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……Icke46 hat geschrieben:Wenn man die Sache formaljuristisch betrachtet, ist das anders: Edeka sagt, dass du gerne dort arbeiten darfst, sie dich aber nicht bezahlen können. Das stellt rechtlich gesehen ein Angebot dar, das man annehmen oder ablehnen kann. Nimmst du dieses Angebot an, nutzt dir der beste Mindestlohn nichts, weil du dich vertraglich verpflichtet hast, unbezahlt zu arbeiten…..
pentium hat geschrieben:Icke46 hat geschrieben:Wenn man die Sache formaljuristisch betrachtet, ist das anders: Edeka sagt, dass du gerne dort arbeiten darfst, sie dich aber nicht bezahlen können. Das stellt rechtlich gesehen ein Angebot dar, das man annehmen oder ablehnen kann. Nimmst du dieses Angebot an, nutzt dir der beste Mindestlohn nichts, weil du dich vertraglich verpflichtet hast, unbezahlt zu arbeiten…..
Wo steht da, dass du nicht bezahlt wirst...?

augenzeuge hat geschrieben:pentium hat geschrieben:Icke46 hat geschrieben:Wenn man die Sache formaljuristisch betrachtet, ist das anders: Edeka sagt, dass du gerne dort arbeiten darfst, sie dich aber nicht bezahlen können. Das stellt rechtlich gesehen ein Angebot dar, das man annehmen oder ablehnen kann. Nimmst du dieses Angebot an, nutzt dir der beste Mindestlohn nichts, weil du dich vertraglich verpflichtet hast, unbezahlt zu arbeiten…..
Wo steht da, dass du nicht bezahlt wirst...?
Vielleicht schaust du dir mal den Text des Plakates an.![]()
"Unbezahlbar sind sie..."
AZ


Das Start-up Forgis sucht neue Mitarbeiter und verlangt dafür bis zu 100 (!) Arbeitsstunden pro Woche. Dafür gibt es 75.000 Franken im Jahr (rund 80.000 Euro) und eine „hohe Aktienbeteiligung von bis zu 1,5 Prozent des Unternehmens“.
Insgesamt sind sechs Jobs ausgeschrieben. Gesucht werden u.a. Softwareentwickler („Forward Deployed Engineer“).
Konkret heißt es in der Jobbeschreibung auf der Plattform Linkedin:
Wir arbeiten mehr als alle anderen. In dieser Phase glauben wir nicht an Work-Life-Balance. Wir glauben daran, sich voll und ganz darauf zu konzentrieren, der Beste in seinem Fach zu werden. Unser Arbeitstempo liegt bei 80 bis 100 Stunden pro Woche, wobei einige Sonntage frei sind.
Wir sind keine Familie. Wir sind Kameraden auf einer Mission (...). Wir lassen einander niemals im Stich, springen ein, um zu unterstützen, aber wir treiben uns gegenseitig durch ständigen, gesunden Wettbewerb an. (...)
Neben der Arbeitstier-Einstellung müssen Kandidaten u.a. einen technischen Hintergrund mit einem Masterabschluss einer Elite-Uni wie Oxford oder Cambridge haben.


Edelknabe hat geschrieben:Der Vortext wäre mit dem deutschen Arbeitsrecht nicht vereinbar.
(….)
Rainer Maria
.Edelknabe hat geschrieben:Der Vortext wäre mit dem deutschen Arbeitsrecht nicht vereinbar. Geht man von zwei Sonntagen inclusive Woche aus kämen 364 Stunden/91 pro Woche heraus. Bei 13 Stunden Arbeitszeit(davon 1h Pause) am Tag. Also lässt man dem Arbeitnehmer am Tag 11 Stunden zur Regeneration. Und selbst bei dieser Stundenzahl müsste gleich neben der Firma geschlafen werden, da keine Wegezeiten vorhanden. Ich nehme ferner an nach zwei Monaten, vielleicht auch drei kommt es zu gesundheitlichen Problemen, selbst bei einem vorher gesunden Organismus. Aber gut, die Probezeit sollte zeigen ob geeignet oder besser Finger weg von solchen Experimenten.
Rainer Maria
pentium hat geschrieben:
........der Softwareentwickler schaltet nach 8 Stunden den Rechner aus...? Bestimmt nicht. Ich kenne solche Typen, da wird auch mal die Nacht durchgearbeitet, bis das Problem gelöst ist...Solche Typen passen in kein Raster einer Gewerkschaft oder eines Arbeitsgesetzes.....
augenzeuge hat geschrieben:Eine Stellenausschreibung einer Zürcher Firma sorgt derzeit für Aufsehen.
Die Bewerbungen würd ich gern lesen....
AZ

Ari@D187 hat geschrieben:augenzeuge hat geschrieben:Eine Stellenausschreibung einer Zürcher Firma sorgt derzeit für Aufsehen.
Die Bewerbungen würd ich gern lesen....
AZ
Für die Arbeitsrahmenbedingungen ist das ja ein Hungerlohn.
Da helfen auch die Aktien nichts.
Ari


Edelknabe hat geschrieben:Habe sogar für weniger gearbeitet
Rainer Maria


Edelknabe hat geschrieben:Ach so Jörg? Und du meinst die Gehälter bzw. die Angebote dazu sind in den letzten zehn Jahren um....keine Ahnung wieviel gestiegen? Träum weiter. Ich konnte ja damals noch von Glück reden das von Seiten des AG versucht wurde, alles an angefallenen Stunden zu bezahlen. So bissel verrückt war man wohl schon. Aber alles verjährt, wie bereits getextet.
Rainer Maria

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