Börsen- und Industrie-Infos

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon augenzeuge » 21. Juli 2026, 21:00

Verbot für unter 15 jährige?

Auf welche Ideen alte Männer kommen. Und dann glauben die noch dran.

Das klappt so wie in Australien. [laugh]

AZ
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„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war“.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 23. Juli 2026, 10:35

ein weiteres traditionelles Unternehmen vor dem AUS ?
Rettung gescheitert, Batteriehersteller Varta wird zerschlagen - 23.07.2026, 10:39 Uhr
Für den seit Jahren kriselnden Batteriehersteller Varta gibt es die nächste Hiobsbotschaft. Die Gläubiger des Konzerns können sich nicht auf eine Rettung einigen. Nun soll das Unternehmen zerschlagen werden.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Batteriehersteller-Varta-wird-zerschlagen-id31115981.html.
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weitere Nachricht aus dem Einzelhandel
33 Standorten droht das Aus, Galeria veröffentlicht Liste der bedrohten Filialen - 22.07.2026, 14:57 Uhr
Galeria meldet Anfang 2024 zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren Insolvenz an. Rund 12.000 Jobs sind bedroht. Die Warenhauskette will das Filialnetz ausdünnen und stellt auch die Mietverträge auf den Prüfstand, um zurück in die Gewinnzone zu kommen.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Galeria-veroeffentlicht-Liste-der-bedrohten-Filialen-id31113381.html,
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 23. Juli 2026, 17:17

ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Abwärts - Schwache Chipwerte und Iran

dpa-AFX - Der Dax hat am Donnerstag seine bisher in dieser Woche verbuchten Gewinne eingebüßt. Zu viele Unsicherheiten an zu vielen Fronten vertrieben die Anleger. Weiter steigende Ölpreise und Gewinnmitnahmen bei Chipwerten als Reaktion auf einen enttäuschenden Ausblick von STMicroelectronics setzten dem Aktienmarkt besonders zu.

Der Dax fiel wieder unter die viel beachtete Marke von 25.000 Punkten und büßte am Ende 1,56 Prozent auf 24.763,12 Zähler ein. Für den MDax der mittelgroßen Unternehmen ging es um 0,96 Prozent auf 31.673,72 Punkte nach unten.

Zurückhaltung herrschte auch, weil Europas größter Softwarekonzern SAP am Abend nach US-Börsenschluss seine mit Spannung erwarteten Geschäftszahlen vorlegt. Unternehmenschef Christian Klein steht wegen der Konkurrenz durch Künstliche Intelligenz (KI) unter Druck.

Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), die Leitzinsen im Euroraum unverändert zu lassen, war derweil vom Markt erwartet worden und bewegte zunächst kaum. Eine Zinsanhebung könnte es jedoch im September geben, wenn der EZB neue Prognosen zu Inflation und Konjunktur vorliegen. Denn die Risiken für die Teuerung sind nicht gebannt, solange der Iran-Krieg andauert und die Ölpreise in die Höhe treibt.

Laut dem Chef-Ökonom der ING Bank, Carsten Brzeski, deuteten die Aussagen von EZB-Präsidentin Christine Lagarde auf der Pressekonferenz zur Zinsentscheidung klar auf eine Zinserhöhung im September hin. So habe Lagarde die Risiken für eine anziehende Inflation und für eine Abschwächung der Wirtschaft betont.

Steigende Ölpreise wegen der anhaltenden Angriffe im Iran-Krieg schürten am Donnerstag weiter Inflationsängste und blieben damit ein Problem für die Märkte. Zudem erklärten vom Iran unterstützte Huthi-Milizen, sie hätten zwei saudi-arabische Tanker im Roten Meer angegriffen; dies verschärft den Nahostkonflikt weiter und droht zu schwerwiegenderen Versorgungsunterbrechungen zu führen.

Es mehrten sich die Anzeichen, dass US-Präsident Donald Trump den Iran-Krieg nicht nur verbal eskaliere, sondern auch an eine massive Ausdehnung der Angriffe denke, schrieben die Autoren vom Börsenbrief Fuchs-Kapital in ihrer aktuellen Ausgabe. Für die Rohstoff- und Finanzmärkte verheiße dies nichts Gutes.

Als Belastung hinzu kam am Donnerstag, dass Geschäftszahlen von US-Konzernen die Anleger nicht überzeugten - obwohl der Internetriese Alphabet im vergangenen Quartal die Wall-Street-Erwartungen übertroffen hatte. Da Googles Mutterkonzern noch mehr Geld in den Ausbau der KI-Infrastruktur stecken will, kamen die Aktien dennoch unter Druck.

STMicroelectronics hatte seine zuletzt erfolgsverwöhnten Anleger mit dem Umsatzausblick enttäuscht und die Aktien so auf Talfahrt geschickt, was auch auf die hiesigen Wettbewerber negativ abfärbte. So fielen die Papiere von Infineon am Dax-Ende um 6,2 Prozent. Als größter MDax-Verlierer gaben die Anteile von Suss Microtec um 5,2 Prozent nach.

Hinsichtlich der Berichtssaison hierzulande gewannen die Papiere von Daimler Truck an der Dax-Spitze 3,9 Prozent. Der Nutzfahrzeug-Hersteller hatte dank Fortschritten in den Vereinigten Staaten die Prognose erhöht. Im MDax hatten die Titel des Wettbewerbers Traton mit einem Plus von 11 Prozent die Nase vorn. Die VW-Nutzfahrzeugtochter wird für das Gesamtjahr etwas zuversichtlicher.

Aus der Branche gab es aber auch eine schlechte Nachricht: Der Zulieferer Stabilus ist mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr nicht mehr so optimistisch. Hier brachen die Papiere unter den schwächsten Werten im Nebenwertindex SDax um 16 Prozent ein.

