Mythos Bergbau

Welche Musik ist gut? Einen guten Film gesehen? Büchervorstellungen oder -diskussionen? Irgend ein anderes Thema welches interessiert? Der Bereich für allgemeine Themen welche nicht das Thema DDR/BRD betreffen. Interessante Artikel, aktuelle Ereignisse und Entwicklungen.

Re: Mythos Bergbau

Neuer Beitragvon augenzeuge » 1. Februar 2021, 16:54

Nostalgiker hat geschrieben:Es ist natürlich klar das nur in der DDR der Uranabbau Umweltschädlich war.
"


Ablenkung gescheitert!
Es geht darum, dass der Staat, der sich als Wohltäter (im Gegensatz zu den sogenannten Ausgebeuteten-West) für das Volk, die Arbeiter, selbst deklarierte, diese Gefährdung nicht nur hinnahm, er verfolgte jene, die es nicht taten, die es besser machen wollten. Dieser Staat, hätte diese Ausbeutung nie zulassen dürfen, wenn er das gewesen wäre, was er seinen Kindern lehrte. Aber er beutete noch rücksichtloser aus! Das scheinen manche immer noch nicht begriffen zu haben.

Umweltverseuchungen, Gesundheitsgefährdungen und Zerstörungen von Landschaft und ganzen Siedlungen waren tabuisiert. Wer – wie bspw. der DDR-Umweltaktivist Michael Beleites - diese Gefahren für die Bergleute, ihre Familien und die umliegenden Gemeinden öffentlich machte, wurde von der Staatssicherheit verfolgt.


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Re: Mythos Bergbau

Neuer Beitragvon pentium » 1. Februar 2021, 17:13

Stefan Kunze
Erz, Wismut oder Uran?
Der Uranbergbau der AG/SDAG Wismut in DDR-Publikationen
240 Seiten, 30 Abb., 158 x 235 mm, Klappenbroschur. mit zahlr. Abb.
ersch. September 2021
ISBN 978-3-86732-394-9
Preis 24,90 €

Seit 1989/90 ist viel über die zuvor geheimnisumwitterte Tätigkeit der AG/SDAG Wismut publiziert worden. Dabei handelt es sich einerseits um Berichte zu betriebsgeschichtlichen, technisch-technologischen und geologischen Themen. Nicht wenige Zeitzeugen verfassten zudem ihre persönlichen Erinnerungen an die Wismutzeit in Büchern und Broschüren. Auf der anderen Seite haben sich Historiker aus der Außenperspektive an der Betrachtung des Themas versucht. Ein Aspekt wurde indes meist nur oberflächlich angerissen und ist noch nicht genauer untersucht worden: wie in DDR-Publikationen über den Uranbergbau der Wismut informiert wurde. Woher wussten DDR-Bürger Näheres über die Tätigkeit der SDAG Wismut? War es wirklich nur die Mundpropaganda, oder gab es doch Veröffentlichungen? Der Autor nähert sich dem politisch und moralisch so umstrittenen Gegenstand ohne besserwisserische Schwarzmalerei oder nostalgische Schönfärberei. Ihm geht es um eine möglichst rationale Bewertung der Fakten in ihrem historischen Kontext.


Stefan Kunze
Stefan Kunze, 1970 in Annaberg-Buchholz geboren, war bis 1991 Betriebsangehöriger der SDAG Wismut. Er ist Autor zahlreicher Publikationen zu geologischen und bergbaugeschichtlichen Themen.

Kleines Zitat des Autors wie es zu dem Buch kam:
In einer Diskussionsrunde (das hätte auch hier im Forum sein können) prallten einmal
zwei Meinungen aufeinander:

"Der Uranbergbau der Wismut in der Zone war geheim, das ist doch allgemein bekannt. Deshalb war es
verboten, im Zusammenhang mit der Wismut das Wort "Uran" zu verwenden!"

"So ein Quatsch. Dass die Wismut Uran abbaut, war in der DDR in den Fächern Geographie und Geschichte
praktisch Schulwissen. Das konnte doch jeder schreiben; verboten war das nicht."

