Nostalgiker hat geschrieben:für die Bücher die ich weitergegeben habe; ich meine solche die in der DDR "verboten" waren, diejenigen welche ich illegal einführte, hätte ich nach diesem "Zeitzeugen"bericht mindestens 15 bis 18 Jahre in einem Gefängniss der DDR verweilen müssen.
Nostalgiker
Wer nur solches Glück in der DDR hatte, muss sich fragen, welchen "Schutz" er warum genoss.
und das Interesse hatte fand man solche vertrauenswürdigen Kreise zum tauschen.
und wie mir noch einfällt VHS Kassetten mit aktuellen Filmen welche in der DDR nicht liefen

augenzeuge hat geschrieben:und wie mir noch einfällt VHS Kassetten mit aktuellen Filmen welche in der DDR nicht liefen
In meinem Bekanntenkreis hatte ein Einziger einen Videorecorder 1988. Dann noch einen Tauschkreis zu finden mit bestimmten VHS Kassetten war unmöglich.
War Ostberlin so anders?
AZ
Nostalgiker hat geschrieben:Das Angebot war ziemlich identisch mit dem von Westberliner Videotheken. ...und es war offenbar auch kein Problem diese nach Ostberlin zu bringen.
Nostalgiker

karnak hat geschrieben:Also wie ich an die Bild-Zeitungen und andere Presseerzeugnisse gekommen bin und zu welchem Zweck, in jedem Fall ursächlich nicht für den privaten Gebrauch, dass habe ich hier schon ausführlich erläutert.

Volker Zottmann hat geschrieben: Er kam grundsätzlich 2 bis 3 mal mindestens pro Jahr zur gleichen Tageszeit über diesen Übergang. Stets übergab er dort seinen Pass und stets fehlte danach ein versehentlich klemmender Geldschein.
Das glaube ich Deinem Doktor auch heute noch nicht, wenn er Dir auch diese "Heldentat" erzählt haben mag. Und zwar zum Einen weil ich sehr genau weiß wie hoch dort ein gewisser Ehrenkodex verinnerlicht worden ist, zum Anderen, wenn der Doktor schon einen Korrupten Mitarbeiter an die Angel bekommen hätte, er hätte überhaupt nicht sicherstellen können zur Abgabe seines Passes an diesen zu geraten, zum Dritten, der Betreffende Mitarbeiter hätte völlig unwägbare Risiken eingehen müssen, er hätte nicht gewusst wer sein "Gönner" wirklich ist, hätte ständig in der Sorge leben müssen irgendwann Interna im Rahmen einer Erpressung liefern zu müssen, vom Risiko beim Ausgeben der Kohle wollen wir noch nicht mal reden.
karnak hat geschrieben: ich kann mir kaum vorstellen, dass man als schnöder DDR-Bürger so nahe an eine Güst herankam,


![Grinsen [grin]](./images/smilies/evilgrins.gif)
augenzeuge hat geschrieben:Waltersdorfer Chaussee war offen, nicht viel überdacht. Und wenn man dort länger kontrolliert wurde, konnte man das von Westseite beobachten. Zumindest in den 80er Jahren.
AZ
Nostalgiker hat geschrieben:
Auch Bornholmer Strasse war zu großen Teilen Überdacht da auch hier unmittelbar an der Grenze Wohngebäude standen, ebenso Heinrich-Heine-Strasse und Sonnenallee .........
icke46 hat geschrieben:Zur Verdeutlichung hier mal eine Luftaufnahme vom Grenzübergang Bornholmer Straße (Quelle: BStU)

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