"Ein internationales Forscherteam hat an der Universität Heidelberg eine überraschende Entdeckung gemacht: Das dort seit über 220 Jahren aufbewahrte Skelett des "Schwarzen Jonas" wurde als das des berüchtigten Räubers Schinderhannes identifiziert."
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Die Geschichte begann 1803, als Schinderhannes und der "Schwarze Jonas" zusammen mit 18 weiteren Verurteilten in Mainz hingerichtet wurden. Der erste Heidelberger Anatomie-Professor Jacob Fidelis Ackermann brachte diese beiden Skelette zwei Jahre später an die Universität. Unter seinem Nachfolger Friedrich Tiedemann kam es jedoch zur Verwechslung der Sammlungsnummern.
Das zweite Skelett gibt den Forschern weiterhin Rätsel auf. Es handelt sich nämlich nicht um die Überreste des Schwarzen Jonas (die bisher für Schinderhannes gehalten worden sind). Dessen Skelett ging vermutlich im 19. Jahrhundert verloren - möglicherweise wurde es entwendet oder ausgeliehen und nie zurückgebracht.
Das originale Skelett des Schinderhannes wurde allerdings aus konservatorischen Gründen aus der Ausstellung entfernt. Besucher können in der anatomischen Sammlung der Universität Heidelberg nun eine detailgetreue Nachbildung besichtigen.