Schließlich einigten sich beide Streithähne salomonisch: "In der Zone (SBZ) war die Erwähnung der Uranförderung verboten; in der DDR zu späteren Zeiten nicht mehr. Ja den kleinen Mann, den haben sie wegen so etwas immer am A... gehabt; die Großen untereinander hätten immer Tacheles gesprochen und geschrieben."

Nun steckt der Teufel bekanntlich im Detail. Um dabei auf ein Beispiel aus der Lagerstätte Annaberg Bezug zu nehmen:
Zu tiefsten Stalinzeiten, noch vor der Gründung der DDR schrieben zwei Personen über die Erze des damals
ergiebigsten Schachtes der Lagerstätte. Der Bergschülerpraktikant L. bezeichnete sie in seiner mit "Gut"
benoteten Belegarbeit unbefangen als "Uranerze", während sich der Hauptgeologe des Objektes No. 4 in
seinem Bericht mit drei verschiedenen Tarnbezeichnungen des Urans herumschlagen musste.

Wie man anhand dieser kleinen Geschichte sehen kann, sind intuitiv entstandene Pauschalaussagen oft wenig
realitätsadäquat. Jedenfalls fand ich, dass der Sache mal jemand auf den Grund gehen sollte und begann
entsprechende Publikationen zu sammeln und nach definierten Kriterien auszuwerten. Es sollte anfangs nur eine kleine
Studie werden; an ein Buch habe ich damals noch gar nicht gedacht. Vielen Dank noch an alle aus dem Forum, die mir dabei mit Hinweisen und der Bereitstellung von Literatur geholfen haben!


Quelle: GAG Wismut - Bergbau in und um Annaberg - Buchholz

...
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Re: Mythos Bergbau

Neuer Beitragvon pentium » 29. Juni 2022, 19:56

Am 25. Juni 0:10 Uhr kam Sonnensucher im MDR: Zum 50. Todestag von Schauspieler Günther Simon.
3e81ff0045dcc74ae5d83859c2b2c593aa017f73.jpg


In der Mediathek
https://www.mdr.de/video/mdr-videos/fil ... er100.html


Sonnensucher

Die Wismut AG 1950. Der Uranbergbau führt Ingenieur Melnikow, den Kommunisten Jupp oder den früheren Soldaten Beier zusammen. Es ist nicht nur die Arbeit unter schwierigen Bedingungen, die ihrer aller Leben belastet.

DEFA-Filme Sa 25.06.2022 00:10Uhr 110:39 min
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Re: Mythos Bergbau

Neuer Beitragvon pentium » 6. Februar 2023, 17:23

26.01.2023: Vor 60 Jahren wurde die Uran-Lagerstätte Königstein entdeckt

Seit 1961 hat die Wismut im Leupoldishainer Revier nach Uran gesucht. Mit über 170 Bohrungen wurde das Gebirge im Quadratraster durchlöchert, doch bis Ende 1962 war noch immer keine abbauwürdige Lagerstätte gefunden worden. Irgendwann muss Schluss sein und so kam man in der Generaldirektion zu der Überzeugung, die Erkundungen aufzugeben. Der Einzige, der es noch nicht eingesehen hatte, war Reviergeologe Makarov und weil er nicht lockerlies, wurden ihm für Januar 1963 noch einmal sieben allerletzte Bohrungen bewilligt. Lumpige 2000 Bohrmeter, eigentlich sinnlos. Vier der sechs SIF-300-Bohrbrigaden waren dann auch schon ins heimische Erzgebirge zurückverlegt worden und auch die vier ersten der sieben Bohrungen waren wie erwartet – Fehlanzeige. Drei Bohrungen noch, was soll da noch kommen, reine Routine. Zwei Maschinen waren noch da. Brigade Schönherr bohrte ihr vorletzes Loch und Bohrung 1210 sollte die allerletzte Bohrung der Bohrbrigade Heins sein. Dann sollte es entgültig zurück nach Schlema gehen. Aus. Vorbei. Kein Uran in Königstein.

