischer " Kasernenzaunlöcherer " da nicht aktiv wird.
Karnak selbst säße in einem extra neu errichteten Eternitkabuff ( wie damals an der Güst ), kassiert Eintritt und riefe immer " Die Pässe bitte ". Die Heidrun würde Thüringer Bratwurst verkaufen. Karnaks Vorträge über die Vorteile von Sozialismus und Planwirtschaft müssten extra bezahlt werden. Gegen Gebühr könnten Kinder dann auch noch in seinem neu erstandenen " Japaner ", den er Schubkarre nennt, Autoscooter spielen.
Das wäre doch noch ein richtig warmer Regen zu ihrer " ach so bescheidenen Rente ".
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