
Edelknabe hat geschrieben:Geistig krank aber wohl hochintelligent? Absolut irre? Und der Facharzt kann eigentlich nur dem Flüchtlingsbonus geschuldet sein, so der erste Eindruck.
Rainer Maria
karnak hat geschrieben:Ari@D187 hat geschrieben:Das Ganze geht sogar soweit, dass Usern unterstellt wurde, sich klammheimlich über den Anschlag zu freuen. Als Nicht-Moderator würde man dafür in jedem anderen Forum sofort u
Ari
Ja Ja, denke nur nicht, daß die Gefährdeten auf Dauersperre sich alle die Hose mit der Kneifzange anziehen.

pentium hat geschrieben:[...]Warum hat der Wagen offenbar völlig anders reagiert, als es die modernen Sicherheitsstandards vorsehen? [...]
https://reitschuster.de/post/raetsel-um ... kversagen/

pentium hat geschrieben:Trotzdem bleibt die Frage berechtigt....Davon abgesehen, ist das ein Nebenkriegsschauplatz und soll nur von den richtigen Fragen, wie etwa das Versagen der Politik ablenken.



In Teilen des Fachklinikums hatte der Psychiater bereits Behandlungsverbot. Lediglich im Maßregelvollzug durfte er weiter psychisch kranke Straftäter therapieren

augenzeuge hat geschrieben:In Teilen des Fachklinikums hatte der Psychiater bereits Behandlungsverbot. Lediglich im Maßregelvollzug durfte er weiter psychisch kranke Straftäter therapieren
Aha, im Vollzug gelten also weniger Restriktionen? Interessant, ein Behandlungsverbot gilt dort offensichtlich nicht.![]()
AZ
pentium hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:In Teilen des Fachklinikums hatte der Psychiater bereits Behandlungsverbot. Lediglich im Maßregelvollzug durfte er weiter psychisch kranke Straftäter therapieren
Aha, im Vollzug gelten also weniger Restriktionen? Interessant, ein Behandlungsverbot gilt dort offensichtlich nicht.![]()
AZ
Das kann man so nicht vergleichen ohne genaue Kenntnisse. Außerdem ist es Unterschied ob man in einer Fachklinik behandelt oder in einem Maßregelvollzug.
augenzeuge hat geschrieben:[...]Krampfhaft muss nun konstruiert werden, dass er eigentlich zum IS gehörte, damit das eigene Weltbild passt.
Was für ein Schwachsinn.
Sorry, wenn ich den deutschen Ermittlern mehr vertraue, als diesen Medienfuzzis.
AZ
Die Tat besitzt in ihrer scheinbaren Widersprüchlichkeit Parallelen zu einer Messerattacke in Frankreich letztes Jahr. Da stach ein Mann syrischer Herkunft auf einem Spielplatz in der ostfranzösischen Stadt Annecy vier Kinder und zwei Erwachsene nieder. Der Mann war anerkannter Flüchtling, trug ein Kreuz und rief beim Angriff zweimal auf Englisch „Im Namen von Jesus Christus“. Später kam raus: Die angebliche Konfession war nur Tarnung, er gehörte offenbar zum IS.


Edelknabe hat geschrieben:Was ist denn nun der Unterschied zwischen dem Menschen im Maßregelvollzug und dem in der Fachklinik? Dieser Pentium nee, der hat sie doch nicht mehr alle?
Rainer Maria
Ari@D187 hat geschrieben:Laut Testament wollte er sein gesamtes Vermögen dem Roten Kreuz vermachen. Es enthielt wohl keine politischen Botschaften.
Schreibt der MDR mit Bezug auf den Spiegel.
-> Link
Ari
Wie die Bild nun berichtet, verdichten sich die Hinweise der Ermittlungsbehörden, dass Al-Abdulmohsen über kein abgeschlossenes Medizinstudium verfüge. Bei einer Durchsuchung wurden alle seine Papiere beschlagnahmt. Ein Justiz-Sprecher erklärte gegenüber der Bild-Zeitung, dass im Falle eines gefälschten Medizinstudiums geprüft werden würde, „ob die zu erwartende Anklage um die Tatbestände des Betruges, der Urkundenfälschung und der versuchten Körperverletzung erweitert werden muss“.
Das glaube ich erst, wenn ich es selber sehe.