Eines ist gewiss: Ohne die Bohrung 1210 vom 26.01.1963 wäre im Königsteiner Bergbaurevier einiges anders gelaufen. Ohne diese Bohrung hätte es das Bergbaurevier Königstein schlicht nicht gegeben. Am 02.02.1964 wurde mit der Abteufung des ersten Schachtes begonnen. Jahrzehntelang haben hier zeitweise mehr als 2000 Bergleute gearbeitet und einige Millionen Kubikmeter Gestein aus dem Berg geholt. Grobanhalt zur ungefähren Vorstellung der Tagesnorm: Acht Kubikmeter pro Hauer. Dazu musste natürlich viel gesprengt werden, bei der größten Magazinierungsprengung (1987) sind 154 Tonnen Sprengstoff eingesetzt worden (etwa 1/100. Hiroshimabombe). Insgesamt wurden über die Jahre etwa 19000 Tonnen Uran gefördert (Restmengen werden nach wie vor gewonnen). Der Anteil von Königstein an der gesamten Welt-Uranproduktion des 20. Jahrhunderts betrug 1,1 %. Nichtzuletzt verdankt die Stadt Pirna der Grube ihren Stadtteil Sonnenstein. Ein herzliches Dankeschön an Helmut Tonndorf für die Bewahrung dieser unglaublichen Geschichte. Wer erinnert sich noch daran, zumal alles GVS (Geheime Verschlusssache) war? Das ist nun genau 60 Jahre her.

Siehe hierzu auch die (mit 3134 Seiten noch gewaltigere) Chronik des Wismut aus dem Jahr 2010. Dort findet sich die Geschichte auf (PDF-)Seite 1003, Kap. 2.1.8 (S. 4).

http://boehmwanderkarten.de/neuigkeiten/is_neu.html
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Re: Mythos Bergbau

Neuer Beitragvon pentium » 18. März 2024, 11:05

Spektakulärer Fund Ronneburg: Wismut Stiftung erhält verschollen geglaubtes DDR-Wandbild

Im thüringischen Ronneburg ist ein über 30 Jahre verschollen geglaubtes Wandbild wieder aufgetaucht. Es schmückte zu Zeiten des DDR-Uranbergbaus die Fassade eines Wismut-Gebäudes im thüringischen Ronneburg. Ein Handwerker hatte das Kunstwerk Anfang der 90er-Jahre vor dem Verschrotten gerettet und in seiner Werkstatt aufbewahrt. Seine Erben haben das Wandbild entdeckt und nun der Wismut Stiftung als Geschenk übergeben.

https://www.mdr.de/nachrichten/thuering ... s-100.html
https://www.wismut-stiftung.de/
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Re: Mythos Bergbau

Neuer Beitragvon Spartacus » 18. März 2024, 11:14

pentium hat geschrieben:Spektakulärer Fund Ronneburg: Wismut Stiftung erhält verschollen geglaubtes DDR-Wandbild

Im thüringischen Ronneburg ist ein über 30 Jahre verschollen geglaubtes Wandbild wieder aufgetaucht. Es schmückte zu Zeiten des DDR-Uranbergbaus die Fassade eines Wismut-Gebäudes im thüringischen Ronneburg. Ein Handwerker hatte das Kunstwerk Anfang der 90er-Jahre vor dem Verschrotten gerettet und in seiner Werkstatt aufbewahrt. Seine Erben haben das Wandbild entdeckt und nun der Wismut Stiftung als Geschenk übergeben.

https://www.mdr.de/nachrichten/thuering ... s-100.html
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Ich hatte es schon beim MDR gesehen und ja, so etwas sollte man schon bewahren. [hallo]

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Re: Mythos Bergbau

Neuer Beitragvon Edelknabe » 18. März 2024, 17:38

Der Rainer war als Lehrling Anfang der 70er Jahre in Ronneburg. Gekommen mit Bahn und Bus, geschlafen in einem Arbeiterwohnheim etwas außerhalb, von dort zur Arbeit gefahren wurden mit Gelenkbus, gearbeitet über Wochen an einer Fernwärmetrasse innerhalb eines Betriebsgeländes, gefrühstückt wohl in der beschriebenen Kantine und Abends durch die Stadt gelaufen um deren Kino zu besuchen. Das Wandbild tut mir leid, da fehlt mir jegliche Erinnerung. Aber dafür erinnere ich mich das im Kino 3-4 Fotos mit Lichtbild hingen von Denen, die wohl Hausverbot hatten.