Die Aktien von LPKF sackten gar um gut ein Fünftel ab. Das schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld und die anhaltende Auftragsschwäche im Solargeschäft hatten dem Laserspezialisten im zweiten Quartal rote Zahlen eingebrockt.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 schloss 1,69 Prozent tiefer auf 6.210,17 Punkten. Außerhalb der Eurozone verloren die Leitindizes in London und Zürich jeweils 0,7 Prozent. In New York zeigten sich die Indizes zum europäischen Börsenschluss schwach, vor allem Techwerte standen unter Abgabedruck.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Bahndamm 68 » 28. Juli 2026, 20:05

Knorr-Bremse verkauft sein weltweites Geschäft mit Klimasystemen für Züge (deutsch)
* Knorr-Bremse schließt Vereinbarung über den Verkauf seines weltweiten
HVAC-Geschäfts (Merak) an OpenGate Capital

* Abschluss der Transaktion wird zum Jahresende 2026 erwartet

München, den 28. Juli 2026 - Knorr-Bremse hat heute eine Vereinbarung über den Verkauf seines weltweiten HVAC-Geschäftsbereichs
(Heizungs-, Lüftungs- und Klimasysteme) Merak mit OpenGate Capital geschlossen.
Mit der Transaktion schärft Knorr-Bremse im Rahmen seines Strategieprogramms BOOST sein Portfolio und fokussiert sich
konsequent auf technologische Kernkompetenzen, profitables Wachstum und nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.

Merak hat seinen Hauptsitz in Getafe bei Madrid. Für das Geschäftsjahr 2026 wird für Merak ein Umsatz von rund 360 Millionen Euro erwartet. Es wird
erwartet, dass sich die Transaktion positiv auf die operative EBIT-Marge von Knorr-Bremse Rail und damit des Konzerns auswirkt.

Die Transaktion umfasst die Übernahme sämtlicher Geschäftsaktivitäten von Merak und aller rund 1.500 Beschäftigten vor allem in Europa, Nordamerika,
China und Australien durch OpenGate Capital. Der Vollzug der Transaktion unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen und regulatorischen Freigaben
und wird für Ende des Kalenderjahres 2026 erwartet.

Perella Weinberg war als exklusive Finanzberatung von Knorr-Bremse in die Verhandlungen eingebunden.

Über Knorr-Bremse
Knorr-Bremse ist Weltmarkt- und Technologieführer für Bremssysteme und führender Anbieter weiterer innovativer Lösungen für die Bahn- und Nutzfahrzeugindustrie. Die Produkte von Knorr-Bremse leisten einen maßgeblichen Beitrag zu mehr Sicherheit und
Energieeffizienz auf Schienen und Straßen in der ganzen Welt.
Rund 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an über 100 Standorten in 30 Ländern entwickeln und produzieren innovative Lösungen und Services, die höchste technologische Standards erfüllen.
Im Jahr 2025 erwirtschaftete Knorr-Bremse in seinen beiden Geschäftsdivisionen weltweit einen Umsatz von rund 7,8 Mrd. EUR. Seit über 120 Jahren treibt das Unternehmen als Innovator in seinen Branchen Entwicklungen in den Mobilitäts- und Transporttechnologien voran und hat einen Vorsprung im Bereich der vernetzten Systemlösungen.
Knorr-Bremse ist einer der erfolgreichsten deutschen Industriekonzerne und profitiert von den wichtigen globalen Megatrends: Urbanisierung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Mobilität.
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Re: Börsen- und Industrie-Infos

Neuer Beitragvon Gerd Böhmer » 29. Juli 2026, 11:29

Bahndamm 68 hat geschrieben: ergänzend dazu:
Über Knorr-Bremse
Knorr-Bremse ist Weltmarkt- und Technologieführer für Bremssysteme und führender Anbieter weiterer innovativer Lösungen für die Bahn- und Nutzfahrzeugindustrie. Die Produkte von Knorr-Bremse leisten einen maßgeblichen Beitrag zu mehr Sicherheit und
Energieeffizienz auf Schienen und Straßen in der ganzen Welt.
Rund 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an über 100 Standorten in 30 Ländern entwickeln und produzieren innovative Lösungen und Services, die höchste technologische Standards erfüllen.
Im Jahr 2025 erwirtschaftete Knorr-Bremse in seinen beiden Geschäftsdivisionen weltweit einen Umsatz von rund 7,8 Mrd. EUR. Seit über 120 Jahren treibt das Unternehmen als Innovator in seinen Branchen Entwicklungen in den Mobilitäts- und Transporttechnologien voran und hat einen Vorsprung im Bereich der vernetzten Systemlösungen.
Knorr-Bremse ist einer der erfolgreichsten deutschen Industriekonzerne und profitiert von den wichtigen globalen Megatrends: Urbanisierung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Mobilität.

Gegründet wurde das Unternehmen 1905 in Berlin, das markante Hauptgebäude an der Marktstrasse, Nahe Berlin-Ostkreuz existiert bis Heute. Bekannt wurde das Unternehmen durch die Entwicklung und Produktion von Bremssystemen der Eisenbahn, speziell der Kunze-Knorr-Bremse. Bis Heute existiert ein Betriebsteil an der Georg-Knorr-Strasse in Berlin-Marzahn, nördlich der Landsberger Allee.

OT - am gestrigen Tage kam es im Bereich des Dampflokwerkes Meiningen - gegründet 1914 - zu einem Grossbrand. Es ist eine nicht genutzte Lagerhalle abgebrannt und der Brand hat wohl auch weitere Gebäude in Mitleidenschaft gezogen.
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