augenzeuge hat geschrieben:Das glaube ich erst, wenn ich es selber sehe.
Aha, du glaubst sowas erfindet einer? Da kommt keiner drauf.![]()
AZ
Spartacus hat geschrieben:Wie die Bild nun berichtet, verdichten sich die Hinweise der Ermittlungsbehörden, dass Al-Abdulmohsen über kein abgeschlossenes Medizinstudium verfüge. Bei einer Durchsuchung wurden alle seine Papiere beschlagnahmt. Ein Justiz-Sprecher erklärte gegenüber der Bild-Zeitung, dass im Falle eines gefälschten Medizinstudiums geprüft werden würde, „ob die zu erwartende Anklage um die Tatbestände des Betruges, der Urkundenfälschung und der versuchten Körperverletzung erweitert werden muss“.
Es kommt eins zum anderen. Konsequenzen für die Verantwortlichen? Aber nicht doch, konnte ja keiner wissen.![]()
Sparta
![Mannoman [flash]](./images/smilies/flash.gif)


Edelknabe hat geschrieben:Absolut irre. Du kannst vollkommen bescheuert sein und schaffst es im Lande D. zum praktizierenden Mediziner. Aber nee, bescheuert und hochintelligent, das muss dasselbe sein ohne Frage?
Rainer Maria
? Auch ein Akademiker mit echter Ausbildung kann irgendwann von einer Geisteskrankheit befallen werden. Der Typ war ja auch schon seit Oktober krankschreiben, ich vermute mal nicht wegen Fußpilz.
pentium hat geschrieben:Die Strafe folgt auf dem Fuß, wie Frau Faeser so schön sagt.
Täter von Magdeburg soll Arztzulassung verlieren
Also war er doch Arzt, aber kein Facharzt? Laut Einstellungsvoraussetzung verlangt der MRV für Abdulmohsens Stelle eine Qualifikation als „Arzt (m/w/d) in fortgeschrittener Weiterbildung oder einen Facharzt (m/w/d) für Psychiatrie und Psychotherapie als Stationsarzt“.

augenzeuge hat geschrieben:pentium hat geschrieben:Die Strafe folgt auf dem Fuß, wie Frau Faeser so schön sagt.
Täter von Magdeburg soll Arztzulassung verlieren
Ich denke, er hatte keinen Abschluss.....?Also war er doch Arzt, aber kein Facharzt?
Dann passt es doch mit der Stelle.Laut Einstellungsvoraussetzung verlangt der MRV für Abdulmohsens Stelle eine Qualifikation als „Arzt (m/w/d) in fortgeschrittener Weiterbildung oder einen Facharzt (m/w/d) für Psychiatrie und Psychotherapie als Stationsarzt“.
Warten wir mal ab, bis die Dinge feststehen.
AZ
Abschluss und Zulassung sind doch zwei völlig andere Dinge.