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Re: Mythos Bergbau

Neuer Beitragvon pentium » 17. April 2024, 15:34

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Aue/Bad Schlema
Blick auf den Abwetterschacht 382 der Wismut GmbH in der Nähe des Golfplatzes.
Er hatte eine Teufe bis -1441m.
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Re: Mythos Bergbau

Neuer Beitragvon pentium » 1. Mai 2024, 17:27

Markus-Röhling-Stolln

Der Markus-Röhling-Stolln ist einer der tiefen Stolln im Annaberger Bergrevier. Sein Mundloch befindet sich bei 480,9 m ü. NN an der Sehma im Ortsteil Frohnau.

Er wurde im 16. Jahrhundert zur Entwässerung der Bergwerke am Schreckenberg mit dem Namen St.-Anna-Stolln angelegt. 1727 wurde er nach dem Bergamtsverwalter Markus Röhling, dem Sohn von Hans Röhling benannt. Heute sind Teile des Stollensystems als Besucherbergwerk zugänglich.
https://de.wikipedia.org/wiki/Markus-R% ... ing-Stolln
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Re: Mythos Bergbau

Neuer Beitragvon pentium » 7. Juli 2024, 14:44

450397290_1607979289982479_8761125072143975095_n.jpg
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Re: Mythos Bergbau

Neuer Beitragvon pentium » 20. Mai 2025, 18:27

Wismut Schacht 371

https://www.ardmediathek.de/video/der-o ... EtNDg3MDE3

Der Schacht 371 war der wichtigste Förderschacht des ehemaligen Wismut-Bergbaubetriebes Aue. Mit einer Tiefe von rund 1.800 Metern gehörte diese Uranlagerstätte zu den tiefsten Bergwerken Europas. Über 3.000 Menschen arbeiteten hier im Dreischichtsystem. Sie förderten bis zur Stilllegung 1990 mehr als 73.000 Tonnen Uran. Elf Jahre später wurde der Schacht verschlossen.

Bis heute aber sind hier Bergleute zugange. Andy Tauber, Bereichsleiter Sanierung, begründet dies so: "Wir haben ein Bergwerk, was nicht mehr der Erzgewinnung dient, doch wir müssen uns noch Jahrzehnte mit dem Uranbergbau hier in der Region beschäftigen. Wir müssen das Radon, was sich überall im Gebirge bildet, von der Oberfläche und damit von Bad Schlema fernhalten."

Elf Bergleute fahren heute hier noch regelmäßig ein, darunter Hannes Zupp und Denny Lenk. Sie sichern die alten Grubenbaue, Sohlen und Strecken. "Im Grunde mache ich nichts anderes als die Männer in meiner Familie früher. Für mich war es von Anfang an klar, dass ich Bergmann werde. Ich kann hier alles machen - vom Schweißen, Sprengen, bis hin zum Betonieren. Wer kann das von sich schon behaupten", meint der 23-jährige Hannes Zupp. Auch der Großvater und der Vater von Denny Lenk waren Kumpel. Der 33-Jährige findet, dass sich seine Arbeit im Vergleich zu früher nicht groß geändert hat: "Jetzt sanieren wir eben den Tagebau, verwahren und verfüllen alles."

Das Ensemble rund um den Schachtkomplex 371 ist eine der wenigen Uranerz-Bergbauanlagen der ehemaligen SDAG-Wismut, das als authentischer Schauplatz erhalten geblieben ist. Seit 2019 gehört es zum UNESCO-Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohorí. Das Maschinenhaus und das Schachthaus sollen zukünftig interessierten Besucherinnen und Besuchern zugänglich gemacht werden. Julia Dünkel von der Stiftung Wismut spricht von einem einmaligen Vorhaben: "Alle anderen Anlagen von ähnlich großen Schächten sind abgerissen. Diese Präsentation ist unsere letzte Chance, so etwas der Öffentlichkeit zu zeigen."

