Bitterfeld-Wolfen (Sachsen-Anhalt) – Um keine Flüchtlinge unterbringen zu müssen, erklärte Bitterfeld-Wolfen ein ganzes Viertel zum Gewerbegebiet. Ein Taschenspieler-Trick, der der Stadt und dem Landkreis Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe beschert.
Weil der planerische Winkelzug die Pläne von Anrainern wie Susanne Hyna (60) zerstörte.
Die Wolfener Geschäftsfrau erwarb 1993 das ehemalige Filmfabrik-Heim an der Damaschkestraße von der Stadt für 1 Mio. Mark.
Mindestens dreimal so viel steckte sie in Sanierung und Umbau, um aus der Immobile ein Gesundheitszentrum mit Altenwohnungen zu machen. Dann, 2015, kam die Flüchtlingskrise.
Der Landkreis suchte Unterkünfte, schloss mit dem BIG-Hotel einen Vertrag über die Unterbringung von Flüchtlingen. Die Stadt war dagegen, verhängte eine Veränderungssperre und machte das Viertel, in dem sich Hotel und Hynas Immobile befinden zum Gewerbegebiet. Das bedeutete Wohnungsverbot!
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