Taleb Jawad al-Abdulmohsen wurde in eine schiitische Familie im mehrheitlich sunnitisch geprägten Saudi-Arabien geboren.[1] Er studierte Medizin und kam im März 2006 als Gastarzt in der Facharztausbildung zum Facharzt für Psychiatrie und Psychosomatik nach Deutschland.[2][3][4]
Mitte Mai 2009 war er in Düsseldorf gemeldet. Im Juli 2009 zog er nach Bochum um. Bis August 2009 hatte er eine Duldung.[5] Um 2010/2011 war er an der Medizinischen Hochschule Hannover in der Forschung im psychiatrischen Bereich tätig, schied aber nach etwa einem Jahr im Streit aus.[6]
Im Jahr 2013, wenige Tage nach dem Anschlag auf den Boston-Marathon, drohte er nach Angaben des Innenministeriums Mecklenburg-Vorpommern der Ärztekammer Mecklenburg-Vorpommern im Zuge von Streitigkeiten über die Anerkennung von Prüfungsleistungen zu seiner Facharztausbildung telefonisch mit einem Anschlag. Daraufhin sei eine Wohnungsdurchsuchung erfolgt, bei der auch elektronische Medien überprüft worden seien. Die Ermittler fanden jedoch keine Hinweise auf eine „reelle Anschlagsbereitung“. Noch im selben Jahr wurde er vom Amtsgericht Rostock wegen der Androhung von Straftaten zu 90 Tagessätzen zu je zehn Euro verurteilt.[7]
Im Januar 2014 soll er auf dem örtlichen Amt erschienen sein und um finanzielle Unterstützung gebeten haben. Dabei soll er sowohl mit einem Anschlag als auch mit Suizid gedroht haben. Die Polizei suchte ihn daraufhin für eine Gefährderansprache auf. Im September 2015 soll er das Bundeskanzleramt und einen Monat später Justizbehörden angerufen haben, sich über das Rostocker Urteil beschwert haben und ausfallend geworden sein.[8][9]
Er stellte im Februar 2016 in Halberstadt einen Asylantrag, der im Juli desselben Jahres positiv beschieden wurde. Damit wurde er als politischer Flüchtling anerkannt.[3][10] Ein Auslieferungsersuchen Saudi-Arabiens wurde abgelehnt.[11] Saudi-Arabien soll deutsche Sicherheitsbehörden in jüngerer Vergangenheit dreimal vor al-Abdulmohsen gewarnt haben.[12] Laut India Today wird al-Abdulmohsen von Saudi-Arabien gesucht, insbesondere wegen angeblicher Beihilfe zur Schleusung von Mädchen aus dem nahen Osten in die Europäische Union. In Saudi-Arabien laute der Vorwurf gegen ihn deswegen Menschenhandel und Terrorismus.[11]
Nach einem gescheiterten Buchprojekt, mit dem er die „Kreative Widerlegung des Islams“ voranbringen wollte, wollte Taleb A. eine Akademie gründen „zur Abwendung des Islams“ zusammen mit der rechtspopulistischen AfD, doch auch diese Idee scheiterte.[13]
Etwa 2019 überlegte man sich in der Organisation Säkulare Flüchtlingshilfe laut deren eigenen Angaben, mit al-Abdulmohsen zusammenzuarbeiten, um die Hilfe für atheistische Flüchtlinge aus Saudi-Arabien zu koordinieren. Diese Kooperation sei jedoch gescheitert.[14] Ein Vorstandsmitglied wurde von al-Abdulmohsen verfolgt und gestalkt, woraufhin mehrfach Anzeige gegen ihn erstattet worden sei.[15] Die Säkulare Flüchtlingshilfe erklärte, dass im Jahr 2019 Mitglieder der Flüchtlingshilfe „nach übelsten Verleumdungen und verbalen Angriffen“ Anzeige gegen al-Abdulmohsen erstattet hätten, worauf es zu einem mehrjährigen Rechtsstreit gekommen sei, den al-Abdulmohsen im August 2023 vor dem Landgericht Köln verloren habe. Im Gerichtssaal bekam al-Abdulmohsen laut dem Flüchtlingshilfeverein einen „Tobsuchtsanfall“, bedrohte die Richterin und äußerte, dass er Europa vor der Islamisierung retten werde, wozu die deutschen Gerichte nicht in der Lage seien.[16] Er sei dann vom Sicherheitsdienst aus dem Gebäude geführt worden, das Gericht habe anschließend die Kläger der Flüchtlingshilfe gewarnt, sie sollten sich im Umfeld ihres Zuhauses vorsehen.[16] Das Verfahren befand sich zum Zeitpunkt des Anschlages im Dezember 2024 in der Berufung vor dem Oberlandesgericht Köln.[17][18][19]
Taleb al-Abdulmohsen war dann in Bernburg ansässig und betreute ab März 2020 als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie für das Gesundheitsunternehmen Salus im Maßregelvollzug Bernburg suchtkranke Straftäter. In der Belegschaft gab es nach Medienberichten Zweifel an der fachlichen Kompetenz. Er habe laut Arbeitskollegen den Spitznamen „Dr. Google“ getragen, weil er vor jeder Diagnose erst im Internet habe nachschauen müssen.[20][21][22][23] Die Mitteldeutsche Zeitung zitiert eine ehemalige, namentlich nicht genannte Krankenschwester, der zufolge al-Abdulmohsen Patienten zu absurden Behandlungen geraten habe. Laut einem anonymen Mitarbeiter kam es aufgrund von Sprachproblemen bei Diagnosen häufig zu Missverständnissen. Patienten hätten sich teilweise geweigert, sich von ihm behandeln zu lassen. Beschwerden von Patienten im Maßregelvollzug bei anderen Ärzten und Vorgesetzten seien von der Klinikleitung immer wieder abgewiegelt worden und hätten keine Konsequenzen gehabt. Die Personalakte wurde den Ermittlungsbehörden übergeben,[24] auf die anonymen Vorwürfe wollte der Klinikbetreiber nicht eingehen.[25] Ab Oktober 2024 war al-Abdulmohsen im Urlaub bzw. krankgeschrieben.[9] Ende Dezember 2024 leitete das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt ein Verfahren zum Entzug der Approbation ein. Die Approbation wurde dazu zunächst ruhend gestellt.[26]
In Berlin wurde gegen al-Abdulmohsen wegen Missbrauchs von Notrufen, den er am 23. Februar 2024 in einem Dienstgebäude der Berliner Polizei beging,[27] ein Strafbefehl über 20 Tagessätze zu je 30 Euro verhängt. Am Tag vor dem Magdeburger Anschlag sollte nach Angaben der Staatsanwaltschaft Berlin über einen Einspruch von al-Abdulmohsen dagegen verhandelt werden. Dieser sei aber nicht erschienen und der Einspruch verworfen worden.[28]