Die Anlage von Schacht 371 ist ein technisches Denkmal. Sie erzählt die Geschichte des Uranbergbaus in der DDR, aber auch die des Kalten Krieges. Auch die jungen Bergmänner, wie Hannes Zupp, finden es wichtig, dass an den Uranbergbau auch weiterhin erinnert wird: "Das ist doch eine spannende Geschichte und betrifft tausende Menschen bei uns im Erzgebirge, aber auch die Urlauber, die jetzt unsere Region besuchen. Ich bin jedenfalls stolz, Bergmann zu sein und Teil des großen Projektes."
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Re: Mythos Bergbau

Neuer Beitragvon Edelknabe » 14. Februar 2026, 11:11

Gerade gelesen, es geht auch völlig ohne Krieg, du musst nur genügend Milliarden im Sack haben. Den Text selber könnte ja einmal der Pentium hier heraussuchen und einstellen. Und Danke. Man findet es unter "LVZ vom 13. Februar 2026/Blickpunkt/Bodenschätze außer Kontrolle."

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Re: Mythos Bergbau

Neuer Beitragvon pentium » 14. Februar 2026, 11:31

Edelknabe hat geschrieben:Gerade gelesen, es geht auch völlig ohne Krieg, du musst nur genügend Milliarden im Sack haben. Den Text selber könnte ja einmal der Pentium hier heraussuchen und einstellen. Und Danke. Man findet es unter "LVZ vom 13. Februar 2026/Blickpunkt/Bodenschätze außer Kontrolle."

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Re: Mythos Bergbau

Neuer Beitragvon Edelknabe » 14. Februar 2026, 18:30

Ok trotzdem Danke. Nur mal einen etwas weniger fett hervorgehobenen Sätze aus dem Gesamttext. Ansonsten kann einen nur noch schlecht werden, und zwar über die Blödheit des Deutschen.

Deutschland braucht dringend Rohstoffe, um unabhängiger zu werden. Doch beim Wettlauf um heimische Bodenschätze ist nicht einmal sichergestellt, dass die eigene Wirtschaft profitiert. Verscherbelt Deutschland gerade seine Ressourcen?

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Re: Mythos Bergbau

Neuer Beitragvon Icke46 » 14. Februar 2026, 18:42

Da bin ich doch gerne behilflich - ist zwar nicht die LVZ, aber bekanntlich wird der Mantelteil der Madsack-Zeitungen für einen ganzen Strauß von Pseudo-Lokalzeitungen produziert, so auch für mein Hausblatt:

IMG_1133.jpeg
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Re: Mythos Bergbau

Neuer Beitragvon Edelknabe » 14. Februar 2026, 19:02

Danke icke und das ist der Text.

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Re: Mythos Bergbau

Neuer Beitragvon augenzeuge » 14. Februar 2026, 19:09

Nur ein Tipp, Icke. Die Größe des Bildes erhöhen und scharfzeichnen, damit der Text besser zu lesen ist.

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Re: Mythos Bergbau

Neuer Beitragvon pentium » 14. Februar 2026, 20:15

Das Berggeschrey der Einheimischen ist kein Jubel mehr über die Bodenschätze. „Wir zahlen immer die Zeche!“, ist ein kollektiver Bannfluch aus einer Region, die mit dem Bergbau auch die Umweltsauereien der DDR verbindet und danach das Treuhand-Trauma durch die angeblich alternativlose Schließung der Stollen und Schächte und die Fremden, die daran verdienten. Jetzt sind wieder welche da und sagen, alle würden etwas davon haben und alles so schön und sauber bleiben, wie es ist. Im „Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří“ als, so die Unesco, „historisches Zentrum für technologische und wissenschaftliche Innovationen von der Renaissance bis zur Neuzeit“.

https://www.welt.de/kultur/article68c18 ... -soll.html

Zum Glück kann man an der Bergakademie jetzt Space recources - Weltraumtechnologien studieren.
Da hat das Erzgebirge ja noch mal Glück gehabt.
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