
Beach-Boys-Manager macht Ost-Punkrocker zum Weltstar - mit Unterstützung des Komitees für Unterhaltungskunst und Hits à la Milli Vanilli. Es hätte eine irre Karriere werden können. Wäre nur nicht die Wende dazwischengekommen.
Rockmusiker Jens Müller hätte Ende der Achtzigerjahre der allererste Popstar der DDR werden sollen. Als der ehemalige Manager der Beach Boys Interesse daran zeigte, aus Müller einen internationalen Star zu machen, bekamen beide unerwartete Unterstützung der DDR-Kulturbehörden - die nicht nur an Imagepflege, sondern auch an harten Devisen interessiert war. Unter dem Künstlernamen J wurden dem damals gerade 20-jährigen Ost-Berliner Studioaufnahmen in London ermöglicht. Doch am Ende war es ausgerechnet der Mauerfall, welcher der wohl unwahrscheinlichsten Musikerkarriere der DDR-Geschichte in die Quere kam.
Das Interview und weitere Fotos hier:
http://www.spiegel.de/einestages/ddr-po ... 42231.html









Nach anfänglicher Euphorie zu allem was man 40 Jahre nicht haben konnte, durchaus verständlich, hat sich etwas entwickelt, dass man"Ostalgie" nannte, eine Entwicklung die man niemanden wirklich anlasten konnte. Damit hat sich eine Nische am Markt aufgetan in die einige zu bedienen wussten, völlig legitim, und für die Anhänger des Marktes der es richtet müsste das doch wohl eine Freude und Bestätigung ihrer Denke sein.