[/quote]Öffentliche Äußerungen
Taleb al-Abdulmohsen versteht sich als Islamgegner.[29]
Im sozialen Netzwerk X folgten etwa 40.000 Menschen einem Konto, das ihm zugeordnet wird.[30]
Bereits im Jahr 2016 verkündete al-Abdulmohsen auf der Plattform, in Zusammenarbeit mit der AfD ein Projekt für Ex-Muslime starten zu wollen.[2][31]
Über sein Webforum wearesaudis.net und soziale Medien verhalf er nach Presseberichten anderen zur Flucht aus Saudi-Arabien nach Deutschland.[32][33] Im Jahr 2019 hatte er der Frankfurter Rundschau und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung Interviews gegeben, in denen er als Fluchthelfer vorgestellt wurde.[34][35] In diesen sagt er über sich: „Ich bin der aggressivste Kritiker des Islams in der Geschichte. […] Es gibt keinen guten Islam.“[35] Auch die BBC stellte ihn und seine Website vor, die vom islamischen Glauben abgefallenen Asylsuchenden helfen soll, „insbesondere aus Saudi-Arabien und der Golfregion“.[36] Nach dem Anschlag vom 20. Dezember 2024 urteilte die Frankfurter Allgemeine Zeitung, im Interview aus dem Jahr 2019 seien weder Verfolgungswahn noch Unzufriedenheit mit dem deutschen Asylsystem erkennbar gewesen.[37] Der Fokus seines Engagements als Helfer für Geflüchtete lag dabei vor allem auf Frauen – einige von diesen fühlten sich jedoch verunsichert durch falsche Informationen, Drohungen und teils unangebrachtes Verhalten, woraufhin sie den Kontakt zu ihm abbrachen. Trotz einzelner tatsächlicher Hilfsleistungen wurde er mehrfach wegen seines auffälligen Verhaltens kritisiert, darunter Anschuldigungen sexueller Belästigung, die jedoch nicht unabhängig bestätigt werden konnten.[38]
Für den Zentralrat der Ex-Muslime erklärte die Vorsitzende Mina Ahadi am 21. Dezember 2024, al-Abdulmohsen sei „kein Unbekannter, denn er hat uns seit Jahren terrorisiert“.[39] „Er hat zwei Leben gehabt“, sagte Mina Ahadi der Deutschen Presse-Agentur. Wenn man länger mit ihm zu tun gehabt habe, habe man ein komisches Gefühl gehabt. Er habe Mitglieder des Vereins regelrecht terrorisiert.[40]
Im Mai 2024 schrieb er: „Ich erwarte ernsthaft, dass ich dieses Jahr sterben werde. Der Grund: Ich werde um jeden Preis für Gerechtigkeit sorgen. Und die deutschen Behörden behindern jeden friedlichen Weg zur Gerechtigkeit.“ Weitere Postings vom Dezember 2023 und Mai 2024, in denen er Gewalttaten ankündigte, wurden von Nutzern gemeldet und von der Plattform gelöscht.[41] Zudem schrieb er, „dass die offene Grenzpolitik ein Plan von Merkel war, Europa zu islamisieren“. Deswegen unterstütze er die AfD.[42] Am Tag des Anschlags postete er weitere Videos. In einem davon sagte al-Abdulmohsen: „Ich mache die deutsche Nation für die Tötung von Sokrates verantwortlich.“ Und: „Ein anderer Grund, warum ich die deutschen Bürger für die Verfolgung verantwortlich mache, die ich in Deutschland erfahre, ist die Geschichte eines gestohlenen USB-Sticks aus meinem Briefkasten.“[4] Später sagte er in dem Video: „Die Polizei selbst ist der Verbrecher. In diesem Fall halte ich die deutsche Nation, halte ich die deutschen Bürger für verantwortlich für das, was mir bevorsteht.“[43] Mehrere bekannte Funktionäre der AfD und deren Jugendorganisation Junge Alternative folgten dem X-Kanal des Attentäters.[2]
