Fast drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall zeigt eine Studie, wie stark das DDR-Regime die Psyche seiner Bürger geformt hat. Bis heute haben ehemalige Ostbürger andere Persönlichkeitszüge als jene aus dem Westen.
Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler der Universitäten Marburg und Bielefeld sowie der Europäischen Zentralbank haben die Persönlichkeiten von rund 15.000 Menschen aus der ehemaligen DDR und Westdeutschland verglichen. Die These ihrer Studie: Die repressiven Strukturen, vor allem die Überwachung durch das DDR-Regime, haben die Persönlichkeit der Einheimischen auf Dauer geprägt.
Ehemalige DDR-Bürger sind zwar deutlich gewissenhafter, aber auch viel ängstlicher, weniger offen für Neues und haben seltener das Gefühl, ihr Leben und Ereignisse darin selbst kontrollieren zu können als Gleichaltrige, die früher im Westen lebten. Dies sind größtenteils Eigenschaften, die dafür bekannt sind, das Wohlbefinden zu trüben und die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben zu schmälern. "Viele in der DDR folgten zudem einfach nur Regeln und Normen, ohne diese zu hinterfragen", schreiben die Studienautoren. Das habe die DDR-Bürger zu gewissenhafteren Mitmenschen gemacht. Kreativität, Individualität und ein aufgeschlossener Geist wurden folglich in der DDR eher unterdrückt. Die Folge: Die Menschen aus diesem Teil Deutschlands sind weniger offen für neue Begegnungen, Erlebnisse und Denkweisen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mens ... 96449.html
AZ









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Wenn ich sehe, dass man mit seiner Rente nach Mexico, Kuba und Jamaika fahren kann, dann ist das first class..gegenüber dem DDR Rentner. Eine 2 Wochen Kubareise kostete damals eine ca. 23 fache Rente pro Person (350 DDR Mark angenommen, hatten meine Großeltern).