In einem Tweet vom Sommer 2024 schrieb er in Bezug auf den Messerangriff in Mannheim: „Die Linken sind Verrückt [sic]. Wir brauchen AFD, um die Polizei vor sich zu schützen.“[44][45]
In einem 45-minutigen Videointerview, das acht Tage vor der Tat in einem islamfeindlichen Blog der US-amerikanischen Rair Foundation erschien,[46] beschuldigte er den deutschen Staat, eine „verdeckte Geheimoperation“ zu betreiben, um weltweit saudische Ex-Muslime „zu jagen und ihr Leben zu zerstören“, während gleichzeitig syrische Dschihadisten in Deutschland Asyl erhielten.[46][2] Im gleichen Interview sagte er von sich, dass er kein Rechter sei, sondern ein Linker („leftist“), erklärte aber, er sei als Linker zu der Erkenntnis gelangt, dass die Linken die „schlimmsten Verbrecher auf dem Planeten“ seien.[46] Auf X stellte al-Abdulmohsen ein Selbstladegewehr militärischen Aussehens mit der US-Flagge als Profilbild ein[47] und postete die Behauptung „Deutschland verfolgt saudische Asylbewerberinnen innerhalb und außerhalb Deutschlands, um ihr Leben zu zerstören“ und „Deutschland will Europa islamisieren“.[4]
al-Abdulmohsen teilte rechtsideologische Inhalte der AfD-Vorsitzenden Alice Weidel, des Verschwörungstheoretikers Alex Jones und Elon Musks. Zudem verbreitete er u. a. ein Nius-Interview mit Weidel, ein Video der rechten Influencerin Naomi Seibt, einen Beitrag des zur Querdenkerszene zählenden Anwalts Markus Haintz sowie Beiträge von Donald Trump und rechtsextremen Accounts.[2]
Nach Angaben von The Times of Israel teilte al-Abdulmohsen proisraelische Inhalte im Internet.[48]
Das Titelbild in seinem X-Profil zeigt ein Maschinengewehr, in der Profilbeschreibung steht "Deutschland will Europa islamisieren".[49]
Amokfahrt
→ Hauptartikel: Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt am 20. Dezember 2024
Tat
Am 11. Dezember 2024 mietete Taleb al-Abdulmohsen einen Leihwagen an. Am 20. Dezember 2024 drang er mit dem Wagen auf das abgesperrte Gelände des Weihnachtsmarktes in Magdeburg ein. Im Ergebnis kamen ein neunjähriger Junge sowie vier Frauen im Alter von 45 bis 75 Jahren ums Leben. Bis zu 235 Menschen wurden verletzt. Im Wagen fand sich ein Testament des Täters, dass sein gesamtes Vermögen nach seinem Tod dem Deutschen Roten Kreuz übergeben werden solle. Politische Botschaften enthielt das Papier nicht.[50]
Strafverfahren
Laut Polizei gab al-Abdulmohsen als Motiv für seine Tat „Unzufriedenheit mit dem Umgang mit saudi-arabischen Flüchtlingen in Deutschland“ an.[51] Am Tag nach dem Anschlag teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass die Äußerungen von al-Abdulmohsen zu seinem Motiv „eher wirr“ geklungen hätten.[52] Laut der Deutschen Presse-Agentur verdichten sich die Hinweise auf eine gravierende psychische Erkrankung.[53] Der Verdächtige wurde am Abend des 21. Dezember einem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Magdeburg vorgeführt, der wegen 5-fachen Mordes, mehrfachen versuchten Mordes und mehrfacher gefährlicher Körperverletzung einen Haftbefehl erließ und Untersuchungshaft anordnete.[54] Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof lehnte die Übernahme der Ermittlungen ab, diese werden daher von der sachsen-anhaltischen Generalstaatsanwaltschaft Naumburg geführt.[55]

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